Henning Tummers – författare
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PDF, Tyska, 2020329 kr
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How do societies find their way towards democracy at the end of dictatorships? What does the confrontation with violence and injustice mean for the way in which they re-establish their identities after the end of tyranny? Henning Tümmers examines the complex sequel to National Socialism in the "old" Federal Republic of Germany, in the German Democratic Republic (East Germany), and in united Germany. Using pivotal examples, he analyses the way in which Nazi crimes were dealt with in politics, society, the academic world and culture, the ways in which both West and East were interwoven with the politics of the past, and competing memories of the "Third Reich" after 1989. It becomes clear that despite the growing distance from Nazism, this German past is still having a considerable sociopolitical impact even in the twenty-first century.
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How do societies find their way towards democracy at the end of dictatorships? What does the confrontation with violence and injustice mean for the way in which they re-establish their identities after the end of tyranny? Henning Tümmers examines the complex sequel to National Socialism in the "old" Federal Republic of Germany, in the German Democratic Republic (East Germany), and in united Germany. Using pivotal examples, he analyses the way in which Nazi crimes were dealt with in politics, society, the academic world and culture, the ways in which both West and East were interwoven with the politics of the past, and competing memories of the "Third Reich" after 1989. It becomes clear that despite the growing distance from Nazism, this German past is still having a considerable sociopolitical impact even in the twenty-first century.
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PDF, Tyska, 2023384 kr
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Was war die Medizin, was ist sie und was soll sie sein? Dieser historischen, theoretischen und ethischen Reflexion der Medizin widmet sich der vorliegende Band. Ausgewiesene Expertinnen und Experten behandeln zentrale Themen wie Krankheit, Diagnose, Autonomie, Reproduktionsmedizin, Genom-Editierung und ärztlich assistierter Suizid. Die Beiträge bieten damit einen repräsentativen Querschnitt aktueller Fragen der Fächer Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, die die dynamische Entwicklung der modernen Medizin kritisch begleiten.
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Tyska, 2023381 kr
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Was war die Medizin, was ist sie und was soll sie sein? Dieser historischen, theoretischen und ethischen Reflexion der Medizin widmet sich der vorliegende Band. Ausgewiesene Expertinnen und Experten behandeln zentrale Themen wie Krankheit, Diagnose, Autonomie, Reproduktionsmedizin, Genom-Editierung und ärztlich assistierter Suizid. Die Beiträge bieten damit einen repräsentativen Querschnitt aktueller Fragen der Fächer Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, die die dynamische Entwicklung der modernen Medizin kritisch begleiten.
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PDF, Tyska, 2012329 kr
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Der jahrzehntelange Kampf um die Anerkennung eines Medizinverbrechens.Etwa 360.000 Männer und Frauen wurden im »Dritten Reich" zwangssterilisiert. Henning Tümmers untersucht die Nachgeschichte dieser historisch beispiellosen »Erbgesundheitspolitik" und schildert den Kampf der Betroffenen um die Anerkennung ihres Leids. Im Zentrum der Studie stehen die politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um die Frage, ob die Zwangssterilisationen ein »typisch nationalsozialistisches" und damit entschädigungsfähiges Unrecht waren. Der Autor zeigt, wie sehr das Fortwirken rassenhygienischen Denkens in der Bundesrepublik noch bis in die achtziger Jahre die Anerkennung und Entschädigung der Opfer behinderte. Mediziner und Juristen waren dabei die entscheidenden Experten, und viele von ihnen waren einst die tragenden Säulen der nationalsozialistischen Sterilisationspolitik. Wovon waren ihre Entscheidungen abhängig? Welche Faktoren beeinflussten über ein halbes Jahrhundert hinweg die Entschädigungsgesetzgebung? Über welche Handungsspielräume verfügte das Personal der Wiedergutmachung? Henning Tümmers macht die Möglichkeiten und Grenzen einer Gesellschaft deutlich, die im Prozess ihrer inneren Demokratisierung erst lernen musste, das Unrecht anzuerkennen, das an den Zwangssterilisierten begangenen worden war.
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PDF, Tyska, 2017363 kr
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Zwischen Hysterie und Aufklärung: Wie die Krankheit Aids politische Debatten und gesellschaftliche Veränderungen in beiden deutschen Staaten befeuerte.Zu Beginn der achtziger Jahre häuften sich Berichte über eine mysteriöse Krankheit, die vor allem Homosexuelle traf und ein qualvolles Sterben zur Folge hatte. Als wenig später auch die ersten Heterosexuellen erkrankten, wuchs weltweit die Angst vor jenem tödlichen Phänomen, dem Mediziner 1982 den Namen "Aids" gaben. In der Bundesrepublik entbrannte bald eine heftige politische Debatte über die vermeintliche Notwendigkeit, die Grundrechte von "Risikogruppen" wie Schwulen und Drogenabhängigen einzuschränken, und selbst in der abgeschotteten DDR versuchte die Regierung mithilfe heimlicher Bluttests und Überwachungsmaßnahmen gegen die neuartige "Seuche" vorzugehen.Henning Tümmers schildert, wie latente Konflikte über die Rechte und Pflichten von Bürgern und Staat, über Sexualität, Lebensstile und Moralvorstellungen unter dem Eindruck einer damals noch unmittelbar tödlich verlaufenden Krankheit zutage traten.