Gerhard Hubmann – författare
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Arthur Schnitzler begründete seinen Ruhm als Erzähler mit der psychologisch wie formal überaus präzise gestalteten Novelle „Sterben“. Bisher galt die überlieferte Textgestalt dieses Werks als unproblematisch. Der Vergleich sämtlicher Drucke, die der S. Fischer Verlag zu Lebzeiten des Autors besorgte, vermittelt ein anderes Bild. Zahlreiche Eingriffe, vor allem Tilgungen, wurden genau in jenem Zeitraum durchgeführt, in dem Schnitzler die Novelle nie gelesen haben will. Die nun vorliegende historisch-kritische Ausgabe greift für den edierten Text zum ersten Mal auf den Erstdruck der Novelle in der „Neuen Deutschen Rundschau“ (1894) zurück. Sie bietet außerdem Faksimiles der handschriftlichen Textzeugen; diesen steht eine Transkription zur Seite, deren typographische Form eigens für Schnitzlers schwierigen Schriftduktus entwickelt wurde. Erschlossen wird der Text durch einen kritischen Apparat, einen Einzelstellenkommentar und einen Editionsbericht, der detailreich die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte nachzeichnet.
5 304 kr
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„Liebelei“ - mit diesem „Schauspiel in drei Akten“ erlebte Arthur Schnitzler 1895 seinen Durchbruch als Dramatiker.Die Edition ist nach „Lieutenant Gustl“ (2011), „Anatol“ und „Sterben“ (2012) der vierte Band der „Werke in historisch-kritischen Ausgaben“. Es werden sämtliche erhaltenen Textzeugen in chronologischer Reihenfolge präsentiert. Zahlreiche Entwürfe, Skizzen und Szenarien ermöglichen Einsichten in den Entstehungsprozess eines der berühmtesten dramatischen Werke Schnitzlers. Alle Handschriften werden in Originalgröße faksimiliert, transkribiert und textgenetisch erschlossen. Die Ausgabe enthält neben den handschriftlichen Originalen den Lesetext, der der Erstausgabe folgt, einen wissenschaftlichen Apparat und eine genaue Editionsgeschichte. Weitere Kapitel vergleichen das erstmals aufgetauchte Regiebuch der Uraufführung mit der Handschrift und der Erstausgabe und präsentieren Materialien zu den Verfilmungen des Stücks, an denen Schnitzler beteiligt war. Ein Anhang zeigt u. a. die Noten des von Schnitzler komponierten „Liebelei-Walzers“.
2 663 kr
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Mit „Frau Bertha Garlan“ wechselte Arthur Schnitzler als psychologischer Schriftsteller die Seiten: Die Erzählung folgt der Perspektive der Heldin und schildert – zum Entsetzen vieler Zeitgenossen – ihr erotisches Begehren; ihre Liebesversuche bleiben allerdings zum Scheitern verurteilt.
Der fünfte Band der „Werke in historisch-kritischen Ausgaben“ dokumentiert die Entstehungs- und Editionsgeschichte der Novelle. Er präsentiert alle erhaltenen handschriftlichen Textzeugen als Faksimiles in Originalgröße. Die Transkription veranschaulicht die Textgenese. Daneben enthält die Ausgabe den Lesetext nach dem Erstdruck in der Neuen deutschen Rundschau mit einem Variantenapparat bis zur Ausgabe letzter Hand. Die Texte werden durch einen Kommentar erschlossen; als biographische Quelle werden im Anhang erstmals die Briefe Franziska Lawners an Schnitzler aus der Entstehungszeit der Novelle veröffentlicht.
5 351 kr
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„Liebelei“ - mit diesem „Schauspiel in drei Akten“ erlebte Arthur Schnitzler 1895 seinen Durchbruch als Dramatiker.Die Edition ist nach „Lieutenant Gustl“ (2011), „Anatol“ und „Sterben“ (2012) der vierte Band der „Werke in historisch-kritischen Ausgaben“. Es werden sämtliche erhaltenen Textzeugen in chronologischer Reihenfolge präsentiert. Zahlreiche Entwürfe, Skizzen und Szenarien ermöglichen Einsichten in den Entstehungsprozess eines der berühmtesten dramatischen Werke Schnitzlers. Alle Handschriften werden in Originalgröße faksimiliert, transkribiert und textgenetisch erschlossen. Die Ausgabe enthält neben den handschriftlichen Originalen den Lesetext, der der Erstausgabe folgt, einen wissenschaftlichen Apparat und eine genaue Editionsgeschichte. Weitere Kapitel vergleichen das erstmals aufgetauchte Regiebuch der Uraufführung mit der Handschrift und der Erstausgabe und präsentieren Materialien zu den Verfilmungen des Stücks, an denen Schnitzler beteiligt war. Ein Anhang zeigt u. a. die Noten des von Schnitzler komponierten „Liebelei-Walzers“.