Hans Peter Trotscher – författare
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PDF, Tyska, 202086 kr
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Vor 75 Jahren, am 8. Mai 1945, endete in Europa der vom nationalsozialistischen Deutschland mutwillig begonnene Zweite Weltkrieg mit der totalen Niederlage des Aggressors. In den ersten Jahren nach dem Krieg war im Zusammenhang mit diesem Tag sehr oft vom "Zusammenbruch" die Rede. Das spiegelte das Empfinden derer wider, die die Niederlage ihres Landes – unabhängig von ihrer persönlichen Haltung zum NS-Regime – als Katastrophe empfanden. Diejenigen, die mehr nach vorne schauen wollten, sprachen gerne von der "Stunde Null". An diesen Begriff knüpfte sich dann im Laufe der Zeit die Geschichte vom märchenhaften wirtschaftlichen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland.Vierzig Jahre nach jenem 8. Mai 1945 war es Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der das Wort vom "Tag der Befreiung" (in der DDR schon lange üblich, wenn auch mit sehr eigenwilliger Perspektive) auch in den westdeutschen Sprachgebrauch einführte. Für seine entsprechende Rede erntete Weizsäcker Beifall, aber auch viel Kritik. Bis heute hat sich der Befreiungsbegriff weitgehend durchgesetzt.Die Monate vor dem 8. Mai 1945 gehörten für viele Deutsche zu den schlimmsten des ganzen Krieges. Die Kämpfe, die jahrelang in fernen Ländern getobt hatten, griffen nun auf die unmittelbare Heimat über. Die damit einhergehenden Zerstörungen überstiegen in vielen Fällen das bisher Vorstellbare. Während das nationalsozialistische Regime "sein" Volk zum aussichtslosen Kampf bis zum bitteren Ende aufrief, begann sich auf der politischen Weltbühne schon die Welt der Nachkriegszeit abzuzeichnen. Die Großmächte riefen zur Gründungsversammlung der Vereinten Nationen. Während die Verfechter der neuen Weltorganisation von einer besseren, friedlicheren Welt träumten, schuf Josef Stalin in der Region, die bald "Ostblock" genannt werden sollte, machtpolitische Fakten. Nach und nach wurden alle Regierungen mit sowjettreuen Personen besetzt.Im befreiten Westeuropa lastete neben der wirtschaftlichen Not das Problem der Kollaboration schwer auf den Gesellschaften. In vielen Ländern hatten sich Menschen zur Kooperation mit den deutschen Besatzern bereiterklärt und sich dabei nicht nur im moralischen, sondern auch im juristischen Sinne strafbar gemacht.Die Zeit vom 27. Januar 1945, als das Vernichtungslager Auschwitz befreit wurde, bis zum 8. Mai 1945 hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung in einer täglichen Chronik dokumentiert. Sämtliche Tagesmeldungen sind hier noch einmal zusammengefasst. Die Lektüre mag zuweilen bedrückend sein. Aber es bleibt auch nach 75 Jahren wichtig, sich der Vergangenheit zu erinnern.
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Tyska, 202087 kr
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Vor 75 Jahren, am 8. Mai 1945, endete in Europa der vom nationalsozialistischen Deutschland mutwillig begonnene Zweite Weltkrieg mit der totalen Niederlage des Aggressors. In den ersten Jahren nach dem Krieg war im Zusammenhang mit diesem Tag sehr oft vom "Zusammenbruch" die Rede. Das spiegelte das Empfinden derer wider, die die Niederlage ihres Landes – unabhängig von ihrer persönlichen Haltung zum NS-Regime – als Katastrophe empfanden. Diejenigen, die mehr nach vorne schauen wollten, sprachen gerne von der "Stunde Null". An diesen Begriff knüpfte sich dann im Laufe der Zeit die Geschichte vom märchenhaften wirtschaftlichen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland.Vierzig Jahre nach jenem 8. Mai 1945 war es Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der das Wort vom "Tag der Befreiung" (in der DDR schon lange üblich, wenn auch mit sehr eigenwilliger Perspektive) auch in den westdeutschen Sprachgebrauch einführte. Für seine entsprechende Rede erntete Weizsäcker Beifall, aber auch viel Kritik. Bis heute hat sich der Befreiungsbegriff weitgehend durchgesetzt.Die Monate vor dem 8. Mai 1945 gehörten für viele Deutsche zu den schlimmsten des ganzen Krieges. Die Kämpfe, die jahrelang in fernen Ländern getobt hatten, griffen nun auf die unmittelbare Heimat über. Die damit einhergehenden Zerstörungen überstiegen in vielen Fällen das bisher Vorstellbare. Während das nationalsozialistische Regime "sein" Volk zum aussichtslosen Kampf bis zum bitteren Ende aufrief, begann sich auf der politischen Weltbühne schon die Welt der Nachkriegszeit abzuzeichnen. Die Großmächte riefen zur Gründungsversammlung der Vereinten Nationen. Während die Verfechter der neuen Weltorganisation von einer besseren, friedlicheren Welt träumten, schuf Josef Stalin in der Region, die bald "Ostblock" genannt werden sollte, machtpolitische Fakten. Nach und nach wurden alle Regierungen mit sowjettreuen Personen besetzt.Im befreiten Westeuropa lastete neben der wirtschaftlichen Not das Problem der Kollaboration schwer auf den Gesellschaften. In vielen Ländern hatten sich Menschen zur Kooperation mit den deutschen Besatzern bereiterklärt und sich dabei nicht nur im moralischen, sondern auch im juristischen Sinne strafbar gemacht.Die Zeit vom 27. Januar 1945, als das Vernichtungslager Auschwitz befreit wurde, bis zum 8. Mai 1945 hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung in einer täglichen Chronik dokumentiert. Sämtliche Tagesmeldungen sind hier noch einmal zusammengefasst. Die Lektüre mag zuweilen bedrückend sein. Aber es bleibt auch nach 75 Jahren wichtig, sich der Vergangenheit zu erinnern.
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PDF, Tyska, 201684 kr
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Dieses eBook ist eine Sammlung der wichtigsten Beiträge aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur Rechts- und Verfassungslage im Eindruck der Migrationskrise. Auf 260 Seiten werden die aktuellen Bruchstellen in der Verbindlichkeit der Anwendung von Staats- und Verfassungsrecht aufgezeigt. Gilt in Deutschland noch für alle das gleiche Recht? Die Ausgangsthese dieses eBooks ist die gleichermaßen von Laien und von Rechtsexperten empfundene Gefährdung und Beeinträchtigung des Rechtsstaats durch die Folgen der Flüchtlingskrise. Zum einen besteht diese in der immer weniger abstrakten Gefahr durch eingesickerte islamistische "Gefährder" und zum anderen durch etliche Ereignisse, die man als "Flüchtlingskriminalität" bezeichnen kann. Der bisher schwerste Vorfall in dieser Hinsicht bestand aus einem massenhaften Begehen von Sexual- und Eigentumsdelikten in Köln in der Silvesternacht 2015. Die in der Folge diskutierten geschönten oder unterdrückten Kriminalitätsdaten, die von Seiten der Exekutive kommuniziert wurden, haben zu einem nicht zu unterschätzenden Vertrauensverlust in weiten Kreisen der Bevölkerung geführt. Ein weiterer wichtiger Punkt, der für einige das Gefühl der Rechtssicherheit beeinträchtigte, war die Infragestellung der Verfassungsmäßigkeit des deutschen Grenzregimes durch unterschiedliche Protagonisten, zu denen der bayerische Ministerpräsident Seehofer und einige prominente Verfassungsrechtler gehören. Die F.A.Z. hat zu diesem Thema die besten und wichtigsten Beiträge zu einem eBook zusammengestellt, das einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen seit dem Sommer 2015 bietet.
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PDF, Tyska, 201984 kr
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Die ganze Welt digitalisiert sich. Aber zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen wird das Thema nicht als Chance, sondern als Last bearbeitet: "Was muss, das muss", sagt man im Norden, "ja mei" im Süden. Der Radikalität des Wandels, der rund um die Menschen und ihre Arbeitsplätze stattfindet, wird man so nicht gerecht. Es gäbe genug Gründe, um in den Unternehmen alle Alarmglocken schrillen zu lassen. Stattdessen hofft man, dass das meist winzige Digitalteam des eigenen Hauses die Veränderungen innerhalb des bestehenden Systems schon irgendwie bewältigt. Das wird nicht klappen. Deutschland schafft es nicht einmal, einen Digitalpakt für die Schulen auf die Reihe zu bekommen, der auch den Bundesländern schmeckt. Es gibt enervierende Diskussionen über den richtigen Weg beim Ausbau kommender 5G-Mobilfunknetze. Und im Geschäft mit den Daten und der Künstlichen Intelligenz kaufen China und die Vereinigten Staaten Deutschland den Schneid ab. Die finanziellen Mittel, die für dieses Thema in den kommenden Jahren vom Bund zur Verfügung gestellt werden, sind zu niedrig. Der Westen und seine offenen Gesellschaften sind zum ersten Mal in ihrer Technologieführerschaft ernsthaft herausgefordert, das sagen auch führende Politiker. Und was passiert? Das Land hat sich von der Cebit verabschiedet, der einstmals größten Computermesse der Welt. Und in Nürnberg wurde soeben ein Digitalgipfel beendet, der eine große Zahl von Teilnehmern am Sinn solcher Treffen hat zweifeln lassen. "Jeder Tag ist der erste Tag": das ist das Motto des Amazon-Vorstandsvorsitzenden Jeff Bezos. Diese Aussage trifft auf die Digitalisierung und ihr Tempo leider zu. Aber Deutschland ist darauf nicht eingestellt. Der Wille, Altes in Frage zu stellen, ist einfach nicht stark genug. Wo bleibt der echte digitale Binnenmarkt in Europa? Wann arbeiten die Europäer in der Antriebs- und Batterietechnik der Zukunft endlich wirksam zusammen? Wie lässt sich Vollbeschäftigung mit Digitalisierung erreichen? Jeder Arbeitnehmer muss seinen Chef mit Fragen nach der Zukunft im Kleinen herausfordern und seinen Wahlkreisabgeordneten an der Sorge um das Große teilhaben lassen. Noch haben wir eine Gesellschaft, die so einen offenen Dialog zulässt. ("Mehr Tempo, bitte" von Carsten Knop, Frankfurter Allgemeine Woche, 07.12.2018)
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Tyska, 201985 kr
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Die ganze Welt digitalisiert sich. Aber zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen wird das Thema nicht als Chance, sondern als Last bearbeitet: "Was muss, das muss", sagt man im Norden, "ja mei" im Süden. Der Radikalität des Wandels, der rund um die Menschen und ihre Arbeitsplätze stattfindet, wird man so nicht gerecht. Es gäbe genug Gründe, um in den Unternehmen alle Alarmglocken schrillen zu lassen. Stattdessen hofft man, dass das meist winzige Digitalteam des eigenen Hauses die Veränderungen innerhalb des bestehenden Systems schon irgendwie bewältigt. Das wird nicht klappen. Deutschland schafft es nicht einmal, einen Digitalpakt für die Schulen auf die Reihe zu bekommen, der auch den Bundesländern schmeckt. Es gibt enervierende Diskussionen über den richtigen Weg beim Ausbau kommender 5G-Mobilfunknetze. Und im Geschäft mit den Daten und der Künstlichen Intelligenz kaufen China und die Vereinigten Staaten Deutschland den Schneid ab. Die finanziellen Mittel, die für dieses Thema in den kommenden Jahren vom Bund zur Verfügung gestellt werden, sind zu niedrig. Der Westen und seine offenen Gesellschaften sind zum ersten Mal in ihrer Technologieführerschaft ernsthaft herausgefordert, das sagen auch führende Politiker. Und was passiert? Das Land hat sich von der Cebit verabschiedet, der einstmals größten Computermesse der Welt. Und in Nürnberg wurde soeben ein Digitalgipfel beendet, der eine große Zahl von Teilnehmern am Sinn solcher Treffen hat zweifeln lassen. "Jeder Tag ist der erste Tag": das ist das Motto des Amazon-Vorstandsvorsitzenden Jeff Bezos. Diese Aussage trifft auf die Digitalisierung und ihr Tempo leider zu. Aber Deutschland ist darauf nicht eingestellt. Der Wille, Altes in Frage zu stellen, ist einfach nicht stark genug. Wo bleibt der echte digitale Binnenmarkt in Europa? Wann arbeiten die Europäer in der Antriebs- und Batterietechnik der Zukunft endlich wirksam zusammen? Wie lässt sich Vollbeschäftigung mit Digitalisierung erreichen? Jeder Arbeitnehmer muss seinen Chef mit Fragen nach der Zukunft im Kleinen herausfordern und seinen Wahlkreisabgeordneten an der Sorge um das Große teilhaben lassen. Noch haben wir eine Gesellschaft, die so einen offenen Dialog zulässt. ("Mehr Tempo, bitte" von Carsten Knop, Frankfurter Allgemeine Woche, 07.12.2018)
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PDF, Tyska, 202248 kr
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Wladimir Putin hat einen Angriffskrieg gegen die Ukraine vom Zaun gebrochen. Seine Truppen töten Zivilisten und zerstören zivile Infrastruktur. Nicht nur der amerikanische Präsident bezeichnet ihn daher als Kriegsverbrecher. Vorher hat Putin Russland zu einem Staat nach seinem Geschmack geformt. Dabei steht er nicht nur im Verdacht, Wahlen zu manipulieren; er biegt sich auch die Vergangenheit nach Bedarf zurecht, um für sein autoritär geführtes Land ein Idealbild zurechtzufälschen. Dabei werden Ukrainer und Russen zu einem einzigen Volk, das schon "Jahrhunderte" existiere, Polen bekommt die Hauptschuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und die Verbrechen des Stalinismusdürfen nicht mehr erwähnt werden. Gleichzeitig betreibt Putin aggressive Expansionspolitik und reklamiert, das Opfer innerer und äußerer Feinde zu sein. Was steckt hinter dieser Politik?