Holger Brandes – författare
Visar alla böcker från författaren Holger Brandes. Handla med fri frakt och snabb leverans.
5 produkter
5 produkter
E-bok
PDF, Tyska, 2013471 kr
Läs direkt efter köp
E-bok
PDF, Tyska, 2013437 kr
Läs direkt efter köp
Es gibt kaum etwas, was so schwer zu erschüttern ist wie alltagspsycholo gische Überzeugungen darüber, was Männer sind, was sie antreibt und was sie denken. Offensichtlich existiert ein tief verwurzeltes Bedürfnis, Männer und Frauen als "Gattungswesen" klar voreinander unterscheiden zu können und ihnen "von Natur aus" gegensätzliche Eigenschaften und Merkmale zuzuschreiben. Dieser tief verwurzelten Neigung, Geschlechtsunterschiede auf eine wie auch immer geartete "Natur" zurückzuführen, ist zu verdanken, dass biologische Argumentationen selbst dann, wenn es sich um reine Speku lationen handelt, von Massenmedien begierig aufgegriffen und zu ver kaufsträchtigen Schlagzeilen aufgerüstet werden, während die sozialwis senschaftliche Geschlechterforschung der letzten Jahrzehnte eher wie ein Störfaktor in der öffentlichen Meinung und in unserem Weltbild wirkt. Tatsächlich bestehen aber seit den fünfziger Jahren gesicherte Er kenntnisse darüber, dass die biologische Festlegung von Verhaltens- und Erlebensunterschieden zwischen Männern und Frauen systematisch über schätzt wird. Dabei ist nicht in Abrede gestellt, dass die Anatomie der Körper und beispielsweise hormonelle Prozesse das Empfinden und Han deln der Individuen beeinflussen. Vieles spricht aber dagegen, dass es Sinn macht, von einer vorsozialen und quasi "rein" biologischen Körper lichkeit auszugehen. Je vorurteilsfreier und genauer wir Männer und Frauen in unterschiedlichen Kulturen und sozialen Milieus betrachten, desto deutlicher wird, dass wir es bei allen Fragen des Geschlechts mit komplexen sozialen Prozessen und Zusammenhängen zu tun haben, die gesellschaftliche Vorstellungen genauso beeinflussen wie das Denken, Handeln und Fühlen der Individuen.
Häftad, Tyska, 2001
614 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Dieser erste von zwei Bänden über den "männlichen Habitus" basiert auf mehr als zehnjähriger Arbeit des Autors mit Männergruppen.Die als Neuauflage (erste Auflage 1992 unter dem Titel "Ein schwacher Mann kriegt keine Frau. Männer unter sich") bearbeitete Dokumentation des Verlaufs einer therapeutischen Männergruppe bietet einer in Fachliteratur bislang einmalig authentische und intime Sicht auf männliche Identität.Die dokumentarischen, weitgehend wörtlichen Wiedergaben werden ergänzt durch Erfahrungen aus anderen Männergruppen und ausführliche theoretische Reflexionen über die durch den Gruppenprozess angestoßenen Themen und Fragestellungen. Dabei werden psychologische und psychoanalytische Erkenntnisse mit historischen Exkursen und Bezügen auf die Habitustheorie des französischen Kultursoziologen Pierre Bourdieu verbunden.
Häftad, Tyska, 2002
462 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Es gibt kaum etwas, was so schwer zu erschüttern ist wie alltagspsycholo gische Überzeugungen darüber, was Männer sind, was sie antreibt und was sie denken. Offensichtlich existiert ein tief verwurzeltes Bedürfnis, Männer und Frauen als "Gattungswesen" klar voreinander unterscheiden zu können und ihnen "von Natur aus" gegensätzliche Eigenschaften und Merkmale zuzuschreiben. Dieser tief verwurzelten Neigung, Geschlechtsunterschiede auf eine wie auch immer geartete "Natur" zurückzuführen, ist zu verdanken, dass biologische Argumentationen selbst dann, wenn es sich um reine Speku lationen handelt, von Massenmedien begierig aufgegriffen und zu ver kaufsträchtigen Schlagzeilen aufgerüstet werden, während die sozialwis senschaftliche Geschlechterforschung der letzten Jahrzehnte eher wie ein Störfaktor in der öffentlichen Meinung und in unserem Weltbild wirkt. Tatsächlich bestehen aber seit den fünfziger Jahren gesicherte Er kenntnisse darüber, dass die biologische Festlegung von Verhaltens- und Erlebensunterschieden zwischen Männern und Frauen systematisch über schätzt wird. Dabei ist nicht in Abrede gestellt, dass die Anatomie der Körper und beispielsweise hormonelle Prozesse das Empfinden und Han deln der Individuen beeinflussen. Vieles spricht aber dagegen, dass es Sinn macht, von einer vorsozialen und quasi "rein" biologischen Körper lichkeit auszugehen. Je vorurteilsfreier und genauer wir Männer und Frauen in unterschiedlichen Kulturen und sozialen Milieus betrachten, desto deutlicher wird, dass wir es bei allen Fragen des Geschlechts mit komplexen sozialen Prozessen und Zusammenhängen zu tun haben, die gesellschaftliche Vorstellungen genauso beeinflussen wie das Denken, Handeln und Fühlen der Individuen.
Häftad, Tyska, 2006
299 kr
Skickas inom 5-8 vardagar