Eva Tamara Asboth – författare
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Inbunden, Engelska, 2025
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This book considers the position and historiography of the western Balkans in modern Europe. It challenges the linear narrative that the region was 'Europeanised' in the twentieth century - that is, brought into a wider fold of European countries through political, social and cultural exchanges. Instead, it develops the concept of a 'European Orient' to highlight how the position of the western Balkans shifted in the European imagination during this period. It investigates specific examples of cultural encounters involving travellers and migrants between South-east Europe and the West, and situates these developments in the context of nineteenth- and twentieth-century geopolitics. In doing so, it shows how European scholars as well as US-migrants from South-east Europe constructed a historiography of the region, and will be of interest to historians interested in the Balkans in particular and south-eastern Europe in general.
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Serbien und Österreich verbindet eine ebenso lange wie verhängnisvolle Geschichte. Eine Geschichte, die geprägt ist von immer wiederkehrenden Konflikten mit wechselseitigen Versuchen, die eigene Einflusssphäre auf Kosten des anderen auszudehnen. Die Legitimation solcher Konflikte erfolgte zumeist auf der Grundlage von überlieferten Mythen, die als ideelles Fundament des jeweiligen Staatsverständnisses dienten. Unter ihrem Einfluss entstanden in Wien und Belgrad vollkommen konträre Geschichtsbilder, eingebettet in entsprechend differierende Geschichtsschreibungen, in der sie auch immer wieder als Vehikel nationalistischer Propaganda zur Anheizung politischer wie kriegerischer Konflikte dienten.Die vorliegende Studie versucht die Wirkungsmacht dieser alten Mythen aufzuzeigen. Sie legt Instrumentalisierungsmechanismen frei und räumt damit einhergehend über Generationen hinweg reproduzierte nationale Stereotype und Vorbehalte aus. Auf diese Weise soll versucht werden, den Boden für eine europäische Integration beider Länder zu bereiten und den Startpunkt für eine gemeinsame Geschichte zu setzen.