Hans Vorlander – författare
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Kants kritische Philosophie hat der traditionellen Metaphysik so gründlich die Flügel gestutzt, dass das Transzendente weitgehend aus dem Blickfeld der Kant-Forschung geraten ist. Der vorliegende Band will dieser Entwicklung entgegenwirken. Er fragt in interdisziplinärer Perspektive (Philosophie, Politikwissenschaft, Theologie) nach den transzendenten Geltungsgründen politischer Ordnungen einerseits und nach der Gültigkeit und dem Sinn einer epistemisch unverfügbaren Transzendenz andererseits. Inwiefern ist unsere Praxis durch Transzendenz fundiert und welchen Sinn verleihen wir der uns unverfügbaren Transzendenz in unseren lebensweltlichen Vollzügen? Diese Fragen werden entlang der politischen Philosophie sowie der religionsphilosophischen Philosophie Kants untersucht. Sie weisen jedoch über den Rahmen der Kantischen Philosophie hinaus, indem sie Begriffe von politischer Ordnung mit Transzendenz konfrontieren sowie den kritischen Begriff der Transzendenz mit seinen religiösen Sinnfiguren in Beziehung setzen.
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Ob, und wenn ja, welche Transzendenzen bei der Konstitution von Ordnungen eine Rolle spielen - das ist Thema dieses Bandes. Dabei wird ein Begriff des Transzendenten entwickelt, der weder auf das Christentum noch allein auf monotheistische Religionen oder Erfahrungsbereiche des Religiösen eingeschränkt ist. Der Band nimmt deshalb auch und gerade solche Formen der Transzendenz in den Blick, wie beispielsweise die ‘Heiligung’ von sozialen und politischen Ordnungen, deren Rückbindung an Ursprungs- und Herkunftslegenden, die Fortschrittsannahme in Szientismus und Technik oder die Überhöhung der Künste im Medium der Ästhetik.
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This book provides the first systematic and comparative analysis of the German right-wing populist protest movement “PEGIDA”. It offers an in-depth reconstruction of the movement’s historical development, its organisational structure and its programmatic orientation. It depicts the protestors and their motivations, reactions in politics, media and society, and PEGIDA’s European network. The volume presents and compares the results of scientific surveys among PEGIDA-participants and brings them into the context of long-time studies on political culture in Germany, representing a comprehensive study of the emergence of contemporary right-wing populist movements. The book will be of interest to researchers, academics and students focusing on comparative politics, (right-wing) populism, protest movements in western democracies, and political culture in Germany, as well as journalists, political educators and policy makers.
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DerBand präsentiert die erste systematische Analyse von PEGIDA auf der Basis dervorliegenden empirischen Studien. Ausgehend von eigenen Untersuchungen und Beobachtungenwird die Entwicklung der Bewegung rekonstruiert, die im Herbst 2014 in Dresdenentstand und nationales und internationales Aufsehen erregte. Dabei werden Organisatoren,Positionen, Vernetzungen, Kundgebungen, Demonstranten sowie die Reaktionen vonPolitik, Medien und Gesellschaft analysiert und die Befunde in einer umfassendangelegten Untersuchung mit Erkenntnissen der politischen Kulturforschungzusammengeführt. PEGIDAerweist sich als eine Protestbewegung neuen Stils, eine rechtspopulistischeEmpörungsbewegung, die fremdenfeindliche und islamkritische Ressentimentsmobilisiert und dabei grundsätzliche Vorbehalte gegenüber den politischen undmedialen Eliten zum Ausdruck bringt.
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Migration ist seit einiger Zeit ein zentrales und kontrovers diskutiertes Thema in Wissenschaft und Politik. Auch in der politischen Theorie hat die Migrationsdebatte an Komplexität und thematischer Breite gewonnen. Das Buch zieht eine Zwischenbilanz und erörtert grundlegende Fragen aus empirischer, normativer und methodologischer Perspektive. Dabei zeigt es auch, wie Migration Zugehörigkeitsvorstellungen in Demokratien herausfordert und wie Migration und Rechtspopulismus zusammenhängen.Das Buch richtet sich an Studierende und Wissenschaftler:innen in den Sozialwissenschaften und der Philosophie, ist aber auch für interessierte Laien zugänglich. Die Beiträge des Buches ermöglichen auch den Einstieg in die politische Theorie der Migration.Mit Beiträgen vonOliviero Angeli | Floris Biskamp | Coretta Ehrenfeld | Katja Freistein | Frank Gadinger | Maik Herold | Anna Lübbe | Anna Meine | Andreas Niederberger | Jan Christoph Suntrup | Christine Unrau | Hans Vorländer