Franz Tóth - Böcker
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Der Exodus im Matthäusevangelium
Die Rezeption der Exoduserzählung in Mt 1-4 vor dem Hintergrund biblischer und frühjüdischer Schriftdiskurse
Inbunden, Tyska, 2024
2 882 kr
Tillfälligt slut
Der Prolog Mt 1-4 zeigt einerseits Bezüge zur Exoduserzählung, andererseits stammen die Erfüllungszitate aus prophetischen Texten. Wie hängt beides miteinander zusammen? Franz Tóth bietet eine detaillierte Interpretation von Mt 1-4 und stellt die Jesuserzählung in den Rahmen der Schriften Israels und ihrer nachbiblischen Rezeptionsgeschichte, insbesondere der sog. Rewritten Scripture. Dabei kommt den Exodusdiskursen zentrale Bedeutung zu. Matthäus kreiert eine Erzählung, in der Jesus die Mose- und Israelgeschichte nacherlebt, und präzisiert dies durch die Erfüllungszitate. Mit deren Hilfe deutet Matthäus das Jesusgeschehen als Ende des Exils und neuen Exodus, in dem Jesus als davidischer Messias sein Volk befreit. Der Exodus bündelt also mehrere theologische Konzepte und führt in die Sinnmitte der matthäischen Theologie. Daraus ergeben sich Konsequenzen für die Trägerkreise des Matthäusevangeliums. Das Matthäusevangelium ist ein Gründungsdokument, das die Identität einer judenchristlichen Gemeinde in Analogie zur Grundgeschichte Israels bildet und festigt.
Del 426 - Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament
Autorschaft und Autorisierungsstrategien in apokalyptischen Texten
Inbunden, Tyska, 2019
3 224 kr
Tillfälligt slut
Der Band bietet eine breite Analyse und Reflexion der Autorschaftskonzepte und Autorisierungsstrategien in frühjüdischen und frühchristlichen apokalyptischen Texten. Dabei wird zunächst grundlegend nach der Bedeutung von Autorschaft und Autorisierungskonzepten in der Literaturwissenschaft gefragt, und die breite Vielfalt an Vorstellungen von Autorschaft in der griechisch-römischen Antike erhoben. Einzelbeiträge analysieren die Konstruktion von Autorschaft von den biblischen Prophetenbüchern über die Anfänge der jüdischen Apokalyptik in der Henochliteratur und im Danielbuch, das 4. Esra- und das 2. Baruchbuch und die Jakobsleiter bis in die rabbinische Literatur. Ein zweiter Hauptteil erörtert die Phänomene der Autorisierung und Autorschaftskonstruktion in christlichen Apokalypsen von der Johannesapokalypse und der Petrusapokalypse bis zur lateinischen Paulusapokalypse. Eine rezeptionsgeschichtliche Studie zur späten Nachwirkung der Apokalyptik in Dantes Göttlicher Komödie schließt den Band ab.