Florian Rudolf Forster – författare
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Inbunden, Tyska, 2025
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PDF, Tyska, 2025836 kr
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Florian Rudolf Forster Studie bietet erstmals eine lang erwartete Untersuchung der Entwicklung des Senats von der römischen Frühzeit bis zu den entscheidenden Veränderungen durch die lex Ovinia, die entgegen der bisherigen Datierungen wohl erst in die Jahre nach 287 v. Chr. zu datieren ist. Damit schließt er eine Forschungslücke: Entgegen der in der Forschung verbreiteten Ansicht war der Senat schon in der Anfangszeit nie ausschließlich ein schwaches Beratungsgremium, sondern als Versammlung der machtvollen Vertreter der römischen Familien stets auch das zentrale Ratsgremium der Aristokratie. Eine Veränderung erfuhr der Senat jedoch in der personellen Zusammensetzung: So wandelte sich der Senat in der frühen Republik von einem exklusiven Ratsgremium der Patricier zur Versammlung der gesamten Nobilität. Die lex Ovinia bildete einen Endpunkt der Entwicklungen und beinhaltete insbesondere neue Regeln für die Zusammensetzung des Senats. Die Auswirkungen der Reform werden im Anschluss noch bis zum Zweiten Punischen Krieg weiterverfolgt.
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PDF, Tyska, 20181 150 kr
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Den Kern der Monografie bildet eine ausführliche Betrachtung des Gesamtphänomens der hellenistischen Ehrendekrete für eigene Bürger. Die Studie nimmt die einzelnen Beschlüsse – gegliedert zum Teil nach Städten und Regionen sowie zum Teil auch nach thematischen Kriterien – zunächst als eigenständige Texte in den Blick und versucht über die ausführliche Analyse von Inhalt und Aussagabsicht zugleich neue Einsichten in das Selbstverständnis und Wertesystem der hellenistischen Städte zu gewinnen. Der breite geografische Ansatz und der lange Zeitrahmen der Untersuchung erlauben, die allmähliche Entwicklung der frühhellenistischen Polisdemokratien zu kaiserzeitlichen Honoratiorenregimen im Detail nachzuzeichnen, und erweisen die dauerhafte Publikation der Beschlüsse zugleich als zeitlich begrenztes Krisenphänomen zur Selbstvergewisserung und Außendarstellung der Städte. Weitgehend neue Wege beschreitet die Studie daneben auch mit der ausführlichen Analyse der literarischen Qualität der Inschriften als einem wichtigen Teil der hellenistischen Rhetorik. So ist die ursprüngliche Konzeption der Beschlüsse zunächst auf einen mündlichen Vortrag in der Volksversammlung ausgerichtet gewesen. Die genaue Analyse von Sprache und Stil der Inschriften, die etwa mit rhetorischen Mitteln wie Ringkomposition und Leitmotivik arbeiten, erlaubt es dem Autor, aus einem anderen Blickwinkel vertiefte Einblicke in Inhalt und Aussageintention der Beschlüsse zu gewinnen.