Hans J. Lietzmann - Böcker
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• Das zwanzigste Jahrhundert war eine Epoche des Wandels. In der europäischen -und besonders in der deutschen - Politik und ihrem Selbstverständnis haben die vergangenen hundert Jahre tiefe und mar kante Spuren hinterlassen: von der konstitutionellen Monarchie in die erste deutsche Republik. Die Mutation der Weimarer Demokratie in ein autoritäres Präsidialregime. Die anschließende nationalsozialistische Diktatur. Zur Halbzeit hin eine konstitutionelle Demokratie unter der Hebammenschaft der alliierten Besatzungsarmeen. Und dann eine lange Kontinuität repräsentativer Demokratie mit dem sich nun abzeichnenden Übergang in eine supranationale europäische Governance. • Das zwanzigste Jahrhundert war aber auch eine Epoche umfassen der Gleichzeitigkeit. Denn schon zu seinem monarchischen Beginn melden sich bereits spezifische demokratische Stimmen zu Wort (wie Max Weber, Hermann Heller oder Hans Kelsen), die im Laufe des Jahr hunderts zu Klassikern reifen und selbst in den gegenwärtigen Debatten noch Beachtung finden. Andererseits suchen aber selbst heute noch man che die Lösung anstehendender Probleme im Rückgriff auf mal national staatliche, mal sogar autoritative Modelle, wie sie schon zur Zeit des I. Weltkrieges virulent waren.
Politikwissenschaft im „Zeitalter der Diktaturen“
Die Entwicklung der Totalitarismustheorie Carl Joachim Friedrichs
Häftad, Tyska, 2012
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von Klaus v. Beyme Theoriegeschichte bedurfte keiner kulturalistischen Wende, um an der Frage interessiert zu sein: in welchem kulturellen Kontext steht ein Gedankengebäude und welche bio graphischen Umstände helfen ein Werk zu erklären? Je höher das Abstraktionsniveau einer Theorie, um so irrelevanter wird diese Rekonstruktion des sozialen Backgrounds. Friedrich hat die Totalitarismustheorie trotz einiger höhergestochenen Aspirationen in Nebensätzen als deskriptive Theorie verstanden. Theorie ist eigentlich schon ein zu hoch gegriffener Terminus. Er erhält lediglich mildernde Umstände in einer Zeit, wo schon ein paar allgemeine Verlautbarungen einer Firma als die "Philosophie des Unter nehmens" vermarktet werden. Das geringe Abstraktionsniveau dieser "Theorie" und seine Eignung als Instrument im politischen Konflikt der Zeit des Kalten Krieges lassen das kritische Interesse des Autors an den Hintergrunderfahrungen und biographischen Verflechtungen verständlich werden. Er enthält sich methodischer Offenbarungseide, die sonst Habilitationsschriften überfrachten, und die ganz sicher für diese kritische, ja gelegentlich bissige Analyse nicht überflüssig gewesen wären. Das Kredo des Autors paßt zu der Einleitung eines Bandes, an dem Hans 1. Lietzmann mitgewirkt hat: "Zunächst gilt es Abschied zu neh men von den konventionellen Fragen der Wissenschaftsgeschichte: es wird nicht mehr in erster Linie nach den ,Objektbeziehungen' des Totalitarismuskonzeptes gefragt, da nach, ob und inwieweit es zur wissenschaftlichen Analyse bestimmter Regime taugt.
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