Hermes Andreas Kick – författare
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Häftad, Tyska, 2024
336 kr
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PDF, Tyska, 2024295 kr
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Mediziner sehen sich tagtäglich mit Konflikten aus zwei Richtungen konfrontiert: zum einen dem Erwartungsdruck seitens der Patienten, die im Sinne einer "Wunschmedizin" Ärzte als Dienstleister verstehen, zum anderen dem sozialpolitisch motivierten Ökonomisierungsdruck. Das sich hieraus ergebende Dilemma zwischen Humanität und Ökonomie, zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und Individualwohl bedarf dringend einer Klärung. Dieses Buch bietet die notwendige Orientierungshilfe, indem es nach den ethischen Grundlagen medizinischen Entscheidens und Handelns aus der Besonderheit der therapeutischen Situation heraus fragt. Durch die Erkundung der Struktur solcher spezifischer Therapiesituationen gelingt es, größere Klarheit und Handlungssicherheit für Ärzte, Patienten und die Gesellschaft zu schaffen.
295 kr
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Mediziner sehen sich tagtäglich mit Konflikten aus zwei Richtungen konfrontiert: zum einen dem Erwartungsdruck seitens der Patienten, die im Sinne einer "Wunschmedizin" Ärzte als Dienstleister verstehen, zum anderen dem sozialpolitisch motivierten Ökonomisierungsdruck. Das sich hieraus ergebende Dilemma zwischen Humanität und Ökonomie, zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und Individualwohl bedarf dringend einer Klärung. Dieses Buch bietet die notwendige Orientierungshilfe, indem es nach den ethischen Grundlagen medizinischen Entscheidens und Handelns aus der Besonderheit der therapeutischen Situation heraus fragt. Durch die Erkundung der Struktur solcher spezifischer Therapiesituationen gelingt es, größere Klarheit und Handlungssicherheit für Ärzte, Patienten und die Gesellschaft zu schaffen.
Del 16 - Veröffentlichungen des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik der Universitäten Heidelberg und Mannheim
Handeln und Unterlassen
Ethik und Recht in den Grenzbereichen von Medizin und Psychologie
Häftad, Tyska, 2003
767 kr
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Trotz der verbreiteten materialistischen Fehlhaltung bestehen die religiösen und philosophischen Grundfragen des Menschen weiter. Auch die Aufgaben der Me dizin bleiben bestehen, nämlich Krankheiten heilen, Leiden lindern und Leben verlängern. Grundlage jedes Arzt-Patienten-Verhältnisses ist das Vertrauen. Im Vertrauensfeld zwischen Arzt und Patient wird gemeinschaftlich versucht, die Krankheit zu überwinden. Ich glaube, daß die Barmherzigkeit das tragende Ele ment des ärztlichen Tuns sein muß. Beim Töten auf Verlangen bricht nicht selten ein Utilitarismus unserer Gesellschaft gegenüber Schwerkranken auf. Ich sehe darin eine tiefe Verachtung des Lebens. In den letzten Jahren hat sich die Aufmerksamkeit von Professionellen, Öffent lichkeit und Politik in besonderer Weise auf die Kosten in der Medizin gerichtet. Leider wird nicht mehr gefragt: "Was kann man machen, wie können wir dem Patienten helfen ?", sondern "Können oder wollen wir uns das leisten ?" Dieser Ansatz wird von Gesunden vertreten, die nicht von dem Leidensdruck einer Krankheit beeinträchtigt werden. Bedauerlicherweise ist festzustellen, daß die ethische Begründung der Medizin heute allzu oft nicht aus sich selbst heraus kommt, sondern durch das politische, soziale und wissenschaftliche Umfeld in ein utilitaristisches Fahrwasser gelangt. Die Keimzelle der therapeutischen Situation - die Arzt-Patienten-Relation - aber bleibt. Hier liegt alle Ethik des "Handelns aus Menschlichkeit" begründet.
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PDF, Tyska, 2013611 kr
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Trotz der verbreiteten materialistischen Fehlhaltung bestehen die religiösen und philosophischen Grundfragen des Menschen weiter. Auch die Aufgaben der Me dizin bleiben bestehen, nämlich Krankheiten heilen, Leiden lindern und Leben verlängern. Grundlage jedes Arzt-Patienten-Verhältnisses ist das Vertrauen. Im Vertrauensfeld zwischen Arzt und Patient wird gemeinschaftlich versucht, die Krankheit zu überwinden. Ich glaube, daß die Barmherzigkeit das tragende Ele ment des ärztlichen Tuns sein muß. Beim Töten auf Verlangen bricht nicht selten ein Utilitarismus unserer Gesellschaft gegenüber Schwerkranken auf. Ich sehe darin eine tiefe Verachtung des Lebens. In den letzten Jahren hat sich die Aufmerksamkeit von Professionellen, Öffent lichkeit und Politik in besonderer Weise auf die Kosten in der Medizin gerichtet. Leider wird nicht mehr gefragt: "Was kann man machen, wie können wir dem Patienten helfen ?", sondern "Können oder wollen wir uns das leisten ?" Dieser Ansatz wird von Gesunden vertreten, die nicht von dem Leidensdruck einer Krankheit beeinträchtigt werden. Bedauerlicherweise ist festzustellen, daß die ethische Begründung der Medizin heute allzu oft nicht aus sich selbst heraus kommt, sondern durch das politische, soziale und wissenschaftliche Umfeld in ein utilitaristisches Fahrwasser gelangt. Die Keimzelle der therapeutischen Situation - die Arzt-Patienten-Relation - aber bleibt. Hier liegt alle Ethik des "Handelns aus Menschlichkeit" begründet.