Hanna Rucks – författare
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PDF, Tyska, 2026422 kr
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Jesusglaubige Juden werden oft als Provokation empfunden. Dieser Band, Ergebnis einer Tubinger Konferenz vom Januar 2025, versammelt neben Texten messianisch-judischer Theologen erstmals Beitrage judischer Autorinnen und Autoren, die - in Israel und den USA - orthodoxen oder liberalen Gemeinden angehoren. Gemeinsam mit christlichen Theologinnen und Theologen unterschiedlicher Konfessionen aus Deutschland, Osterreich und der Schweiz beleuchten sie Fragen, die messianische Juden mit ihrer Existenz und Theologie stellen - in neutestamentlicher, kirchengeschichtlicher, systematisch-theologischer und judaistischer Sicht. Im Zentrum steht das von dem amerikanischen Theologen Mark Kinzer vorgeschlagene Konzept eines Postmissionarischen Messianischen Judentums , das auf seine Stimmigkeit und mogliche Folgerungen fur den judisch-christlichen Dialog untersucht wird. Mit Beitragen von Hanna Rucks, Matthias Morgenstern, Thomas Schumacher, Adiel Schremer, Uta Heil, Yaakov Ariel, Richard Harvey, Mark Kinzer, Wolfgang Kraus und Amy Jill Levine. [Messianic Judaism]Jews who believe in Jesus are often perceived as a provocation. This volume, the result of a conference held in Tubingen in January 2025, brings together texts by Messianic Jewish theologians and, for the first time, contributions by Jewish authors who in Israel and the USA are part of Orthodox or liberal communities. Together with Christian theologians of different denominations from Germany, Austria and Switzerland, they shed light on questions that Messianic Jews pose with their existence and theology from a New Testament, church-historical, systematic-theological perspective and from the perspective of Jewish studies. The focus is on the concept of a Post-Missionary Messianic Judaism proposed by the American theologian Mark Kinzer, which is examined for its coherence and possible consequences for the Jewish-Christian dialog.
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PDF, Tyska, 2014509 kr
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Die messianisch-jüdische Bewegung stellt mit ihrer Existenz eine Herausforderung und eine Irritation für die christlichen Kirchen und den jüdisch-christlichen Dialog dar. Messianische Juden werden häufig mit "Judenmission" identifiziert, was eine Beschäftigung mit ihnen problematisch erscheinen lässt. Doch sind jesusgläubige Juden in der Zeit des Nationalsozialismus in Leidensgemeinschaft mit ihrem Volk umgebracht worden. Eine Theologie, welche auf die Opfer von damals hören will, kann die Messianischen Juden nicht einfach ignorieren. Das vorliegende Buch will deshalb diese umstrittene Bewegung vorstellen. Der Fokus liegt dabei auf den Messianischen Juden in Israel, weil Israel eines der beiden bedeutendsten Zentren der Bewegung ist. Außerdem sind in Israel die verschiedenen Richtungen der Bewegung beispielhaft repräsentiert: Israelische, amerikanische, russischsprachige wie auch äthiopische Messianische Juden sind dort vertreten. In der vorliegenden Untersuchung wird einerseits die Geschichte der Bewegung beschrieben, andererseits wird dargestellt, wie sich messianisch-jüdisches theologisches Denken in den letzten hundert Jahren entwickelte. Darüber hinaus wird analysiert, welche kulturellen Strömungen und Denker die Bewegung geistig prägten. Abschließend werden Ergebnisse der Arbeit mit deutschsprachiger protestantischer Theologie ins Gespräch gebracht. Unterschiedliche theologische Ansätze zum Verhältnis von Israel und Kirche werden diskutiert und es wird gefragt, was messianisch-jüdisches Denken für sie austragen könnte.