Gitta Holm – författare
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Tyska, 2018170 kr
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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.E-Book 1757: Lisa schafft sich ein ElternhausE-Book 1758: Doch die Mutterliebe war stärkeE-Book 1759: Wie Felix ein glücklicher Junge wurdeE-Book 1760: Gibt es eine Rettung für Silvie?E-Book 1761: Liebe heißt, gemeinsam gehenE-Book 1762: Sophies ganz große LiebeE-Book 1: Lisa schafft sich ein ElternhausE-Book 2: Doch die Mutterliebe war stärkeE-Book 3: Wie Felix ein glücklicher Junge wurdeE-Book 4: Gibt es eine Rettung für Silvie?E-Book 5: Liebe heißt, gemeinsam gehenE-Book 6: Sophies ganz große Liebe
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Tyska, 201846 kr
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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.Karin wohnte nun schon eine ganze Woche in dem kleinen Friesenhaus am äußersten Ende des Strandes, als sie das Kind zum ersten Mal bemerkte. Sie sah durch die Butzenscheiben der gemütlich warmen Bauernstube und beobachtete gespannt das kleine Figürchen, das am Uferrand spazierenging und offenbar auf Muschel- oder Seesternsuche war.Aus dieser Entfernung ließ sich schwer erkennen, ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelte. Das Kind trug blaue Shorts, ein weißes T-Shirt und einen Strohhut. Karin wollte sich vom Fenster zurückziehen, konnte es aber nicht. Sie stand wie zur Salzsäule erstarrt und blickte gebannt auf das unbekannte Kind, während eine Woge von Schmerz ihr Herz überflutete.Endlich gelang es ihr, den blau-weiß gewürfelten Vorhang zuzuziehen. Mit einem schweren Seufzer ließ sie sich in den altmodischen Ohrensessel vor dem runden Kachelofen sinken. Warum mußte sie sich auf diese Weise quälen? Sie war doch nur auf die Insel Föhr gekommen, weil das Ferienhäuschen ihrer Verwandten so abgelegen war, daß sie von niemandem gestört werden konnte.»Ich glaube, es ist genau die richtige Therapie, wenn du einen neuen Anfang starten willst«, hatte ihre zehn Jahre ältere Schwester ihr liebevoll geraten.Damit hatte sie auf Karins Absicht angespielt, ihre Erlebnisse am Theater in Tagebuchform niederzuschreiben. Angefangen vom ersten Tag ihres Vorsprechens bis zu den glanzvollen Premieren, in denen sie als neuer Star am Bühnenhimmel Triumphe feierte.Um ihrer Schwester zu gefallen, hatte sie zwar die kleine Reiseschreibmaschine eingepackt, jedoch bis heute keine einzige Zeile zu Papier gebracht. Sie wollte nur schlicht allein sein, abgeschnitten von der Welt, die bis gestern die ihrige gewesen war. Ein neuer Anfang? Konnte denn niemand verstehen, daß sie weder den Wunsch noch die Motivation für einen Neubeginn verspürte? Sie wollte nur allein sein.Ein gutes Mittel gegen düstere Gedanken waren stundenlange Märsche. In wetterfestem Ölzeug, Gummistiefeln und Südwester erforschte Karin die Insel.
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Tyska, 201846 kr
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Große Schriftstellerinnen wie Patricia Vandenberg, Gisela Reutling, Isabell Rohde, Susanne Svanberg und viele mehr erzählen in ergreifenden Romanen von rührenden Kinderschicksalen, von Mutterliebe und der Sehnsucht nach unbeschwertem Kinderglück, von sinnvollen Werten, die das Verhältnis zwischen den Generationen, den Charakter der Familie prägen und gefühlvoll gestalten.Mami ist als Familienroman-Reihe erfolgreich wie keine andere! Seit über 40 Jahren ist Mami die erfolgreichste Mutter-Kind-Reihe auf dem deutschen Markt!Charly Elsner blickte wie gebannt an der Fassade des Instituts für Biophysik empor. Er fühlte sich irgendwie an eine Hochzeitstorte erinnert. Wahrscheinlich hatte dem Baumeister des früheren Sommerschlosses vorgeschwebt, einen steinernen Zuckerguß zu schaffen, sonst hätte er die Fassade nicht mit so vielen Türmchen, Erkern und Stuckrosetten verziert. Er zupfte seinen gelben Rollkragenpullover unter der schwarzen Lederjacke zurecht und zog an dem altmodischen Klingelzug. Es dauerte eine Weile, bis ein alter Mann in einer Art Livree mit verblichenen Silberknöpfen erschien. »Sie wünschen bitte?« fragte der Mann mit einem Organ, das wie eine verstimmte Blechtrompete klang. »Mein Name ist Karl Friedrich Elsner«, stellte sich der Angeredete vor. Er wurde nur von seiner Braut Jessica und befreundeten Kollegen »Charly« genannt. »Ich komme vom ›Wochenkurier‹ und bin bei Herrn Professor Sievering angemeldet.« »Bitte, folgen Sie mir.« Der Pförtner führte ihn in eine Art Warteraum für Besucher, der in schummerigem Halbdunkel lag. In diesem ehemaligen Sommerschloß schien alles vornehm, alt und im Sterben begriffen zu sein. Die dunklen schwachbeinigen Möbel, die Tapeten und die uralten Zeitschriften, die auf einem Tischchen lagen, ja, sogar die Luft hatte etwas von einen Mausoleum an sich. Ich würde ersticken, wenn ich hier Tag für Tag drin leben müßte, ging es Charly Elsner kurz durch den Kopf. Etwa fünf Minuten mochten vergangen sein, als sich die Tür öffnete. Charly hätte sich nicht gewundert, ein Gespenst in einem weißen Schlottergewand hereinwallen zu sehen. Aber der Mann, der den Raum betrat, hatte absolut nichts Geisterhaftes an sich.
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Tyska, 201946 kr
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.»Hast du schon die neue Braut von unserem jungen Grafen gesehen?« tuschelte das Stubenmädchen Annie. »Nee«, brummelte die dicke Köchin Amanda. Und im breiten Holsteiner Platt fügte sie hinzu: »Interessiert mich auch nicht. Ich hab hier schon so viele kommen und gehen gesehen, daß ich mich kaum noch an ihre Gesichter erinnere. Die jungen Dinger sehen sich heute so ähnlich. Dieselben Schaufensterpuppen, dieselben Figuren. Und plappern tun sie nur von Schönheitsmasken und der neuesten Schlankheitsdiät. Albernes Grüngemüse.« »Aber die Neue ist ''ne echte Dame!« trumpfte das Stubenmädchen auf. »Sie war früher mal ein großer Filmstar. Hat sogar in Hollywood gedreht. Ich hab mir ihre ganzen Filme angesehen. Sonja Winter heißt sie und hat noch heute eine Menge Fans.« »Sonja Winter?« Die Köchin hob witternd die dicke Nase von dem Braten, den sie gerade würzen wollte. »Und du sagst, sie ist die neue Braut von unserem Schloßherrn? Aber die ist doch mindestens so alt wie ich.
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Tyska, 201946 kr
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.Das Zirkuszelt war fast leer. Hoch oben in der Kuppel saß Carlos Carelli, der tollkühne Luftakrobat, und wiegte sich sanft auf seinem Trapez hin und her. Er blickte auf die Frau im schwarzen Trikot, die in der Manege stand. Mit dem Rücken an eine hölzerne Scheibe gelehnt, wartete sie bewegungslos auf den ersten Wurf des Messerwerfers. Das Messer blitzte nur leicht auf, als es durch die Luft flog und sich mit dumpfem Schlag in das Holz bohrte. Bella blinzelte, aber nur einmal. »Eins«, flüsterte sie. Der Messerwerfer wählte eine neue Klinge, ließ den Finger daran entlanggleiten. Dann schleuderte er mit einer schnellen Drehung auf dem Ballen seines linken Fußes, kaum das Ziel anpeilend, das Messer nach dem Brett. Für den Bruchteil einer Sekunde schien es in der Luft zu hängen, bevor es die andere Seite neben dem Kopf der Frau im schwarzen Trikot traf. »Zwei«, zählte Bella dann wieder. Tolle Frau, dachte Carlos Carelli auf seinem Trapez, während er mit steigender Bewunderung die spannende Darbietung der Zirkusnummer verfolgte. Und dabei ist sie keineswegs mehr taufrisch, sondern bestimmt schon etliches über dreißig. Welche Frau in diesem Alter wagt es, sich solch einer gefährlichen Situation auszusetzen? Mein Trapezakt ist auch nicht ohne Risiko, aber immerhin bin ich erst neunzehn. Da nimmt man einiges in Kauf. Das nächste Messer traf das Brett wie ein Blitz, fast Bellas Hüfte streifend. Da durchdrang eine Stimme die herrschende Stille: »Du wirfst zu nah!«
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Tyska, 202046 kr
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Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone ClassicIn der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.Graf Eberhard von Rosenburg beobachtete fasziniert das Anlegemanöver der ›Poseidon‹. An Bord des hochmodernen Luxus-Liners der Mittelmeer-Route befand sich Silvia, seine innig geliebte Gattin, die nach einjährigem Aufenthalt auf der Insel Capri wieder deutschen Boden betrat. Sein Blick glitt an der Bordwand empor. Er suchte unter den Passagieren, die sich an der Reling drängten, das Gesicht der Frau, der sein ganzes Herz gehörte. Endlich hatte er es entdeckt. Mit einem abwesenden Lächeln ließ Gräfin Silvia den Trubel der Ankunft über sich ergehen. Sie schien mit ihren Gedanken in unbekannten Fernen zu weilen. Ob der Klimawechsel sie von ihren schrecklichen Depressionen geheilt hat? fragte sich der Graf bangen Herzens. Und dabei schien der Beginn ihrer Ehe unter einem wahren Glücksstern zu stehen. Er begegnete dem Top-Model Silvia Morena, die als eine der schönsten Frauen der Welt galt, auf einem Wohltätigkeitsball der UNICEF. Eine Tatsache, die ihn stark verwunderte. Er vermutete sie in einem völlig anderen Milieu. Erst später erfuhr er durch die Presse, daß ein Großteil der Traumgagen aus ihrer Laufstegkarriere an hilfsbedürftige Kinder in aller Herren Länder floß. Ein von ihr gestiftetes SOS-Kinderdorf wurde nach ihr benannt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Das Schicksal hatte Silvia Morena und Graf Eberhard, von Freunden und Verwandten stets Hardy genannt, füreinander bestimmt. Die Hochzeit auf Schloß Rosenburg wurde zu einem gesellschaftlichen Ereignis ersten Ranges. Aber was so wundervoll begonnen hatte, schien sich in das Gegenteil zu verkehren. Gräfin Silvia erlitt mehrere Fehlgeburten.
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Tyska, 201547 kr
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Seit über 40 Jahren ist Mami die erfolgreichste Mutter-Kind-Reihe auf dem deutschen Markt! Ein Qualitätssiegel der besonderen Art, denn diese einzigartige Romanreihe ist der Maßstab und einer der wichtigsten Wegbereiter für den modernen Familienroman geworden. Weit über 2.600 erschienene Mami-Romane zeugen von der Popularität dieser Reihe.Charly Elsner blickte wie gebannt an der Fassade des Instituts für Biophysik empor. Er fühlte sich irgendwie an eine Hochzeitstorte erinnert. Wahrscheinlich hatte dem Baumeister des früheren Sommerschlosses vorgeschwebt, einen steinernen Zuckerguß zu schaffen, sonst hätte er die Fassade nicht mit so vielen Türmchen, Erkern und Stuckrosetten verziert. Er zupfte seinen gelben Rollkragenpullover unter der schwarzen Lederjacke zurecht und zog an dem altmodischen Klingelzug. Es dauerte eine Weile, bis ein alter Mann in einer Art Livree mit verblichenen Silberknöpfen erschien. "Sie wünschen bitte?" fragte der Mann mit einem Organ, das wie eine verstimmte Blechtrompete klang. "Mein Name ist Karl Friedrich Elsner", stellte sich der Angeredete vor. Er wurde nur von seiner Braut Jessica und befreundeten Kollegen "Charly" genannt. "Ich komme vom ›Wochenkurier‹ und bin bei Herrn Professor Sievering angemeldet." "Bitte, folgen Sie mir." Der Pförtner führte ihn in eine Art Warteraum für Besucher, der in schummerigem Halbdunkel lag. In diesem ehemaligen Sommerschloß schien alles vornehm, alt und im Sterben begriffen zu sein. Die dunklen schwachbeinigen Möbel, die Tapeten und die uralten Zeitschriften, die auf einem Tischchen lagen, ja, sogar die Luft hatte etwas von einen Mausoleum an sich.Ich würde ersticken, wenn ich hier Tag für Tag drin leben müßte, ging es Charly Elsner kurz durch den Kopf. Etwa fünf Minuten mochten vergangen sein, als sich die Tür öffnete. Charly hätte sich nicht gewundert, ein Gespenst in einem weißen Schlottergewand hereinwallen zu sehen. Aber der Mann, der den Raum betrat, hatte absolut nichts Geisterhaftes an sich.
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Tyska, 202340 kr
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.Das prachtvolle Schloss an der Loire lag im letzten goldenen Schein des Sonnenuntergangs. Es erinnerte Carlotta an ihre erste Jugendzeit. Sie war fünfzehn Jahre alt, schüchtern und naiv, als sie hier einen Sommer lang weilte, um ihre Kenntnisse der französischen Sprache aufzubessern. Damals lebten in dem Schloss Jean Baptiste du Belmont, der Vater Silvies, die als Austauschschülerin in ihre Klasse gekommen war und mit der sie sich rasch angefreundet hatte. Silvie hatte ihren Vater überredet, ihre deutsche Freundin mitbringen zu dürfen. Auf Schloss Belmont hatte sie auch Alain, den jüngeren Bruder Jean Baptistes, und dessen Frau Marlène kennengelernt. Letztere erwartete zu jener Zeit ihr erstes Kind. An Alain konnte sie sich noch lebhaft erinnern. Auf den steinernen Stufen der Schlosstreppe sitzend, spielte er auf seiner Laute und sang dazu mit seinem wohlklingenden Bariton uralte Chansons, wie sie hier zur Blütezeit französischer Könige von berühmten Künstlern im Rahmen rauschender Ballnächte vorgetragen wurden. Sie erinnerte sich auch, wie er ihr mit seinem drolligen französischen Akzent bezaubernde Komplimente machte, die sie vor Freude erröten ließen. Noch nie zuvor hatte ihr ein erwachsener Mann so entzückend den Hof gemacht. Auch wenn sie für ihn nur ein halbwüchsiges Kind war, während seine Frau Marlène als voll erblühte Schönheit glänzte, der die Verehrer zu Füßen lagen. Wie glücklich mussten die beiden hier gewesen sein. Das pompöse Schloss, im spätgotischen Stil errichtet, hob sich vom Grün der Umgebung eindrucksvoll ab. Im Frühling erstrahlte der Schlossgarten in der Farbenpracht unzähliger alter Rosenarten – im Sommer galt der Adelssitz als zentraler Treffpunkt für Kunstausstellungen und viel besuchte kulturelle Veranstaltungen. »An einem Ort wie diesem, so voller Schönheit und urwüchsiger Natur, muss man einfach glücklich sein«, murmelte Carlotta. Sie hatte es mehr zu sich selber gesagt. »Darüber können wir reden, während wir die nächsten Orte besichtigen, um festzustellen, ob sie für unser neues Touristikprogramm geeignet sind«, bemerkte Heribert sachlich.