Florian Wenninger – författare
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Inbunden, Tyska, 2015
1 835 kr
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Del 10 - Politik und Zeitgeschichte
Das austrofaschistische Österreich 1933-1938
Häftad, Tyska, 2017
252 kr
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Inbunden, Tyska
205 kr
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PDF, Tyska, 2019246 kr
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Ein weit verbreitetes Missverständnis besteht darin, in Straßennamen gleichsam die Geschichte einer Stadt lesen zu wollen. Tatsächlich bilden sie hegemoniale Verhältnisse ab: Herrschende Eliten schreiben ihre Werthaltungen in den öffentlichen Raum ein und werden hierbei mit Aneignungsprozessen und kritischen Gegenentwürfen konfrontiert. Fünf Fallbeispiele, von Israel über Ungarn und Spanien bis Belgien und Österreich, untersuchen im vorliegenden Heft Straßennamen als Instrumente nationaler wie kommunaler Geschichtspolitiken. Die jeweiligen nationalen Kontexte unterscheiden sich erheblich, je nach Land und untersuchter Epoche sind sie geprägt von postdiktatorischen und postkolonialen Diskursen ebenso wie von ethnischen Konflikten. Gemeinsam ist ihnen die hohe affektive Aufladung des Symbols »Straßenname« vor dem Hintergrund rivalisierender politischer und historischer Identitäten. Die AutorInnen fragen nach AkteurInnen, Motiven sowie Strategien der Inskription und Aneignung und untersuchen typische Verläufe von Benennungs- und Umbenennungsdebatten.It is a wide-spread misunderstanding that we can understand the history of a city by reading its street names. Actually, they represent hegemonic relationships: dominant elites write their values in public and are therefore confronted with adaptation processes and critical responses. In this present issue five case studies from Israel to Hungary, from Spain to Belgium and Austria will demonstrate street names as instruments of national and local historical policies. The respective national contexts differ heavily – depending on the country and era they are characterised by post-dictatorial and post-colonial discourses as well as ethnic conflicts. One thing they have in common is the highly-affective connotation of the symbol "street name" on the background of competing political and historical identities. The authors ask for protagonists, reasons and strategies of the inscription and adaptation and analyses typical courses of naming and renaming debates.
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PDF, Tyska, 2021258 kr
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Der Übergang von der monarchischen zur republikanischen Ordnung gestaltete sich in Österreich 1918/19 vorderhand relativ friedlich, evozierte aber langfristig wirksame Konfliktlinien, die der gesamten Ersten Republik ihren Stempel aufdrückten. Die Geschichtsschreibung verstand die "Österreichische Revolution" (Otto Bauer) daher bislang vor allem als staatsrechtlichen Paradigmenwechsel. Die Beiträge in dieser Schwerpunktnummer erweitern die etablierte Sichtweise um eine Perspektive "von unten". Sie gehen der Frage nach, wie Menschen abseits der politischen Eliten die Ereignisse erlebten und interpretierten. Wie versuchten ZeitgenossInnen, die zuvor nicht in Parteien oder politischen Organisationen aktiv gewesen waren, Einfluss auf die Vorgänge zu nehmen – und was waren ihre zugrundeliegenden Handlungsmotive? War die Transformation tatsächlich ein rein urbanes Phänomen und wie stellte sich die Situation abseits der Bundeshauptstadt Wien dar?The transition from a monarchy to a republic in Austria 1918/19 was relatively peaceful, yet provoked long-lasting conflict lines which marked the whole First Republic. Therefore, history writers understood the "Austrian Revolution" (Otto Bauer) mostly as a governmental change of paradigm. The contributions in this issue enhance the established views with a new perspective. They explore the question how people experienced and interpreted the events aside the political elites. How did people, who were not active in parties or political organisations before, attempt to influence the events – and what were the underlying motives? Was the transformation simply an urban phenomenon and how was the situation perceived outside the capital Vienna?
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PDF, Tyska, 2025246 kr
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Nachdem die Faschismus-Forschung lange auf die beiden großen Protofaschismen in Italien und Deutschland konzentriert war, wendet sie sich in den letzten Jahren verstärkt den "kleinen" Regimen zu. In diesem Zusammenhang widmet sich das vorliegende Heft dem Austrofaschismus als einem in mehrerlei Hinsicht aufschlussreichen Studienobjekt für "kleine" Diktaturen. Die Beiträge fragen nach Art und Grad ideologischer Transfers, nach Strategien in regimeinternen Rivalitäten und Versuchen, abseits stehende Bevölkerungsteile zu integrieren, schließlich nach bisher unbeachteten Aspekten der Repressionspolitik und des Nachrichtenwesens. Zwei Beiträge befassen sich außerdem mit jener Struktur, die im letzten Moment versuchte, der Systemdurchsetzung bewaffneten Widerstand entgegenzusetzen: mit dem Republikanischen Schutzbund als Miliz der heimischen Arbeiterbewegung.
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