Helmut Hell – författare
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Del 28 - Houghton Library Publications
Sources for 20th-Century Music History
Alban Berg and The Second Viennese School; Musicians in American Exile; Bavarica
Inbunden, Engelska, 2005
177 kr
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This catalog highlights material from the Collection of Hans Moldenhauer and the Estate of Rudolf Kolisch that was included in a joint exhibition between the Bayerische Staatsbibliothek (Bavarian State Library, Munich) and Houghton Library in 1988. Written in English and German.
Häftad, Tyska, 2018
224 kr
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PDF, Tyska, 202416 kr
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Musikwissenschaft - Historische Musikwissenschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Gelegentlich trifft man unter den Kompositionen Palestrinas Werke an, bei denen am Ende die Schlusslonga nicht nach dem letzten einfachen Vertikalstrich steht, sondern um eine Semibrevis weiter nach rechts geschoben ist, mit dem Klauselvorhalt nicht wie gewohnlich vor, sondern nach diesem Strich. Das Phanomen hangt mit nachtraglichen Korrekturen in den Werken zusammen. Fur einzelne Beispiele wird versucht, auf die ursprunglichen Versionen ruckzuschlieen. Der Dozent, der mir in meiner Studienzeit den Palestrina-Satz nahezubringen hatte, stellte dazu fest, dass es dem Komponisten freistand, die Schlusslonga unmittelbar nach dem letzten Vertikalstrich anzubringen oder aber um eine Semibrevis weiterzuschieben, da der erforderlichen Klauselvorhalt zur Erzeugung eines Abschlusses auf beiden Semibreven um diesen Strich stehen kann, sowohl vor als auch nach dem letzten einfachen Vertikalstrich. So frei ging der Komponist am Ende seiner Werke allerdings nicht mit der Moglichkeit um. Fur ihn galt schon die Pramisse, die Schlusslonga tunlichst unmittelbar nach dem letzten ein-fachen Vertikalstrich anzubringen, also in Orientierung am Brevis-Raster seiner Arbeitspartitur. Andernfalls musste das Verhaltnis zwischen Werken ohne und mit Schlussuberhang namlich einigerma en ausgeglichen sein, was bei Weitem nicht der Fall ist. Wenn man die Bande der GA durchsieht, so machen die Nummern und Nummernteile mit einer uberhangend angebrachten Schlusslonga zusammen nur rund 15 % der Gesamtzahlen aus. Der Komponist achtete also durchaus darauf, in seinem Arbeitsmedium (Tabula compositoria mit der Scala decemlinealis, Partitur), in das er sich vorbereitend Spatien im Abstand von Breven (2 Semi-breven) eingezogen hatte, den Schlusspunkt exakt hinter den letzten einfachen Vertikalstrich zu setzen. Bei den Ausnahmen davon setzte er sich gewohnlich nicht aus freien Stucken, bewusst daruber hinweg. Die Uberhange haben normalerweise eine andere Ursache. Damit mochte ich mich im Folgenden befassen. Ich lege dabei die sieben Motetten-Bande der GA zugrunde.