Heinz Henseler – författare
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PDF, Tyska, 2013248 kr
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PDF, Tyska, 2013505 kr
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Täglich nehmen sich etwa 1000 Menschen das Leben, d. h., alle 90 Sekunden stirbt ein Mensch von eigener Hand. In der Bundesrepublik Deutschland liegt die Zahl der Selbstmörder mit 13000 pro Jahr nur um ein Drittel niedriger als die der Verkehrstoten mit 18000 pro Jahr, was bedeutet, daß sich in der BRD alle 41 Minuten ein Mensch umbringt. Besonders betroffen von diesem Problem sind die Großstädte. Je größer die Stadt, desto höher die Selbstmordrate. Berlin hält den makabren Rekord, die Stadt mit der höch sten Selbstmordrate der Welt zu sein. Um ein Vielfaches höher als die Zahl der Selbstmorde ist die Zahl der Selbstmordversuche. Wegen der hohen Dunkelziffer läßt sie sich nicht genau erfassen; doch geht man nicht fehl, wenn man sie auf das Zehnfache der gelungenen Selbstmorde ansetzt. Alle vier Minuten also versucht in der BRD jemand, sich zu töten, und diese Zahl steigt ständig. Weder der Medizinstudent noch der angehende Psychologe, Seelsorger, Pädagoge, Sozialarbeiter oder Polizist erfahren in ihrem Ausbildungsgang wesentlich mehr über den Selbstmord, als daß es ihn gibt und daß man ihn zu fürchten habe. Dabei gehört der Umgang mit Suizidgefährdeten zu den häufigsten Problemen ihrer Praxis. Die Folgen sind ängstliche Rigidität oder fahrlässiger Optimismus, unkritische Beratungs-oder Behandlungsversu che, von denen nicht auszuschließen ist, daß sie die Situation des Suizidge fahrdeten noch verschärfen. Die Folgen sind weiterhin ein Aufblühen von Meinungen, Vermutungen, Vorurteilen und Gerüchten, die nicht selten in magisch-animistischen Vorstellungen wurzeln.
Del 58 - wv studium
Narzisstische Krisen
Zur Psychodynamik des Selbstmords
Häftad, Tyska, 2000
596 kr
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Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit einem in seiner Bedeutung unterschätzten Aspekt innerhalb der Selbstmordforschung, dem des gefährdeten Selbstwertgefühls von Suizidanten. Aufbauend auf die neuere psychoanalytische Narzißmustheorie wird der Selbstmord als Krise des Selbstwertgefühls begriffen: Zunächst unverständlichen psychodynamischen Vorgängen kann eine Labilisierung des narzißtischen Regulationssystems vorausgehen, die Suizidhandlung selbst erscheint als krisenhafter Versuch, das gefährdete Selbstwertgefühl zu retten. Ohne die Aggressionsproblematik zu bagatellisieren, wird die klinische Relevanz der sorgsam entwickelten Modellvorstellungen an 50 Patienten, die einen Selbstmordversuch unternommen hatten, geprüft und belegt. Aus der Untersuchung ergeben sich vielfältige Konsequenzen für den Umgang mit Selbstmordgefährdeten, die Beurteilung der Suizidgefahr, die Psychotherapie narzißtisch gestörter Patienten und die Psychohygiene des Selbstwertgefühls.
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PDF, Tyska, 2013523 kr
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Wieviel Zeit brauchen Psychoanalysen bzw. analytische Psychotherapien? Diese Frage ist mit wenigen Worten nicht zu beantworten. Sicher ist nur, daß der Zeitbe darf für psychotherapeutische Behandlungen von Patient zu Patient unterschied lich ist. Das Spektrum psychoanalytisch orientierter Einzeltherapien reicht von Krisen interventionen und Beratungen (wenige Stunden) über Fokaltherapien bzw. Kurz zeitpsychotherapien (etwa 25 Stunden), tiefenpsychologisch fundierte Psychothe rapien (50 - 100 Stunden), bis zu analytischen Psychotherapien, die über mehrere Jahre dauern können. Wie die Indikation für die dem jeweiligen Patienten angemessene Therapie form gestellt wird, hängt einerseits vom Patienten ab: von Art und Ausmaß seiner pathogenen Konflikte und ihrer Verarbeitung, natürlich auch von seinen äußeren Lebensumständen. Die Indikation ist aber auch vom Therapeuten abhängig: von seiner theoretischen Ausrichtung, seinen persönlichen Erfahrungen und Möglich keiten sowie seiner Fähigkeit und Bereitschaft, sich u.U. auch auf langdauernde und emotional belastende Behandlungen einzulassen. Zu den äußeren Bedingungen der Indikationsstellung, der Einschätzung der Prognose und der Dauer analytischer Psychotherapien gehören in Deutschland in der Regel auch die Psychotherapie-Richtlinien der gesetzlichen Krankenversiche rungen. Die Richtlinien haben für analytische Psychotherapien eine prinzipiell flexible, in der Praxis aber rigide gehandhabte Obergrenze von 300 Stunden fest gelegt. Diese Obergrenze wurde von vielen Psychotherapeuten seit Einführung der Psychotherapie in die kassenärztliche Versorgung 1967 auch dadurch respektiert, daß sie ihre Indikationsstellungen und ihre Behandlungen an ihr orientierten.
Inbunden, Tyska
229 kr
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PDF, Tyska, 2015192 kr
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"Die Berichte können uns eine Ahnung davon vermitteln, welcher Anspannung, Irritation, Ohnmacht, Lähmung, Leere und Hilflosigkeit, welchen Insuffizienz- und Schuldgefühlen, welchem Erschrecken und Erleben von Verrücktheit die Analytiker ausgesetzt waren und welche psychischen Leistungen des Mit-Leidens sie hatten aufbringen müssen, um sich auf einen Prozess einzulassen, der es dem Patienten erlaubte, den Analytiker mit der so schmerzlich verleugneten, deshalb so destruktiven und autodestruktiven Angewiesenheit zu gebrauchen - und zwar so lange, wie er ihn für die Integration seiner Abhängigkeit benötigte. Das Sich-zu-Verfügung-Stellen des Analytikers und sein Halten waren - wie ich meine - das entscheidende therapeutische Agens." (Winfrid Trimborn, Psyche)