Irène Heidelberger-Leonard – författare
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9 produkter
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Inbunden, Engelska, 2010
681 kr
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Who was Jean Amery? Victim or survivor? Agnostic or Jew? Austrian or exile? Philosopher or journalist? Jean Amery is not easy to classify but what this biography (the first in any language) demonstrates is that he is more - far more - than some enigmatic cult figure: he is one of the most influential of Holocaust survivors and one of the most provocative writers and thinkers of the 20th century. Jean Amery - born Hans Maier in Austria in 1912 - is perhaps best known for his seminal work, "At the Mind's Limits", one of the central texts on what Amery himself described as 'the subjective state of the victim.' But as Irene Heidelberger-Leonard's book reveals, Amery was not just a 'professional concentration camper', as he sometimes dubbed himself in a mixture of mockery and resignation. Drawing on a wide range of previously unpublished documents, Heidelberger-Leonard illuminates the turbulent life of this complex figure, from his middle class origins in pre-war Austria; his flight from his homeland to join the Resistance; his imprisonment in Auschwitz and Belsen; to his eventual suicide in 1978.This definitive biography examines how Amery grappled with what it meant to be both a victim and survivor of the concentration camps and what his experiences there reveal about the tension between human dignity and the reality of horror. Focusing chiefly on Amery's literary works, one of the book's great strengths lies in exploring how every aspect of Amery's life and thought is inextricably connected with his writings. This biography brilliantly demonstrates the importance of Amery in his own time and shows how his relevance extends far beyond.
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PDF, Tyska, 2013549 kr
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Der Schriftsteller Alfred Andersch (1914-1980) wäre im Februar 1994 achtzig Jahre alt geworden - Grund genug, ihn als unbestrittene Schlüsselfigur der Nachkriegsszene mit einem Buch und einem Kongreß über sein Werk zu ehren. Niemand stellt die zentrale Rolle, die der Publizist im Kulturbetrieb des zertrümmerten Deutschlands spielte, in Frage. Als Mitherausgeber von Der Ruf, Mitwirkender am Skorpion (eine literarische Zeitschrift, die nie erscheinen sollte) und den Frankfurter Heften, als Re dakteur des "Abendstudio" und Leiter des "Radio-Essays" und schließlich als Her ausgeber der Avantgardezeitschrift Texte und Zeichen wurde er zum Initiator eines neuen Literaturverständnisses, das zunächst in der Gruppe 47 Schule machen sollte: Die Autonomie der Kunst war ihm von Anfang an Vorbedingung für ihre politische Aussagekraft. Solchen Ungleichzeitigkeiten stellte er sich auch in seinem eigenen fiktionalen Werk. Und gerade hier, in seiner Rolle als Schriftsteller, die er für sich selber um vieles höher einschätzte, als Autor von Kurzgeschichten, Berichten, Romanen, Essays und Reisebeschreibungen (sie kommen in diesem Band alle zur Sprache), sollte ihm die uneingeschränkte Anerkennung versagt bleiben. Daß ihm, der sehr bald schon im Ausland mit Sansibar oder der letzte Grund als Klassiker der deutschen Nachkriegsli teratur gefeiert wurde, vom deutschen Literaturbetrieb der Büchner-Preis vorenthalten wurde, sollte ihn bis zu seinem Lebensende verdrießen. Selbst seine so gewichtigen wie innovativen Altersromane Efraim und Winterspelt brachten ihm bestenfalls'' Ach tungserfolge'' ein.
Häftad, Tyska, 1994
618 kr
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Der Schriftsteller Alfred Andersch (1914-1980) wäre im Februar 1994 achtzig Jahre alt geworden - Grund genug, ihn als unbestrittene Schlüsselfigur der Nachkriegsszene mit einem Buch und einem Kongreß über sein Werk zu ehren. Niemand stellt die zentrale Rolle, die der Publizist im Kulturbetrieb des zertrümmerten Deutschlands spielte, in Frage. Als Mitherausgeber von Der Ruf, Mitwirkender am Skorpion (eine literarische Zeitschrift, die nie erscheinen sollte) und den Frankfurter Heften, als Re dakteur des "Abendstudio" und Leiter des "Radio-Essays" und schließlich als Her ausgeber der Avantgardezeitschrift Texte und Zeichen wurde er zum Initiator eines neuen Literaturverständnisses, das zunächst in der Gruppe 47 Schule machen sollte: Die Autonomie der Kunst war ihm von Anfang an Vorbedingung für ihre politische Aussagekraft. Solchen Ungleichzeitigkeiten stellte er sich auch in seinem eigenen fiktionalen Werk. Und gerade hier, in seiner Rolle als Schriftsteller, die er für sich selber um vieles höher einschätzte, als Autor von Kurzgeschichten, Berichten, Romanen, Essays und Reisebeschreibungen (sie kommen in diesem Band alle zur Sprache), sollte ihm die uneingeschränkte Anerkennung versagt bleiben. Daß ihm, der sehr bald schon im Ausland mit Sansibar oder der letzte Grund als Klassiker der deutschen Nachkriegsli teratur gefeiert wurde, vom deutschen Literaturbetrieb der Büchner-Preis vorenthalten wurde, sollte ihn bis zu seinem Lebensende verdrießen. Selbst seine so gewichtigen wie innovativen Altersromane Efraim und Winterspelt brachten ihm bestenfalls' Ach tungserfolge' ein.
Häftad, Tyska, 1994
564 kr
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Dieser Band geht -von zwei Beiträgen abgesehen -auf ein internationales Kolloquium zurück, das im Mai 1993 in Verbindung mit der Internationalen Peter Weiss Gesellschaft in Brüssel stattfand und einiges Aufsehen erregte. Drei Gründe möchte ich für die Resonanz anbieten: erstens kam das bisher vernachlässigte Frühwerk zur Sprache und dies nicht nur aus der Sicht des Spätwerks. Das Duell und Der Schatten des Körpers des Kutschers sind in diesem Buch Gegenstand von eigenständigen und differenzierten Ana lysen. Zweitens: die mittlerweile "klassischen" Werke werden neuen Les arten unterzogen. Gefragt wird beim Marat/Sade nach der 'Zeitgebunden heit' und 'Zukunftsträchtigkeit'. In einem anderen Beitrag wird den Ur sprüngen der Figur Marats nachgeforscht: so läßt Material aus dem Nachlaß erkennen, daß der Umstand von Marats jüdischer Herkunft für Peter Weiss nicht ohne Bedeutung war. Die Ermittlung wird zum ersten Mal nicht nur als Prototyp eines marxistischen Gedenkens an Hitlers Verbrechen vor gestellt, sondern es wird im Gegenteil der Beweis erbracht, daß Weiss -gerade aus seiner universalisierenden und aktualisierenden Perspektive heraus - mit seinem Stück dem spezifisch jüdischen Gedächtnis von Au schwitz durchaus gerecht wird. Bei der Ästhetik des Widerstands stehen wiederum neue Gesichtspunkte im Vordergrund: die "Weiblichkeitsbil der", insbesondere Lotte Bischoff und die Figurengestaltung der Mutter. Die Frage nach dem Stellenwert von Rimbaud in Weiss' Werk wird gestellt und sein 'Mythos' mit dem 'realen' Rimbaud konfrontiert. Ein anderer Beitrag geht den Spuren von Jean Paul Sartres kritischem Existentialismus nach.
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PDF, Tyska, 2013433 kr
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Dieser Band geht -von zwei Beiträgen abgesehen -auf ein internationales Kolloquium zurück, das im Mai 1993 in Verbindung mit der Internationalen Peter Weiss Gesellschaft in Brüssel stattfand und einiges Aufsehen erregte. Drei Gründe möchte ich für die Resonanz anbieten: erstens kam das bisher vernachlässigte Frühwerk zur Sprache und dies nicht nur aus der Sicht des Spätwerks. Das Duell und Der Schatten des Körpers des Kutschers sind in diesem Buch Gegenstand von eigenständigen und differenzierten Ana lysen. Zweitens: die mittlerweile "klassischen" Werke werden neuen Les arten unterzogen. Gefragt wird beim Marat/Sade nach der ''Zeitgebunden heit'' und ''Zukunftsträchtigkeit''. In einem anderen Beitrag wird den Ur sprüngen der Figur Marats nachgeforscht: so läßt Material aus dem Nachlaß erkennen, daß der Umstand von Marats jüdischer Herkunft für Peter Weiss nicht ohne Bedeutung war. Die Ermittlung wird zum ersten Mal nicht nur als Prototyp eines marxistischen Gedenkens an Hitlers Verbrechen vor gestellt, sondern es wird im Gegenteil der Beweis erbracht, daß Weiss -gerade aus seiner universalisierenden und aktualisierenden Perspektive heraus - mit seinem Stück dem spezifisch jüdischen Gedächtnis von Au schwitz durchaus gerecht wird. Bei der Ästhetik des Widerstands stehen wiederum neue Gesichtspunkte im Vordergrund: die "Weiblichkeitsbil der", insbesondere Lotte Bischoff und die Figurengestaltung der Mutter. Die Frage nach dem Stellenwert von Rimbaud in Weiss'' Werk wird gestellt und sein ''Mythos'' mit dem ''realen'' Rimbaud konfrontiert. Ein anderer Beitrag geht den Spuren von Jean Paul Sartres kritischem Existentialismus nach.
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PDF, Tyska, 2013550 kr
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PDF, Tyska, 2015181 kr
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Die erste Werkbiographie über den großen ungarischen Schriftsteller.Lange vor der Niederschrift seines weltberühmten »Romans eines Schicksallosen" hat Imre Kertész einen kurzen Text geschrieben, der sich wie eine Grundschrift seines Werkes liest: In »Ich, der Henker", einem lange Zeit unpublizierten Textfragment aus den 50er Jahren, schreibt der Holocaust-Überlebende nicht, wie zu erwarten wäre, aus der Perspektive des Opfers, sondern aus der des Täters: Ein Massenmörder legt Rechenschaft ab, zeichnet sich selbst als Rädchen im Getriebe, als Henker wider Willen und verwischt die Grenzen zwischen Täter und Opfer.Bereits in diesem frühen Text zeigt sich Kertész` Überzeugung, dass Opfer und Täter im Totalitarismus austauschbar geworden sind. Sie fügen sich beide in ihre »Schicksallosigkeit", ihren Verlust der Persönlichkeit. Ein Überlebender kann laut Kertész nicht ohne Schuld sein - nur die Toten sind frei von Schuld.Irene Heidelberger-Leonard legt erstmalig eine Werkbiographie dieses Ausnahme-Schriftstellers vor. Sie zeigt, wie eng Kertész` Leben mit seinem Werk verknüpft ist, aber auch wie groß die Freiheiten sind, mit denen er sein Leben in der Literatur gestaltet: Das Schreiben seiner Lebensgeschichte ist für ihn eine existentielle Notwendigkeit, es ist die einzige Möglichkeit, aus der Passivität der Opferrolle auszubrechen und seine Individualität zurückzugewinnen.Irene Heidelberger-Leonard zeichnet ein feinsinniges Porträt des Nobelpreisträgers, der die Selbsterforschung und deren ästhetische Verwandlung zu seinem Lebensinhalt gemacht hat.
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PDF, Engelska, 2018251 kr
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Jüdische Kulturgeschichte ist alles andere als ein festgelegtes Forschungsgebiet, sondern setzt sich aus vielen und immer neuen Fragestellungen zusammen: Da geht es um Philosophie, Religion, Geschichte, Literatur, Gesellschaft und Politik – und bei all dem um Würde und Ethik, um Zuschreibungen und Ausgrenzungen, um Machtstrukturen und um Verfolgung. Jüdische Geschichte, Lebensrealitäten und Identitätsbildungen spielen in der europäischen und globalen Geschichte eine wichtige Rolle. Mitunter fanden diese Themen in der Geisteswissenschaft nur wenig Beachtung, doch ist hier inzwischen einiges im Umbruch. Statt bekannten Wegen tun sich neue Horizonte auf!Durchblicke. Horizonte jüdischer Kulturgeschichte enthält die Beiträge des Symposiums zum zehnjährigen Bestehen des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg. Diese setzen Akzente in etlichen Bereichen der Jüdischen Studien: in der kulturwissenschaftlichen Sicht auf Judentum, Christentum und Islam in der Spätantike, der jüdischen Geschichte und Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, der Sprachlosigkeit und des künstlerischen und literarischen Zeugnisses angesichts des Holocaust und nicht zuletzt der jiddischen Literatur und Kultur.