Friedrich Sass – författare
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Häftad, Tyska, 2025
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Häftad, Tyska, 2012
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Den im Vorwort zum ersten Band meines Lehrbuches "Bau und Betrieb von Diesel maschinen" angekündigten zweiten Band habe ich erst jetzt fertigsteilen können, da ich inzwischen durch andere Arbeiten stark in Anspruch genommen war. Wie der erste, so wendet sich auch der zweite Teil an Studierende des Maschinenbaufaches, denen ich zeigen möchte, wie man Dieselmaschinen baut. Es ist dies kein ganz einfaches Handwerk; es erfordert große Erfahrung, Umsicht und Gewissenhaftigkeit, wenn man in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht des Er folges sicher sein will. Der verantwortliche Konstrukteur hat sich unablässig davon zu überzeugen, daß alle, auch die scheinbar nebensächlichen Teile sachgemäß entworfen und ausgeführt sind, und daß nichts das Gelingen in Frage stellt. Dies an Beispielen zu zeigen war ich besonders in den Abschnitten IV und V bemüht, in welchen von ersten in- und ausländischen Firmen gebaute Dieselmotoren mit verschieden ausgewählten Einzelteilen dargestellt sind. Diese Abschnitte lesen sich nicht bequem, da ihre Lektüre dem Leser häufiges Umblättern zumutet, wenn er das Zusammenwirken der einzelnen Teile verstehen will; allein, wer Bequemlichkeit sucht, beschäftige sich nicht mit dem Bau von Dieselmotoren. Er wird dann aber eine sehr interessante Kraftmaschine nicht kennen lernen. Zusammen mit den in den Abschnitten III bis VI des I. Bandes behandelten Maschi nenelementen werden nahezu alle Einzelteile eines Dieselmotors wenigstens einmal im Bild dargestellt und beschrieben. Hinsichtlich der Herstellerfirmen ist Vollständigkeit natürlich ausgeschlossen; hier gebot der Umfang des Buches die Beschränkung auf einige wenige Namen.
Häftad, Tyska, 2013
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Den im Vorwort zum ersten Band meines Lehrbuches "Bau und Betrieb von Diesel maschinen" angekündigten zweiten Band habe ich erst jetzt fertigsteilen können, da ich inzwischen durch andere Arbeiten stark in Anspruch genommen war. Wie der erste, so wendet sich auch der zweite Teil an Studierende des Maschinenbaufaches, denen ich zeigen möchte, wie man Dieselmaschinen baut. Es ist dies kein ganz einfaches Handwerk; es erfordert große Erfahrung, Umsicht und Gewissenhaftigkeit, wenn man in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht des Er folges sicher sein will. Der verantwortliche Konstrukteur hat sich unablässig davon zu überzeugen, daß alle, auch die scheinbar nebensächlichen Teile sachgemäß entworfen und ausgeführt sind, und daß nichts das Gelingen in Frage stellt. Dies an Beispielen zu zeigen war ich besonders in den Abschnitten IV und V bemüht, in welchen von ersten in- und ausländischen Firmen gebaute Dieselmotoren mit verschieden ausgewählten Einzelteilen dargestellt sind. Diese Abschnitte lesen sich nicht bequem, da ihre Lektüre dem Leser häufiges Umblättern zumutet, wenn er das Zusammenwirken der einzelnen Teile verstehen will; allein, wer Bequemlichkeit sucht, beschäftige sich nicht mit dem Bau von Dieselmotoren. Er wird dann aber eine sehr interessante Kraftmaschine nicht kennen lernen. Zusammen mit den in den Abschnitten III bis VI des I. Bandes behandelten Maschi nenelementen werden nahezu alle Einzelteile eines Dieselmotors wenigstens einmal im Bild dargestellt und beschrieben. Hinsichtlich der Herstellerfirmen ist Vollständigkeit natürlich ausgeschlossen; hier gebot der Umfang des Buches die Beschränkung auf einige wenige Namen.
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"Nichts ist mehr zu wünschen, als daß Deutschland gute Geschichtschreiber haben möge; sie allein können machen, daß sich die Ausländer mehr um uns bekümmern", sagt GEORG CHRISTOPH LICHTENBERG und setzt hinzu: "Ich wünschte aber wohl zu wissen, inwieferne der Deutsche jetzt zu einer solchen Geschichte fähig ist; ich sage meine Meinung mit einiger Furcht. Der eigentliche Professor . . . ist der Mann, der unter allen am wenigsten fähig ist, ein großer Geschichtschreiber zu werden. " Eine Arbeitsgemeinschaft für die Geschichte des deutschen Verbrennungsmotoren baues, die sich Anfang I95I aus den Vertretern der ersten deutschen Motorenfabriken gebildet hat, glaubte die Warnung LICHTENBERGs nicht beachten zu sollen. Sie übertrug einem Professor die Aufgabe, in einem Geschichtswerk den Anteil zu beschreiben, den Deutschland an der Entwicklung der Verbrennungskraftmaschine - nur die Kolben kraftmaschine ist gemeint - gehabt hat. Dem kleinen, verwachsenen, geistreichen Lehrer der Mathematik und Physik der Göttinger Universität hätte sie vielleicht ent schuldigend erwidern können, daß der von ihr Beauftragte dem Beruf nach Ingenieur sei, der in einer mehr als vierzigjährigen Praxis durch eine ständige Beschäftigung mit den angewandten Naturwissenschaften zu strenger Wahrheitsliebe erzogen worden und der zudem im Verbrennungskraftmaschinenbau während mehrerer Jahrzehnte schaffend tätig gewesen sei. Die Leistung eines großen Geschichtsschreibers erwarte man nicht von ihm; ihr, der Arbeitsgemeinschaft, liege nur an einer auf geschichtlicher Wahrheit beruhenden Darstellung der Entwicklung der Verbrennungskraftmaschine, soweit sie sich in Deutschland vollzogen hat. Eine solche Geschichte könne nur jemand schreiben, der als Fachmann auf diesem Gebietgearbeitet habe.
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"Nichts ist mehr zu wünschen, als daß Deutschland gute Geschichtschreiber haben möge; sie allein können machen, daß sich die Ausländer mehr um uns bekümmern", sagt GEORG CHRISTOPH LICHTENBERG und setzt hinzu: "Ich wünschte aber wohl zu wissen, inwieferne der Deutsche jetzt zu einer solchen Geschichte fähig ist; ich sage meine Meinung mit einiger Furcht. Der eigentliche Professor . . . ist der Mann, der unter allen am wenigsten fähig ist, ein großer Geschichtschreiber zu werden. " Eine Arbeitsgemeinschaft für die Geschichte des deutschen Verbrennungsmotoren baues, die sich Anfang I95I aus den Vertretern der ersten deutschen Motorenfabriken gebildet hat, glaubte die Warnung LICHTENBERGs nicht beachten zu sollen. Sie übertrug einem Professor die Aufgabe, in einem Geschichtswerk den Anteil zu beschreiben, den Deutschland an der Entwicklung der Verbrennungskraftmaschine - nur die Kolben kraftmaschine ist gemeint - gehabt hat. Dem kleinen, verwachsenen, geistreichen Lehrer der Mathematik und Physik der Göttinger Universität hätte sie vielleicht ent schuldigend erwidern können, daß der von ihr Beauftragte dem Beruf nach Ingenieur sei, der in einer mehr als vierzigjährigen Praxis durch eine ständige Beschäftigung mit den angewandten Naturwissenschaften zu strenger Wahrheitsliebe erzogen worden und der zudem im Verbrennungskraftmaschinenbau während mehrerer Jahrzehnte schaffend tätig gewesen sei. Die Leistung eines großen Geschichtsschreibers erwarte man nicht von ihm; ihr, der Arbeitsgemeinschaft, liege nur an einer auf geschichtlicher Wahrheit beruhenden Darstellung der Entwicklung der Verbrennungskraftmaschine, soweit sie sich in Deutschland vollzogen hat. Eine solche Geschichte könne nur jemand schreiben, der als Fachmann auf diesem Gebietgearbeitet habe.
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