Helmut Neuhaus – författare
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PDF, Tyska, 20191 263 kr
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In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich in der Geschichtswissenschaft "Frühe Neuzeit" als Epochenbegriff für die Zeit von ca. 1500 bis ca. 1800 weitgehend durchgesetzt. Zum Erfolg des Epochenbegriffs gehört, dass er auch in zahlreichen historischen Teildisziplinen Verbreitung fand, in denen sich für diesen Zeitraum sehr unterschiedliche Bezeichnungen eingebürgert hatten. Im vorliegenden Band wird "Frühe Neuzeit" interdisziplinär diskutiert und in wissens-, literatur- und kunst-, konfessions-, raum-, politik- und wirtschaftsgeschichtlichen Kontexten thematisiert. In einer Zeit, in der die Globalisierung die Welt und folglich auch die Weltgeschichte stärker ins Blickfeld rückt, muss zudem die Frage gestellt werden, ob "Frühe Neuzeit" als eine zunächst auf Mitteleuropa bezogene Epoche auch in den Geschichten anderer Weltgegenden - etwa dem indischen, atlantischen und japanischen Raum - als Epochenbezeichnung brauchbar ist.
Inbunden, Tyska, 2013
921 kr
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PDF, Tyska, 2018492 kr
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Im privaten Nachlaß des an der Universität Rostock wirkenden Historikers Karl Hegel, eines Sohnes des Philosophen G.W.F. Hegel, haben sich seine 27 Brautbriefe an die Nürnberger Patriziertochter Susanna Maria von Tucher erhalten, mit einem roten Bändchen zusammengebunden und mit einer Schleife geschmückt. über Einblicke in das Privatleben eines Brautpaares in der Mitte des 19. Jahrhunderts hinaus geben sie den Blick frei auf das Denken und Fühlen eines Gelehrten und auf die Entstehung eines Professoren-Haushaltes. Sie eröffnen zugleich das Panorama einer Zeit der politischen Umbrüche in Revolution und Restauration, einer Epoche der wirtschaftlichen und kommunikativen Veränderungen, einer Zeit des geistigen Aufbruchs in den Wissenschaften sowie der kulturellen Verfestigungen bürgerlichen Lebens. Zu lesen sind sie aber auch vor dem Hintergrund einer wenig bekannten Brautbrief-Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts.
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PDF, Tyska, 2022541 kr
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Die Edition der 27 Brautbriefe der Nürnberger Patriziertochter Susanna Maria von Tucher an den Rostocker Geschichtsprofessor Karl Hegel ist durch ihre völlig unerwartete Entdeckung im privaten Nachlass des Historikers möglich geworden, zwei Jahre nachdem Hegels Briefe an seine Braut als Heft 87 dieser Reihe publiziert worden waren. Wenn "Susettes" Briefe hier vorgelegt werden, dann nicht um der Vollständigkeit eines Brautbriefe-Wechsels willen, sondern um die Lebenswelt Susanna Maria von Tuchers authentischer zu beleuchten und ihre Stellung als älteste Tochter in einer der traditionsreichsten Familien Nürnbergs sowie ihre gesellschaftliche Situation in ihrer Vaterstadt in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus einer sehr persönlichen Perspektive zu erfassen. In einem Anhang werden die bisher ebenfalls unbekannten Briefe aus der Familie an Maria Helena Susanna Hegel abgedruckt, die die Witwe des Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel in einem eigenen Bestand zur Verlobungszeit und Hochzeit der Brautleute aufbewahrt hat.
Häftad, Tyska, 1977
805 kr
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Del 49 - Historische Zeitschrift / Beihefte
Die Frühe Neuzeit ALS Epoche
Häftad, Tyska, 2009
1 205 kr
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PDF, Tyska, 2010276 kr
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Auf sehr bemerkenswerte Weise hat Johann Wolfgang Goethe in seiner Autobiographie "Dichtung und Wahrheit" Wesentliches über das frühneuzeitliche Heilige Römische Reich gesagt, als er sich an die Wahl und Krönung Josephs II. im Frühjahr 1764 erinnerte: "...andererseits aber konnte ich mir ein geheimes Mißtrauen nicht verbergen, wenn ich ... bemerken mußte, daß hier mehrere Gewalten einander gegenüber standen, die sich das Gleichgewicht hielten, und nur insofern einig waren, als sie den neuen Regenten noch mehr als den alten zu beschränken gedachten; daß jedermann sich nur insofern seines Einflusses freute, als er seine Privilegien zu erhalten und zu erweitern, und seine Unabhängigkeit mehr zu sichern hoffte." Mit dem Jahr 1495 beginnt die Geschichte des frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reiches; sie erstreckt sich über ziemlich genau drei Jahrhunderte. Diese stehen im Zeichen des ununterbrochenen Kampfes zwischen Kaiser und Reichsständen um eine monarchisch-zentralistische oder eine ständisch-föderalistische Ausprägung der Reichsverfassung. Handlungsfähig war das Reich als Ganzes dennoch nur auf der Grundlage des Konsenses zwischen Kaiser und Reichsständen. Neuhaus untersucht die frühneuzeitliche Verfassungsgeschichte vom späten 15. bis ins frühe 19. Jahrhundert. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation kann aus der - lange vorherrschenden - Sicht des spätneuzeitlichen Macht-, Anstalts- und Nationalstaates nicht historisch adäquat verstanden werden. Es ist deshalb selbst zu einem bevorzugten Gegenstand neuhistorischer Forschung in Deutschland geworden.