Gerrit Bruning – författare
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PDF, Tyska, 2015363 kr
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Eine Neubewertung des Goethe-Schiller-Verhältnisses auf der Grundlage des Briefwechsels und weiterer literarischer Quellen.Als Goethe in seiner autobiographischen Erzählung vom »Glücklichen Ereignis" (1817) über sein Verhältnis zu Schiller nachdachte, lag die erste persönliche Begegnung der beiden Dichter schon fast 30 Jahre zurück. Dennoch ist es diese Erzählung mit der darin geprägten Metapher der beiden »Geistesantipoden", die das literaturgeschichtliche Bild der Vorgeschichte und des Beginns der Freundschaft am stärksten geprägt hat: Goethes polare Deutung seines Verhältnisses zu Schiller ist bis heute in der wissenschaftlichen Rezeption wirksam geblieben. Demgegenüber bringt Gerrit Brüning die Fülle der Briefe und literarischen Texte zum Sprechen, die zeitlich unmittelbar von der Vorgeschichte, dem Beginn der Freundschaft sowie von den wichtigsten Stationen der dichterischen Zusammenarbeit Goethes und Schillers zeugen. Er entwirft ein Bild, das der autobiographischen Erzählung und der ihr verpflichteten Literaturgeschichtsschreibung entschieden kontrastiert. Behandelt werden die Beziehung Goethes und Schillers in den Jahren nach 1788, der Briefwechsel der Jahre 1794-1798 sowie, in quellenkritischer Absicht, die Erzählung »Glückliches Ereignis".
Inbunden, Tyska, 2025
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PDF, Tyska, 2025275 kr
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Erstmals in der von Goethe gewünschten Anordnung und mit Angaben zur umfangreichen handschriftlichen und gedruckten Überlieferung aller früheren Fassungen seit 1768.In der langen Entwicklung der Gedichtsammlungen Goethes markieren die »Vermischten Gedichte« von 1789 einen Wendepunkt: Erstmals stellte Goethe eine repräsentative Sammlung seiner Gedichte für die Öffentlichkeit zusammen. Dabei entschloss er sich zu einer strengen Auswahl und durchdachten Anordnung, wie sie in keiner der späteren Gedichtsammlungen wieder erreicht wurde. Den Verleger von »Goethe''s Schriften«, in deren Rahmen die »Vermischten Gedichte« erschienen, hielt Goethe an, dass die Gedichte auf den Doppelseiten einander genau so gegenüberstehen sollten, wie er vorgab, damit »nichts verruckt« werde. Diese Gegenüberstellung unterstreicht Sinnbeziehungen zwischen Gedichten als Teil von Sammlungen, die für Goethes lyrisches Schaffen konstitutiv sind. Aus dem Gesamtcharakter der »Schriften« ergab sich zudem eine mitunter starke Überarbeitung der früheren Fassungen, die für alle folgenden Ausgaben prägend blieb. Die Edition zeigt die »Vermischten Gedichte« erstmals seit 1789 in genau der Anordnung, auf die der Autor so großen Wert gelegt hatte, mit Angaben zur umfangreichen handschriftlichen und gedruckten Überlieferung aller früheren Fassungen seit 1768. Sie erscheint im Rahmen eines Pilotprojekts zu Goethes Lyrik, das von der Effi Biedrzynski-Treuhandstiftung gefördert wird..