Guido Hi – författare
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PDF, Tyska, 2021310 kr
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Der Sammelband untersucht Formen und Wirkungen des gespielten Komischen in Theater, Performance, TV-Sitcom und Comicstrip. Fachleute aus der Klassischen Philologie, Anglistik, Germanistik, Komparatistik sowie der Theater- und Medienforschung entschlüsseln, wie Komik in verschiedenen Medien aus dem Zusammenspiel von destruktiven und konstruktiven Aspekten entsteht. Dabei wird deutlich, dass das gespielte Komische nicht einfach in Normbrüchen sichtbar wird, sondern im Zusammenspiel der Aufhebung und Bestätigung einer Ordnung. Das zeigen die Analysen zu den Traditionen der englischen Komödie und der britischen Sitcom ebenso wie die Beiträge zu den Spielarten des grotesk-komischen Theaters von Dada und Futurismus bis zu Strawinsky, Ionesco und Beckett. Auch die Untersuchungen zur Entwicklung von der Farce zu absurden und metatheatralen Spielformen (Eduardo De Filippo, Michael Frayn und Thomas Bernhard) liefern interessante Einsichten in die Entstehung des Komischen aus der Erfahrung eines Widersinns.
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PDF, Tyska, 2022357 kr
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Der Autor beleuchtet Entwicklungen im 19. Jahrhundert von romantisch inspirierten Stücken, über lokale Possen bis zu avancierten Gesellschaftskomödien und Spielformen des Varietés. Das Buch resümiert für das 20. Jahrhundert die Verspannung des Lächerlichen und des Abgründigen im Zeichen der "Postkomödie" und als Reflex katastrophaler Entwicklungen. Auf dem Programm stehen das Avantgardetheater der 1910er- und 1920er-Jahre, das absurde Theater von Beckett, Ionescu und Dürrenmatt sowie das postmoderne Theater der Gegenwart, in dem sich der Widerspruch von grotesker Destruktion und komischer Konstruktion exemplarisch zeigt. Auch das Kino spielt seit seiner Entstehungszeit mit dem Bizarren und Fremdartigen, was an Stummfilmen von Chaplin, Keaton, Laurel und Hardy gezeigt wird. Einen Schwerpunkt liefert die apokalyptische Komik von Monty Python, Luc Besson und Edgar Wright. Der Band führt die Auseinandersetzung mit der Geschichte und Theorie des gespielt Komischen fort, die im ersten Band thematisiert wurde, in "Das verlorene Buch. Geschichte und Theorie gespielter Komik von den Anfängen bis ins 18. Jahrhundert". Grundlage beider Bände sind die "Lost-Book"-Masterseminare an der Ruhr-Universität Bochum.
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PDF, Tyska, 2019209 kr
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Das erste Interesse der mit Theater und Drama befassten Forschung richtet sich traditionell auf das Tragische. Die Randstellung des komischen Theaters erklärt sich nicht von selbst, da die Komödie gleichberechtigt zur Grundausstattung des antiken Theaters gehört und als Ort des Politischen der Tragödie keineswegs unterlegen ist. Doch die Antike überliefert keine Theorie des Komischen, die auch nur annähernd mit der Qualität der aristotelischen Erfassung des Tragischen mithalten könnte. Dieses Buch sucht das poetologisch Verlorene in zwanzig historischen Komödien von Aristophanes bis Lenz. Es skizziert die griechischen und römischen Anfänge und verfolgt den Weg der antiken Inspiration in der italienischen Renaissance, bei Shakespeare und Molière. Es beleuchtet die bürgerliche Neuorientierung der komischen Bühne im Zeichen der Vertreibung des Harlekins. Ein besonderer Akzent liegt auf den körperlich intensiven Stegreifspielen vom römischen Mimus über die Commedia dell''arte bis zu den Harlekinaden des 17. und 18. Jahrhunderts. Die historischen Beispiele werden nach Vorgaben avancierter Theorien des Komischen erfasst, etwa nach Freud, Bergson, Bachtin, Plessner und Greiner. Im Überblick lassen sich darin Bausteine einer weitreichenden Theorie komischer Normbrüche ausmachen, die in der Lage ist, auch szenische Formen besser zu erschließen.