Gesa Steinbrink – författare
4 448 kr
Läs direkt efter köp
Das Handbuch stellt das gegenwärtige Wissen zur Textsorte ‚Brief‘ zur Verfügung und macht in seiner Vielzahl von Beiträgen aus allen kulturwissenschaftlichen Disziplinen die Dimension der von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart wirksamen Briefkulturen erstmals greifbar. Das textuelle und kommunikative Phänomen ‚Brief‘ wird in systematisch-begriffsgeschichtlichen Artikeln sowie in quellenorientierten historischen Fallstudien umfassend analysiert.
Das Handbuch widmet sich unter angemessener rezeptions- und literaturgeschichtlicher Berücksichtigung der epistolographischen Tradition seit seinen Anfängen schwerpunktmäßig dem deutschsprachigen Brief. Zahlreiche Bezugnahmen und Ausblicke auf den gesamteuropäischen Kontext schärfen den Blick für die teils sprachlich und kulturell bedingten Spezifika, teils universale Phänomenologie der Briefkultur(en).
Auf Überblicksartikel aus Sicht der Disziplinen folgen Artikel zu grundlegenden Fragen bzw. zu Einzelaspekten der Briefkommunikation sowie eine Abteilung zu unterschiedlichen Briefgenres. Der umfangreiche historische Teil enthält vor allem Artikel zu wichtigen Briefschreiber/innen und zur Brieftheorie; besonderer Wert wird auf epistolare Zeitgenossenschaften gelegt.
4 448 kr
Läs direkt efter köp
Das Handbuch stellt das gegenwärtige Wissen zur Textsorte ‚Brief‘ zur Verfügung und macht in seiner Vielzahl von Beiträgen aus allen kulturwissenschaftlichen Disziplinen die Dimension der von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart wirksamen Briefkulturen erstmals greifbar. Das textuelle und kommunikative Phänomen ‚Brief‘ wird in systematisch-begriffsgeschichtlichen Artikeln sowie in quellenorientierten historischen Fallstudien umfassend analysiert.
Das Handbuch widmet sich unter angemessener rezeptions- und literaturgeschichtlicher Berücksichtigung der epistolographischen Tradition seit seinen Anfängen schwerpunktmäßig dem deutschsprachigen Brief. Zahlreiche Bezugnahmen und Ausblicke auf den gesamteuropäischen Kontext schärfen den Blick für die teils sprachlich und kulturell bedingten Spezifika, teils universale Phänomenologie der Briefkultur(en).
Auf Überblicksartikel aus Sicht der Disziplinen folgen Artikel zu grundlegenden Fragen bzw. zu Einzelaspekten der Briefkommunikation sowie eine Abteilung zu unterschiedlichen Briefgenres. Der umfangreiche historische Teil enthält vor allem Artikel zu wichtigen Briefschreiber/innen und zur Brieftheorie; besonderer Wert wird auf epistolare Zeitgenossenschaften gelegt.
503 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
539 kr
Läs direkt efter köp
Das Werk des österreichischen Schriftstellers Clemens J. Setz stellt einen vor Herausforderungen: In der literarischen Öffentlichkeit gelten seine Texte trotz zahlreicher Belobigungen als rätselhaft, irritierend oder sperrig. Einfache oder zumindest eindeutige Erklärungen für die darin geschilderten, oft unwirklich oder sogar magisch erscheinenden Ereignisse gibt es größtenteils nicht, was im eigentümlichen Kontrast zu den ebenso großräumig wie detailreich geschilderten, nicht selten idiosynkratischen Wahrnehmungen und Reflexionen der Figuren steht. Eingebunden in eine reichhaltige Verweisstruktur auf verschiedenen Ebenen, die sich insbesondere in einer Vielzahl von Metaphern niederschlägt, müssen sich Leser:innen im Bemühen um eine kohärente Erzählung immer wieder mit Erkenntnislücken und komplexen Assoziationen, Verunsicherungen von Realitätskonventionen und semantischen Ambivalenzen befassen.
Damit ist, so die These des Bandes, ein poetologisch auszuwertendes Verfahren indiziert: Magische Vorstellungen werden im Verbund mit metaphorischen Konzeptionen in Setz’ Romanen literarisch verarbeitet und nehmen in ihrem gemeinsamen Auftreten eine bedeutsame ästhetische und epistemische Funktion ein. Die ihnen zugrundeliegenden kognitiven Prozesse stehen dabei in elementarer Verwandtschaft, denn ihr gemeinsamer Wahrnehmungs- und Darstellungsmodus beruht auf analogischer Beziehungshaftigkeit, die sinnstiftend und in ihrer Wirkung besonders nachhaltig ist.
Nach einem einführenden Teil in das noch kaum erforschte Werk von Clemens J. Setz entwickelt der Band zunächst eine eigenständige kognitionsästhetische Theorie zu Magie und Metapher unter Rückgriff auf verschiedene interdisziplinäre Ansätze, die dann im Rahmen einer detaillierten Analyse des Textkorpus geprüft und schließlich in kritischer Diskussion der Ergebnisse begründet wird.
534 kr
Läs direkt efter köp
Das Werk des österreichischen Schriftstellers Clemens J. Setz stellt einen vor Herausforderungen: In der literarischen Öffentlichkeit gelten seine Texte trotz zahlreicher Belobigungen als rätselhaft, irritierend oder sperrig. Einfache oder zumindest eindeutige Erklärungen für die darin geschilderten, oft unwirklich oder sogar magisch erscheinenden Ereignisse gibt es größtenteils nicht, was im eigentümlichen Kontrast zu den ebenso großräumig wie detailreich geschilderten, nicht selten idiosynkratischen Wahrnehmungen und Reflexionen der Figuren steht. Eingebunden in eine reichhaltige Verweisstruktur auf verschiedenen Ebenen, die sich insbesondere in einer Vielzahl von Metaphern niederschlägt, müssen sich Leser:innen im Bemühen um eine kohärente Erzählung immer wieder mit Erkenntnislücken und komplexen Assoziationen, Verunsicherungen von Realitätskonventionen und semantischen Ambivalenzen befassen.
Damit ist, so die These des Bandes, ein poetologisch auszuwertendes Verfahren indiziert: Magische Vorstellungen werden im Verbund mit metaphorischen Konzeptionen in Setz’ Romanen literarisch verarbeitet und nehmen in ihrem gemeinsamen Auftreten eine bedeutsame ästhetische und epistemische Funktion ein. Die ihnen zugrundeliegenden kognitiven Prozesse stehen dabei in elementarer Verwandtschaft, denn ihr gemeinsamer Wahrnehmungs- und Darstellungsmodus beruht auf analogischer Beziehungshaftigkeit, die sinnstiftend und in ihrer Wirkung besonders nachhaltig ist.
Nach einem einführenden Teil in das noch kaum erforschte Werk von Clemens J. Setz entwickelt der Band zunächst eine eigenständige kognitionsästhetische Theorie zu Magie und Metapher unter Rückgriff auf verschiedene interdisziplinäre Ansätze, die dann im Rahmen einer detaillierten Analyse des Textkorpus geprüft und schließlich in kritischer Diskussion der Ergebnisse begründet wird.