Francesco A. Schurr – författare
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PDF, Tyska, 2025953 kr
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Der Band dokumentiert die Referate der ersten gemeinsamen Tagung der Universitaten Innsbruck, Padua und Trient zu den Auswirkungen der Covid-Pandemie auf das Recht. Die Beitrage beleuchten die Herausforderungen, denen das Recht weltweit in den verschiedensten Bereichen ausgesetzt war. Zentrale Themen sind dabei Notstandsmanahmen, Einschrankung von Grundrechten, Vorsorgegrundsatz, Notstandsplane, Kompetenzfragen, Beihilfenrecht, digitale Justiz, Neuverhandlung von Vertragen sowie die Entmaterialisierung des Arbeitsplatzes mit all ihren Folgen im Kontext der Pandemie und daruber hinaus. Die Analyse verdeutlicht, wie Covid-19 auf das Recht als Gesamtgefuge nachhaltig eingewirkt hat und somit zukunftige Anpassungen erforderlich sein werden, um auf ahnliche Krisen besser vorbereitet zu sein. Mit Beitragen von Gabriele Civello | Bernardo Cortese | Paola Dolfato | Maurizio Bianchini | Elena Pasqualetto | Barbara de Mozzi | Riccardo Vianello | Anna Sammassimo | Debora Provolo | Adriana Topo | Patrizia Marzaro | Elena Buoso | Clemente Pio Santacroce | Alessandro Calegari | Flavio Guella | Matteo Cosulich | Erminia Camassa | Paola Iamiceli | Andrea Maria Garofalo | Elisabetta Pederzini | Antonia Menghini | Laura Baccaglini
Del 165 - Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Geschäftsimmanente Abstandnahme
Das 'ius poenitendi' des Europäischen Fernabsatzrechts in Gegenüberstellung zu artverwandten Instituten des allgemeinen Privatrechts
Häftad, Tyska, 2006
1 217 kr
Tillfälligt slut
Geschäftsimmanente Abstandnahme ist der Oberbegriff für die mannigfaltigen Spielarten der im Rechtsgeschäft selbst verwurzelten Möglichkeit der Bindungsdurchbrechung. Sie ist im allgemeinen Zivilrecht und auch im Verbraucherschutzrecht beheimatet. Gerade auf diese Zweigleisigkeit zielt Francesco A. Schurr in seiner rechtsvergleichenden und rechtsdogmatischen Untersuchung ab. Untersuchungsgegenstand ist zunächst das im Europäischen Fernabsatzrecht enthaltene ius poenitendi als aktuelle und praxisrelevante Ausprägung der geschäftsimmanenten Abstandnahme. Dieser exemplarisch herangezogene Bereich des Verbraucherrechts wird im weiteren Verlauf des Buches denjenigen allgemeinprivatrechtlichen Rechtsinstituten gegenübergestellt, die den am Rechtsgeschäft beteiligten Personen ein Reuerecht einräumen. Unter Heranziehung der Rechtsordnungen Deutschlands, Österreichs und Italiens wird dabei belegt, dass sich der Europäische Gesetzgeber bei Schaffung des verbraucherspezifischen Löserechts stark an die in den Europäischen Rechtsordnungen vorkommenden Fälle der geschäftsimmanenten Abstandnahme angelehnt hat. Der Autor rückt die Interessensverteilung innerhalb des vertraglichen Synallagmas in den Mittelpunkt seiner Bewertung und differenziert dabei, ob das Löserecht als Marketinginstrument dient, auf den Schutz des Schwächeren abzielt bzw. den Irrtum einer Vertragspartei ausgleichen soll. Das Buch baut insoweit Brücken zwischen dem allgemeinen Zivilrecht und dem Verbraucherrecht und gelangt damit auch zu grundlegenden Aussagen über die Zukunft der Europäischen Rechtsvereinheitlichung.