Eva Wiegmann – författare
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Del 183 - Untersuchungen Zur Deutschen Literaturgeschichte
Literarästhetik Und Kulturdifferenz
Anders Denken, Anders Schreiben, Anders Sehen Bei Friedrich Schlegel, Stefan George Und Carl Einstein
Inbunden, Tyska, 2025
1 582 kr
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PDF, Tyska, 20251 617 kr
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Innovation bedarf der Anregung durch ein anderes. Zugleich aber vollziehen sich asthetische Neuerungen nicht in einer radikalen Abkehr von allem bislang Gultigen, sondern realisieren sich in einem veranderten Zugriff auf Traditionsbestande. Statt um einen radikalen Abbruch jedweder Beziehung zum Vorangehenden geht es in den fokussierten avantgardistischen Ansatzen von Friedrich Schlegel, Stefan George und Carl Einstein um eine Transformation des Beziehungsgefuges zwischen den Zeiten, das zur Grundlage eines anderen Denkens, Schreibens und Sehens wird.
Inbunden, Tyska, 2026
1 451 kr
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Del 11 - Études Luxembourgeoises / Luxemburg-Studien
Interkulturelles Labor
Luxemburg im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation
Inbunden, Tyska, 2016
720 kr
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PDF, Tyska, 2021204 kr
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Als avantgardistische Bewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Expressionismus in verschiedener Hinsicht dem ''Neuen'' und ''Zeitgemäßen'' verpflichtet. Zahlreiche Manifeste fordern explizit die Aufkündigung der Orientierung an traditioneller Kunst, vor allem der Antike. Stattdessen sollen dezidiert neue – und insofern ''innovative'' – künstlerische Ausdrucksformen entwickelt werden, um dem noch jungen 20. Jahrhundert zu entsprechen.Dies gilt für die künstlerische Produktion in allen Bereichen: Während die Literatur z.B. die traditionelle Syntax und zusammenhängende Narrationen verabschiedet, bricht die bildende Kunst mit dem Anspruch auf Realitätsabbildung bzw. -nachahmung zugunsten ausdrucksstarker abstrakterer Darstellungsmodi, die ihre Motive entweder sehr stark verfremden oder sich ganz vom Figurativen entfernen.Doch nicht nur auf dieser formal-gestalterischen Ebene ist der Expressionismus dem Moment der Innovation verpflichtet. Er setzt auch dazu an, andere Inhalte zu präsentieren, und entwirft Utopien für die Zukunft wie den "neuen Menschen". Schließlich schlägt sich die Beschäftigung mit neuen technischen Erfindungen wie wissenschaftlichen Theorien direkt oder indirekt in der expressionistischen Kunst nieder und wird gerade dort genutzt, um ästhetische Innovation zu signalisieren bzw. zu flankieren.Das dreizehnte Heft von Expressionismus beschäftigt sich mit den diversen Formen und ästhetischen Ansätzen des Innovativen im Expressionismus, die sowohl an Fallbeispielen aufgezeigt als auch interdisziplinärtheoretisch diskutiert und kritisch beleuchtet werden.
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PDF, Tyska, 2021204 kr
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Carl Einstein war Teil und Motor der europäischen Avantgarde: zum einen mit seinen Werken wie etwa dem frühexpressionistischen Prosawerk Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders (1912) oder der Epoche machenden Negerplastik (1915). Zum anderen mit seiner inter- und transdisziplinären Positionierung zwischen Literatur, Kunst, Kritik, Aktivismus und mit der Vielzahl seiner Wirkungsräume. Sein weitläufiges Netzwerk und die Rezeptionsgeschichte seines Werks sind fester Bestandteil der Avantgardeforschung. Darüber hinaus ist die Beschäftigung mit seinem Leben und Werk Teil der Arbeit an der Definition von Avantgarde.Im Schaffen Einsteins wird deutlich, dass sich das per definitionem transgressive Phänomen der Avantgarde nicht auf einen isolierten Bereich künstlerischen Schaffens beschränken lässt. Insofern ist auch dieses Themenheft inter- bzw. transdisziplinär konzipiert und vernetzt literaturwissenschaftliche mit kunstgeschichtlichen Perspektiven. Über den Dialog der unterschiedlichen wissenschaftlichen Kompetenzbereiche und Denkmodelle generieren die Beiträge avantgardetheoretische Denkanstöße und leuchten dabei zugleich das Spannungsfeld zwischen Avantgardetheorie und künstlerischer Praxis kritisch aus.Als Teil der historischen Avantgarde und als Gegenstand ihrer theoretischen Reflexion scheint die Beschäftigung mit Carl Einstein besonders geeignet, um gegenwärtige Verschiebungen in Gebrauch, Verständnis und Theorie der Avantgarde kritisch in den Blick zu nehmen. Das vorliegende Heft legt im Anschluss daran den Fokus auf Carl Einstein im Kontext neuer Avantgardetheorien und öffnet von hier aus den Blick auf die avantgardistische Strömung des Expressionismus.Mit Beiträgen von Jasmin Grande, Klaus H. Kiefer, Andreas Kramer, Micaela Latini, Nicole Rettig und Eva Wiegmann.