Gerhard Lindemann – författare
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PDF, Tyska, 2017602 kr
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Im »Kirchenkampf« ab 1933 zeigten sich die Unterschiede im Denken und Glauben von sächsischen Pfarrern und ihren Gemeindegliedern. Den Theologen kam in diesen Auseinandersetzungen eine besondere Rolle zu: Als Hirten ihrer Gemeinde musste ihr Bekenntnis für die eine oder andere kirchenpolitische Richtung zu Konflikten führen. Das Denken und Handeln der Pfarrer lässt sich nur aus ihrem Leben vor 1933 erklären. Die vorliegende Sammlung von Biografien sächsischer Pfarrer und Theologen der evangelischlutherischen Landeskirche stellt ihre Lebensläufe vor und zeigt, wie die zwölf Jahre der NS-Herrschaft als Bruch oder Anschluss zum vorherigen Leben und Wirken zu kennzeichnen sind und welchen Weg diese Zeitzeugen nach 1945 einschlugen. Die Beiträge beruhen auf aktuellen Archivstudien. The Kirchenkampf or "church struggle" that began in 1933 shed light upon the differences in the thinking and beliefs of Saxon pastors and their parishioners. Theologians found themselves playing a special role in these conflicts: as shepherds of their parish, their confession of faith to one or the other church of a certain political persuasion invariably led to conflicts. The pastors'' thoughts and actions can only be explained by looking at their life before 1933. The current collection of biographies of Saxon pastors and theologians of the Evangelical Lutheran Church presents their life stories and shows how twelve years of Nazi leadership can be characterised as a break or connection to their previous lives and work, as well as which path these contemporary witnesses took after 1945. These biographies are based on current archive studies.
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PDF, Tyska, 2019528 kr
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Während der Endphase der Weimarer Demokratie nahm die Radikalisierung der politischen Ränder zu, verbunden mit einem Anstieg der Zustimmungswerte für die extremistischen Parteien NSDAP und KPD. Diese Entwicklung ging einher mit einem Dynamisierungsprozess verbaler und darauf folgend physischer Gewalt. Die zum Teil bürgerkriegsähnlichen Verhältnisse vor 1933 wurden nach der Machtübernahme durch die NSDAP durch eine zunehmend perfektionierte Gewalt seitens des Staates und der Partei abgelöst. In Sachsen kam es, nicht zuletzt aufgrund der seit 1918 besonders großen gesellschaftlichen Polarisierung, zu einer äußerst rücksichtslosen Verfolgung vornehmlich politischer Gegner, an der sich sogar Gauleiter Martin Mutschmann aktiv beteiligte. Anhand ausgewählter Einzelfälle soll die Dynamik dieser Entwicklung aufgezeigt werden.During the end of the Weimar Republic both the radicalisation of the political extremes and the approval for extremist parties such as the Nazi Party NSDAP or the Communist Party KPD increased. This development was closely connected with the dynamization process of verbal and physical violence. The situation before 1933 was in part similar to that of a civil war and was replaced by an increasingly perfectionated violence of the state and party after the Nazi Party came into power. Due to the social polarisation starting in Saxony in 1918, a reckless persecution of mainly political opponents started, even actively involving Gauleiter Martin Mutschmann. With the help of chosen examples, the authors depict the dynamics of this development.