Horst-Alfred Heinrich – författare
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PDF, Tyska, 2013433 kr
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Seit etwa 20 Jahren ist der Begriff der Geschichtspolitik in der offentlichen und wissenschaftlichen Diskussion. Geschichte als erinnerte Vergangenheit ist danach eine von Interessen abhangige Konstruktion. Doch nach welchen Prinzipien wird Geschichte konstruiert? Wer hat unter welchen Bedingungen aus welchen Grunden eine Deutungshoheit uber vergangene Zeiten? Welche Legitimations-, welche Delegitimationsinteressen bestehen, die durch den Verweis auf Geschichte gestutzt werden sollen?Bislang sind geschichtspolitische Analysen eine Domane der Historiographie. Der vorliegende Sammelband beleuchtet geschichtspolitische Vorgange nun aus einer explizit politikwissenschaftlichen Perspektive. Die Beitrage erklaren die Politik mit der Vergangenheit vor dem Hintergrund allgemeiner sozialwissenschaftlicher Theorien und greifen fur ihre Analyse auf kulturwissenschaftliche Ansatze, die Systemtheorie, den Rational-Choice-Ansatz oder die Theorie sozialer Identitat zuruck.
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PDF, Tyska, 2022509 kr
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Wie wird Demokratie sichtbar? Trotz aktueller intensiver Bildforschung ist ungeklart, ob und welche bildlichen Vorstellungen mit Demokratie verknupft sind. Diesem Thema widmen sich die sechs Beitrage in diesem Band. Es geht zunachst um die Bilder in den Kopfen der Menschen, die Perspektive der Befragten auf Demokratie als Herrschaftssystem und die theoretische Klarung des Stellenwerts von Symbolen in ihr. Am Beispiel der Bundestagskuppel werden die Lesarten Transparenz (Glas) und Ausschlieung (Spiegelung) einander gegenubergestellt. Ein weiterer Beitrag widmet sich Dresscodes fur Politikerinnen und Politiker. Ihre Art, sich zu kleiden, gibt ein Bild uber ihre Haltung zur Demokratie ab. Zwei Beitrage schlielich befassen sich mit Visualisierungen von Demokratie durch die Medien. So inszenierte DER SPIEGEL zum einen auf seinen Covern Donald Trumps Prasidentschaft als Katastrophe, um die Gefahrdung der Demokratie zu verbildlichen. Zum anderen nutzt das Magazin Kompositkorper von Diktatoren als Antibild der Demokratie.