Heinz Muhs - Böcker
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Die Wissenschaft der Bod. enmechanik hat sich in den letzten Jahrzehnten so weit entwickelt, daß ihre Anwendung im Bauwesen heute schon fast selbst verständlich geworden ist und die gewissenhafte Prüfung des Untergrundes in gleicher Weise wie bei den übrigen Baustoffen gefordert wird. Hierauf ist es wohl auch zurückzuführen, daß die Untersuchungsmethoden der Bodenmechanik erstmals in den Band III "Die Prüfung nichtmetallischer Baustoffe" der zweiten Auflage des Handbuchs der Werkstoffprüfung aufgenommen worden sind. Der Beitrag "Die Prüfung des Baugrundes und der Böden" ist - dem Charakter eines Handbuchs entsprechend - so gefaßt, daß mit seiner Hilfe die heute im Inland und Ausland als üblich anzusehenden Feld- und Laboratoriums versuche vom Leser durchgeführt werden können, ohne daß er auf andere Fach bücher zurückzugreifen braucht. Die gerade auf dem Gebiet der Bodenmechanik nicht immer einfache Anwendung der Versuchsergebnisse auf die Praxis ist angedeutet und Wert darauf gelegt, dem Leser hier durch Hinweise auf die neuere Spezialliteratur weiterzuhelfen. Auch ist versucht worden, bei den wichtigsten Untersuchungsverfahren durch Nennen der entsprechenden Ver öffentlichungen und Namen die Verdienste der Wissenschaftler und Ingenieure festzuhalten und herauszuheben, die als erste wichtige Versuchsanordnungen oder Versuchsverfahren vorgeschlagen oder eingeführt haben und deren Namen heute manchmal in Vergessenheit zu geraten drohen. Die den Abbildungen zu Grunde liegenden Versuchsanordnungen und Meßergebnisse stammen, soweit in den Unterschriften nicht auf andere Quellen hingewiesen ist, aus dem Archiv der Degebo oder aus eigenen Veröffentlichungen und Arbeiten.
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Wenn die Verfasser im Gegensatz zu früheren Arbeiten über bodenmecha nische Voruntersuchungen die Messungen in den Vordergrund ihrer Betrachtungen gestellt haben, so deshalb, weil die Entwicklung der Bodenmechanik zu einem großen Teil eine Sache der Theorie gewesen ist und in Spezialarbeiten zu einem mathematischen Aufwand geführt hat, der oft über die Bedürfnisse der Praxis hinausgeht, aber trotz allem nicht zu zuverlässigen Ergebnissen geführt hat. Die Bodenmechanik befindet sich heute an einem Punkt, wo eher durch Messungen ein Fortschritt erwartet werden kann. Der bisherige Bestand muß an Hand der Beobachtungen beim Versuch oder am fertigen Bauwerk überprüft und eine Auslese unter den theoretischen Überlegungen getroffen werden, deren Wert heute noch unentschieden ist. Das bedingt, daß nicht nur gemessen wird, sondern auch, daß die Versuchs und Meßergebnisse nicht als totes Kapitel, das nur für einen eng begrenzten Zweck verwendet wird, betrachtet, sondern systematisch ausgewertet werden. Bei der Behandlung eines so umfangreichen Zahlenmaterials, wie es bei den Vorunter suchungen des Grundbaus anfällt, kommt man ohne statistische Forschungs verfahren nicht aus. Einer derartigen Bearbeitung stehen allerdings gerade beim Untergrund verschiedene Hindernisse entgegen, vor allem die Tatsache, daß sich die Zusammensetzung und Beschaffenheit des Bodens nicht durch eine einfache Zahl wiedergeben läßt, außerdem aber die Abhängigkeit der ermittelten Kenn ziffern von den verschiedensten Veränderlichen. Dadurch bleiben Versuchsergeb nisse, die mit verschiedenen Apparaten und auf verschiedenen Baustellen oder in verschiedenen Anstalten gewonnen wurden, unvergleichbar.