H. Begemann – författare
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Häftad, Tyska, 1975
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Häftad, Tyska, 2011
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Häftad, Tyska, 2012
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Häftad, Tyska, 2011
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Häftad, Tyska, 2012
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Häftad, Tyska, 2012
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Häftad, Tyska, 2014
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führt zu einem sehr unterschiedlichen Verhalten gegenüber den verschiedenen Fixationsmitteln. Die Mitosen sollen in der Haut wie in anderen Organen rhyth misch verlaufen 1, wie nach den klassischen Befunden von FLEMMING bereits 2 anzunehmen war • Sie werden im excidierten Gewebe zu Ende geführt, falls 3 nicht die Fixation genügend schnell die Zellen erfaßt • Der Teilungsrhythmus ist an die Tageszeit gebunden und erfolgt anscheinend daneben noch wellenförmig innerhalb der Epidermis, so daß wir Mitosen, wenn überhaupt, dann gehäuft 4 5 antreffen • Dies gilt auch für die irritierte Oberhaut • Wir sind schließlich nicht berechtigt, aus einem zu irgendeinem Zeitpunkt einer Hauterkrankung entnommenen Gewebsstück auf die Pathogenese und erst recht nicht auf die Ursache zu schließen. Ursache, auslösendes Moment, Lokali sationsfaktor, unterhaltende Faktoren, sekundäre Schäden und Reparationsvor gänge sind auseinanderzuhalten, was im histologischen Schnitt allein kaum mög lich ist. Die sekundären, von der eigentlichen Erkrankung unabhängigen Gewebs veränderungen spielen an der Haut eine ganz andere Rolle als in inneren Organen, da sie den Eingriffen der Umwelt (Kratzen, Medikamente, Waschmittel, Traumen) ausgesetzt ist. In der Haut, wie in jedem Organ, greifen die verschiedenen Funktionsabläufe ineinander, eine Störung löst die andere aus.
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Die diagnostischen Fortschritte der Ausstrichcytologie haben bisher nur ill beschei denem Umfang Eingang in die ärztliche Praxis gefunden. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Tatsache, daß das vorhandene Abbildungsmaterial zu sehr typisiert wurde, um dem Anfänger eine Einarbeitung in dieses Gebiet zu ermöglichen. Die Ausmerzung dieses Mißstandes soll eine Hauptaufgabe des vorliegenden Buches sein. Aus diesem Grunde haben wir versucht, in den einleitenden Einzeltafeln und bei der Besprechung der einzelnen Krankheitsbilder durch Abbildung zahlreicher Übersichtstafeln die große morphologische Variationsbreite von Einzelzellen in Krankheitsbildern darzustellen. Mit Absicht wählten wir als Grundlage des Reproduktionsverfahrens das gemalte Bild: Ist schon die oft gerühmte photographische Objektivität für das Buntphoto höchst zweifelhaft, so geht diese bei der chemographischen Reproduktion von Buntphotos weitgehend verloren. Ein noch wichtigerer Grund ist der, daß das Mikrophoto praktisch nur eine Schichtebene scharf darstellen kann. Demgegenüber ist der mikroskopische Beobachter gewöhnt, durch fortwährendes Spiel mit der Mikrometerschraube verschiedene Ebenen zu be trachten und sich so ein plastisches Bild von der Zelle zu verschaffen. Die Möglichkeit, verschiedene Zellebenen gleichzeitig darzustellen, hat aber nur die Zeichnung, die dadurch den Verhältnissen der subjektiven Beobachtung näher kommt als das Photo. Auf die Schwarzweißdarstellung von Zellen haben wir bewußt verzichtet; ist doch die berechtigte Forderung der Histologen, den Lernenden von der Farbe ab- und auf die Struktur hin zulenken, bei der Ausstrichcytologie nur in wenigen Fällen erfüllbar. Die färberische Grundlage der gesamten Ausstrichcytologie bildet bisher die aus derHämatologie über nommenen Färbemethoden.