Hendrik Niether – författare
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Del 6 - Christentum in der modernen Welt / Christianity in the Modern World
Otto Piper
Biographische, kirchliche und ethische Konstellationen zwischen den Welten
Inbunden, Tyska, 2023
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Aus Anlass des 40. Todestags des Theologen Otto Piper (1891-1982) fand im Frühjahr 2022 eine Tagung in Hannover statt, deren Ergebnisse in diesem Sammelband dokumentiert sind. Piper galt als einer der wenigen protestantischen Intellektuellen, die den demokratischen Weimarer Rechtsstaat vehement verteidigten. Ebenso setzte er sich früh für die Idee einer internationalen Ökumene ein. Diese Einstellungen erschwerten seine akademische Karriere in Göttingen und Münster. Die Nationalsozialisten entließen ihn 1933 aus dem Staatsdienst und zwangen ihn zur Emigration in die USA, wo er zwanzig Jahre als Professor in Princeton wirkte. In dreizehn Beiträgen setzen sich Theolog:innen und Historiker:innen mit spezifischen Konstellationen und Aspekten seiner Biographie und seines (religions-)politischen Denkens auseinander.
Del 13 - Christentum in der modernen Welt / Christianity in the Modern World
Der Lebensweg des Theologen Otto Piper (1891-1982)
Eine Biographie mit einem Schwerpunkt auf der Weimarer Republik
Inbunden, Tyska, 2026
1 695 kr
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Der Theologe Otto Piper (1891-1982) ist eine zu Unrecht vergessene Figur der Zeitgeschichte. Hendrik Niether legt eine umfassende akademisch-politische Biographie des Theologen vor und fokussiert sich dabei vor allem auf seinen Lebens- und Denkweg in der Weimarer Republik. Anhand einer zeit- und politikgeschichtlichen Kontextualisierung werden Pipers Werk und sein politisches Engagement mithilfe des Konstellationen-Paradigmas in ideen- und theologiegeschichtlicher Perspektive analysiert. Seine Biographie und sein Denken sind nicht zuletzt deshalb interessant, da Piper den demokratischen Rechtsstaat von Weimar vehement verteidigte, womit er sich von der nationalprotestantischen Mehrheit der Theologen seiner Zeit grundsätzlich unterschied. Hinzu kommt, dass er sich aufgrund traumatischer Weltkriegserfahrungen für Völkerverständigung und die Idee einer internationalen Ökumene einsetzte. Diese Haltung sowie seine Mitgliedschaft in der SPD erschwerten die akademische Karriere und führten 1933 infolge der NS-Machtergreifung zur Entlassung aus dem Staatsdienst, schließlich zur Emigration in die USA, wo Piper von 1937-1962 den Lehrstuhl für Neues Testament in Princeton innehatte.
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PDF, Tyska, 2014492 kr
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The study seeks to reconstruct the Jewish history of political experience during the period of socialism and the Cold War, as exemplified in Leipzig, the second largest city in the German Democratic Republic. It reveals that Jewish life in East Germany was not shaped solely by the formal Jewish Community (Gemeinde), but also by one''s affiliation with religious and political currents, such as Reform, Orthodoxy, Zionism, socialism and communism. The relationship of the SED party to Jewish citizens was not rigidly fixed; rather, it was characterized by a dynamic process and subject to continuous re-negotiation. Hendrik Niether demonstrates that despite the adversities of the Cold War and state repression, there was constant communication between Jews in Leipzig, emigrés from Leipzig and Jewish organizations in Western Europe, Israel and the United States. The experience of the Holocaust constituted an element of mutual understanding between these different groups. Meanwhile, the East German society''s interest in Jewish history and culture grew more pronounced as its attraction towards Antifascism ebbed away from the 1970s onward. This trend was tangible not only in ecclesial and oppositional circles, but also among political actors concerned with history and culture within the SED.