Fatih Bahadir Kaya – författare
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Häftad, Tyska, 2022
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Diese Studie untersucht das Bekennerschreiben des Hanau-Attentäters mit der Interpretationstechnik der objektiven Hermeneutik. Methodisch kontrolliert generiert sie Einsichten in die Erzeugungsbedingungen des Bekennerschreibens, wie es bereits gesellschaftlich präformiert vorliegt. Die Forschung geht der Frage nach, ob das Attentat in Hanau und die dahinterliegende rechtsextremistische Gesinnung auf einen Einzelfall reduziert werden kann oder ob beide Phänomene bereits gesellschaftlich präformiert vorliegen. Diesen Punkt transzendiert die Analyse, indem sie aus dem konkret vorliegenden Bekennerschreiben den Prämissen der objektiven Hermeneutik folgend Strukturmerkmale und Mentalitäten des „Neuen Rechten Milieus” abstrahiert und empirisch fundiert.
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Diese Studie untersucht das Bekennerschreiben des Hanau-Attentäters mit der Interpretationstechnik der objektiven Hermeneutik. Methodisch kontrolliert generiert sie Einsichten in die Erzeugungsbedingungen des Bekennerschreibens, wie es bereits gesellschaftlich präformiert vorliegt. Die Forschung geht der Frage nach, ob das Attentat in Hanau und die dahinterliegende rechtsextremistische Gesinnung auf einen Einzelfall reduziert werden kann oder ob beide Phänomene bereits gesellschaftlich präformiert vorliegen. Diesen Punkt transzendiert die Analyse, indem sie aus dem konkret vorliegenden Bekennerschreiben den Prämissen der objektiven Hermeneutik folgend Strukturmerkmale und Mentalitäten des „Neuen Rechten Milieus” abstrahiert und empirisch fundiert.
Häftad, Tyska, 2024
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Erstmals werden die Biographieverläufe und Lebenswelten der Hinterbliebenen erforscht, die ihre Nächsten (Kinder, Eltern, Familienmitglieder etc.) durch einen rechtsterroristischen Anschlag in Deutschland verloren haben. Der Fokus der Forschung erstreckt sich dabei über drei Jahrzehnte. Die Studie legt das Hauptaugenmerk auf die Perspektive der Hinterbliebenen, wie sie den Tag des rechten Terrors, den Aufklärungsprozess danach wahrgenommen und verarbeitet haben. Insbesondere werden die biographischen, habituellen und gedächtnistheoretischen Verletzungen und Veränderungen untersucht, die durch rechtsterroristische Gewalt evoziert wurden.
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Tyska, 2024693 kr
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Erstmals werden die Biographieverläufe und Lebenswelten der Hinterbliebenen erforscht, die ihre Nächsten (Kinder, Eltern, Familienmitglieder etc.) durch einen rechtsterroristischen Anschlag in Deutschland verloren haben. Der Fokus der Forschung erstreckt sich dabei über drei Jahrzehnte. Die Studie legt das Hauptaugenmerk auf die Perspektive der Hinterbliebenen, wie sie den Tag des rechten Terrors, den Aufklärungsprozess danach wahrgenommen und verarbeitet haben. Insbesondere werden die biographischen, habituellen und gedächtnistheoretischen Verletzungen und Veränderungen untersucht, die durch rechtsterroristische Gewalt evoziert wurden.
Häftad, Tyska, 2025
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In diesem Open-Access-Buch werden Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus aus Akteur*innenperspektive in der Tradition der praxeologischen Wissenssoziologie untersucht. Grundlage ist ein qualitatives Forschungsdesign, das mit Betroffenenerfahrungen operiert. Diese Studie schließt ein zentrales Desiderat und leistet einen innovativen Beitrag zur mikrosoziologischen Analyse von jüdischen und muslimischen Diskriminierungserfahrungen. Im Zentrum stehen die rekonstruierten Coping-Habitus der Betroffenen, die in einem idealtypisch entwickelten Phasenmodell systematisiert werden. Die Arbeit rekonstruiert Strukturmerkmale des antisemitischen und antimuslimisch-rassistischen Machtfeldes. Sie führt mit dem Begriff der Mediodoxie eine neue Kategorie ein, um ambivalente Wahrnehmungs- und Handlungsweisen zwischen Orthodoxie und Häresie zu theoretisieren, die die Gleichzeitigkeit der Betroffenheit, Herausbildung des Coping-Habitus sowie die internalisierte, nicht intendierte Reproduktion von Ungleichheitslogik beschreibt. Das Buch sensibilisiert für die paradoxe Struktur sozialer Praxis: Es zeigt, wie Betroffenheit zugleich zur Reproduktion von Ungleichheit beitragen kann und plädiert für eine epistemisch wachsame Sozioanalyse diskriminierungsbezogener Erfahrung.