Florian Schleburg – författare
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Del 95 - Karl Mays Gesammelte Werke und Briefe
Briefwechsel mit seinen 'Kindern' I
Inbunden, Tyska
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Del 97 - Gesammelte Werke
Gesammelte Werke / Briefwechsel mit seinen Verlegern und Redakteuren. Erster Band
Inbunden, Tyska, 2025
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Tyska, 2025228 kr
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Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts traten aus dem breiten Lesepublikum Karl Mays vier junge Menschen in Erscheinung, die dem Schriftsteller in besonderer Weise nahestanden und sich in der Zeit der zermurbenden Presse- und Prozesshetze fur ihn engagierten: die Geschwister Marie und Ferdinand Hannes, Lu Fritsch und Willy Einsle. Dazu gesellte sich nach einiger Zeit noch der Philologe und Padagoge Dr. Adolf Droop, der auch bereits eine wissenschaftliche Analyse von Mays Reiseerzahlungen veroffentlicht hatte. Diese funf Verehrer standen Karl May geistig und seelisch derart nahe, dass seine zweite Ehefrau Klara sie als seine "e;Kinder"e; bezeichnete. Die umfangreiche Korrespondenz der 'Kinder' mit Karl und Klara May wird in dieser zweibandigen, kritisch kommentierten Edition erstmals - und soweit moglich vollstandig - veroffentlicht. Die vorgestellten Briefe bieten nicht nur wichtige und spannende, sondern auch bewegende, sehr private Einblicke in die Personlichkeit des popularen Schriftstellers; sie dokumentieren uberdies das fur Mays Biografie sehr bedeutende Engagement der 'Kinder' fur den literarischen 'Outlaw' und ihre unermudlichen, z.T. auch recht abenteuerlichen Bemuhungen, den vielfach beschuldigten und geschmahten Autor offentlich zu rehabilitieren. Mit einem ausfuhrlichen Vorwort von Prof. Dr. Hartmut Vollmer.
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Der zweite Teil des Briefwechsels zwischen Karl May und seinen funf jungen Verehrern - Marie und Ferdinand Hannes, Lu Fritsch, Willy Einsle und Adolf Droop - liegt vor. Er umfasst die Korrespondenz der Jahre 1910 bis 1912 und als Anhang uber 50 Seiten mit Essays, Notizen und Gedichten der als "e;seine Kinder"e; apostrophierten May-Junger zu Leben und Werk des verehrten Autors. Hier entfaltet sich in vollem Umfang der Einsatz der May-Enthusiasten gegen die offentliche Hetze und Blo stellung des gro en Idols. Gleichzeitig werden aber auch erste Bruche deutlich; der Blick der funf wird kritischer und skeptischer. Indem aus den anfangs noch sehr kindlichen Schwarmereien langsam differenziertere Ansichten junger allesamt sehr gebildeter und reflektierter Erwachsener werden, wird bei aller unverbruchlichen Liebe zum "e;Mayster"e; das Verhaltnis komplizierter. Dass May sich in den offentlichen Auseinandersetzungen um sein Werk und seine Person oft (sowohl juristisch wie publizistisch) ungeschickt verhalten hat, tritt fur den heutigen Betrachter deutlich zutage. Sich darauf von seinen "e;Kindern"e; damals aufmerksam machen lassen zu mussen, konnte der von den Fehden zermurbte Autor allerdings seinerseits nur schwer ertragen, sodass er von manchen gutgemeinten Bemuhungen seiner jungen Paladine mitunter eher "e;genervt"e; wirkt, wie wir heute sagen wurden, denn begluckt.
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Karl May hat, wie in der damaligen Literatur ublich, einen groen Teil seiner Werke zunachst als Fortsetzungsromane in Zeitungen und Zeitschriften veroffentlicht. Das fur ihn wichtigste Publikationsorgan war der im Regensburger Pustet-Verlag erscheinende 'Deutsche Hausschatz'. Ein groer Teil der Korrespondenz zu dieser Geschaftsbeziehung hat sich erhalten. Sie verlief problematisch, da May wegen seiner umfangreichen Tatigkeit fur andere Verlage immer wieder mit Manuskriptlieferungen in Ruckstand geriet und mit seinem Spatwerk in Widerspruch zur streng katholischen Linie des 'Hausschatz' stand. Die uberlieferten Briefe, Postkarten und anderen Materialien zu diesem Themenkomplex werden dokumentiert. Es ergeben sich spannende Einblicke in das Leben des Autors, aber auch zur Literatur- und Mediengeschichte generell. Detaillierte Erlauterungen zu den in der Korrespondenz angesprochenen Personen und Ereignissen ermoglichen das Verstandnis der Texte. Im zweiten Teil des Bandes wird Mays Briefwechsel mit dem Journalisten Johannes Dederle wiedergegeben, der May wohlwollend gegenuberstand und sich seit der Jahrhundertwende angesichts der Auseinandersetzungen um sein Leben und Werk immer wieder fur ihn engagierte. May nutzte den Kontakt, um in der Offentlichkeit das Bild von sich zu verbreiten, an dem ihm im Alter gelegen war. Mit einem ausfuhrlichen Vorwort von Prof. Dr. Helmut Schmiedt.
Häftad, Tyska
345 kr
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Inbunden, Tyska
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Häftad, Engelska, 2024
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