Friedemann Drews – författare
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PDF, Tyska, 20211 008 kr
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Augustins "e;Uber den Literalsinn der Genesis"e; stellt inhaltlich und methodisch nicht nur fur Spezialisten, sondern auch fur ein breiteres Publikum eine reizvolle Lekture dar: Warum ist am Anfang der Bibel von der Erschaffung eines Lichts die Rede, wo die Gestirne doch erst spater hervorgebracht werden? Wieso sind zwei verschiedene Schopfungserzahlungen nebeneinander gestellt? Welche Rolle kommt dem narrativen Charakter der Texte zu? Auf der Suche nach moglichen Losungsansatzen entwickelt der Kirchenvater eine methodisch offene, plurale Hermeneutik, die auch heute in allgemeiner Hinsicht eine literatur- und geisteswissenschaftliche Alternative fur die Textinterpretation darstellt, weil sie in enger Ruckbindung an den zu interpretierenden Text ein breiteres Konzept von 'Literalsinn' eroffnet, in welches ein spezifisch-geistiges Verstandnis integrierbar erscheint. Dabei bleibt seine Exegese konkret, muss rationalen Uberprufungen anhand von philosophisch und naturwissenschaftlich abgesicherten Argumenten standhalten und ist insofern als kritisch reflektiert zu bezeichnen. Literaturwissenschaft, Theologie, Erkenntnistheorie und Naturphilosophie treten in einen fruchtbaren Dialog miteinander, der weitergedacht und fortgefuhrt werden kann und sollte.
Häftad, Tyska, 2025
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Häftad, Tyska, 2024
851 kr
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Inbunden, Tyska, 2018
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Tillfälligt slut
Die platonische Teilhabe-Ontologie besitzt in Antike und Mittelalter ein konkretes Potential für einen philosophisch begründeten interreligiösen Dialog, das auch heute Beachtung verdient. Das Buch befragt u.a. Platon, Aristoteles, Origenes, Plotin, Augustinus, Proklos, Boethius, Thomas von Aquin, Nikolaus von Kues auf den Teilhabe-Gedanken und ihre Argumente, ob die Vielfalt mono- und polytheistischer Religionen nur als trennende Diskrepanz oder positiv als Spiegel differenter Perspektiven unterschiedlicher Menschen zu begreifen ist. Im Zentrum steht das Werk "Über den Frieden im Glauben" des Nikolaus von Kues: Religionen besitzen hier jeweils einen partikularen Zugang zu Gott, partizipieren in unterschiedlicher Weise an Gottes schöpferischer Vernunft, so dass Cusanus z.B. zeigen kann, warum die Kritik des Islams an der christlichen Trinitätslehre einerseits berechtigt erscheint, andererseits diese nicht in ihrem Kern trifft. Divergente Positionen können so durch das Teilhabe-Theorem vermittelt werden, welches der Neuplatoniker Proklos vollständig entwickelt hatte: Das Theorem ermöglicht, Proklos' oft kritisierte Henadenlehre philosophisch sinnvoll zu interpretieren, in der er mono- und polytheistische Aspekte zusammendenkt.