Friedrich-Emanuel Focken – författare
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Inbunden, Tyska, 2016
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Der Sammelband zielt darauf ab, das heuristische Potential von Metatexten darzustellen, die aus vergangenen Kulturen stammen.Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der alttestamentlichen Wissenschaft, der Judaistik und der literaturwissenschaftlichen Mediävistik stellen exemplarische Analysen verschiedener Metatexte – schriftlicher Texte, die Schriftstücke thematisieren – vor.Sie fokussieren auf Erzählungen von schrifttragenden Artefakten. Damit nehmen sie die Schriftstücke, die in Metatexten vorgestellt werden, nicht nur als schriftliche Texte, sondern auch als materielle Artefakte in den Blick. Viele Metatexte beschreiben die materielle Dimension des Geschriebenen. Sie erzählen von der Größe von Handschriften oder Steintafeln und ihrer spezifischen Mobilität oder Immobilität. Sie berichten von ihrer konkreten Gestalt und deren Manipulation. Hierin liegt ein noch nicht ausgeschöpftes heuristisches Potential. Bei der Analyse schrifttragender Artefakte stehen nicht die hermeneutischen Akte der Bedeutungszuweisung im Vordergrund, sondern etwas, das "vor" der Hermeneutik liegt: es geht um eine Dimension, die hermeneutischen Akten der Bedeutungszuschreibung vorausgeht, ihnen zugrunde liegt und sie blockieren kann.
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PDF, Tyska, 2020370 kr
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Allein die Schrift – diese Forderung Luthers beschreibt bis heute einen Selbstanspruch evangelischer Theologie. Das Schriftprinzip ist in den letzten Jahrzehnten jedoch erodiert, obwohl es als ein identity marker der protestantischen Theologie für ihr Selbstverständnis und den Zusammenhalt ihrer Teildisziplinen entscheidend ist.Vor dem Hintergrund dieser Krise des Schriftprinzips entwickeln Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen aus den Fächern Altes und Neues Testament sowie Dogmatik und Ethik Elemente einer interdisziplinären Theorie über die "Schriftbindung evangelischer Theologie". Unter diesem Programmbegriff entfalten sie ein relationales Modell, das die Schrift in ihren Beziehungen zu Hörenden, Lesenden und deren Gemeinschaften mit je unterschiedlichen Traditionen beschreibt. Dabei stehen die Pluralität, Einheit, Normativität und Autorität der Schrift im Fokus.[Commitment to Scripture in Protestant Theology. Theoretical Elements from Interdisciplinary DiscussionsScripture alone - this demand of Luther''s still describes a self-claim of Protestant theology today. However, the scriptural principle has been eroded in recent decades, although as an identity marker of Protestant theology it is decisive for its self-understanding and the cohesion of its sub-disciplines.Against the background of this crisis of the scriptural principle, young scholars from the subjects Old and New Testament as well as dogmatics and ethics are developing elements of an interdisciplinary theory on the "scriptural commitment of Protestant theology". Under this programme concept they develop a relational model that describes scripture in its relations to hearers, readers and their communities with different traditions. Thereby the focus is on the plurality, unity, normativity and authority of Scripture.
Del 258 - Forschungen Zur Religion Und Literatur Des Alten Und Neuen T
Zwischen Landnahme Und Konigtum
Literarkritische Und Redaktionsgeschichtliche Untersuchungen Zum Anfang Und Ende Der Deuteronomistischen Richtererzahlungen
Inbunden, Tyska, 2014
1 367 kr
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PDF, Tyska, 20141 169 kr
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In this volume Friedrich-Emanuel Focken confirms a number of recent hypotheses concerning the literary history of the Old Testament: The Deuteronomic basis of the Book of Judges was retroactively inserted between the Priestly Scriptures of the Hexateuch (Genesis to Joshua) and the already Deuteronomically edited Books of Samuel and 1 and 2 Kings. This study thus serves to replace the previous Noth Model on the Deuteronomic works of history and the Göttingen Layer Model, both of which presumed a singular Deuteronomic basis of the Books of Deuteronomy to 2 Kings.