Frank Bernstein – författare
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Wiederanfang und Ernüchterung in der Nachkriegszeit
Dem Althistoriker Hermann Strasburger in memoriam
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PDF, Tyska, 2013113 kr
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In Leben und Oeuvre des Althistorikers Hermann Strasburger (1909-1985) spiegeln sich Deutsche Geschichte und Wissenschaftsgeschichte in besonders eindringlicher Weise.1931 in Frankfurt am Main promoviert, wurde Strasburger 1936 als sogenanntem Vierteljuden die Habilitation versagt. Gleichwohl in die Wehrmacht eingezogen, kehrte er schwerverwundet aus dem Krieg zurück. 1946 konnte er sich in Heidelberg habilitieren, seine alte Alma Mater bot ihm bald darauf eine Diätendozentur. 1955 erhielt er dort den Lehrstuhl für Alte Geschichte. Als Opfer der Geschichte war sein Blick für die Perspektive des Zeitgenossen geschärft. Sogenannte Große Männer konnte er - im Unterschied zu manchem Kollegen der Nachkriegszeit - nicht mehr erkennen. Caesar etwa war ihm kein Staatsmann.Anlässlich des 100. Geburtstages von Hermann Strasburger veranstaltete das Historische Seminar der GoetheUniversität Frankfurt am Main eine vielbeachtete Gedenkfeier, deren Beiträge hier vorgelegt werden. Im Zentrum steht die bewegende Rede von Strasburgers Frankfurter Schüler Christian Meier. Beigelegt sind Aktenstücke aus dem Universitätsarchiv, die Schlaglichter auf das akademische Leben in der Nachkriegszeit werfen.
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PDF, Tyska, 2018993 kr
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Das Buch versammelt Aufsätze des Althistorikers Leonhard Schumacher aus vier Jahrzehnten zur Griechischen und Römischen Geschichte und ihrer Rezeptionsgeschichte. Im Fokus stehen zentrale und nach wie vor aktuelle Fragen der Politik-, Sozial- und Rechtsgeschichte der Antike. Historische Forschung begreift Schumacher als Beitrag zum Verständnis der Gegenwart und als Schutz vor überwältigender Überredung. In den Texten des Sammelbandes thematisiert er soziale Ungleichheiten und Abhängigkeiten, Status und Rang, politische Verluste und ihre Folgen, Herrschaft und ihre Aneignung sowie Durchsetzung, ihre Verwerfungen und auch ihre propagandistische, nicht »diskursive« Befestigung. Die Einbeziehung epigraphischer und numismatischer Zeugnisse, sogar archäologischer Fragestellungen, ist für ihn dabei unverzichtbar, der spezifische Umgang mit ihnen selbstverständlich. Unter fortwährender Berücksichtigung von Quellenproblemen und der Fokussierung auf den Befund selbst, lenkt der Autor die Aufmerksamkeit auf vergangene Wirklichkeiten und stellt explizit wie implizit Fragen zu Machtverhältnissen.