Isabella Sommer – författare
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PDF, Tyska, 2022446 kr
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Der Pianist und Komponist Alfred Grünfeld (1852–1924) hat "Wiens musikalischen Gedanken am Flügel vertreten", schreibt Julius Korngold 1924. Als Virtuose, Salonpianist und "Liebling" der High Society trat er vor Familien des jüdischen Großbürgertums, in aristokratischen Häusern sowie an in- und ausländischen Höfen auf. Konzertreisen führten ihn durch Österreich-Ungarn, Deutschland, Russland, Rumänien und in die Vereinigten Staaten.Der Großteil seiner rund 100 Kompositionen, mehrheitlich Salon- und Virtuosenstücke für Klavier, sind heute vergessen, bis auf seine Transkriptionen nach Melodien des mit ihm befreundeten Johann Strauss (z. B. Frühlingsstimmen Walzer). Die Einspielungen, die er – ein Pionier der Tonaufnahme – auf Wachsrollen für Edison Phonograph, Notenrollen für mechanische Klaviere und Schallplatten hinterlassen hat, dokumentieren den "Lyriker am Klavier".Diese erste Alfred Grünfeld-Biografie beleuchtet seine Wirkungsstätten, seine Karrieren und sein Privatleben anhand von Briefen und Erinnerungen, Charakterisierungen von Weggefährten und Zeitungsberichten. Der Anhang veröffentlicht u. a. den Werkkatalog und ein Verzeichnis der von Grünfeld eingespielten Tonträger.Den Humor des Pianisten überliefert eine Anekdote aus"Der Morgen. Wiener Montagsblatt" vom 28. Mai 1923:Bei der Aufführung eines Requiems wirkte Grünfeld mit und als die letzten Akkorde verklungen waren,stürzte ein sich outriert begeistert zeigender Enthusiast auf Grünfeld mit den Worten zu"Meister, wenn ich einmal gestorben bin, muß mich Ihr Spiel begleiten." –"Gut", erwiderte Grünfeld, "was wollen Sie hören?"
Inbunden, Tyska, 2025
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Anlasslich des 200. Geburtstages von Johann Strauss Sohn fand im Sommersemester 2025 an der Universitat Wien die Ring-Vorlesung Strauss-Topografien: Klang | Raum | Wien statt. Die Veranstaltung erfolgte nach der Konzeption von Michele Calella, Anke Charton und Melanie Unseld im Rahmen von "e;Johann Strauss 2025 Wien"e;. Die im nun vorliegenden Sammelband veroffentlichten zehn Beitrage behandeln folgende Themen: Johann Strauss und das Image der Stadt Wien, die politischen Bezuge in seiner Musik, die verschiedenen sozialen Raume der Tanzkultur, die privaten und offentlichen Orte der Produktion und Rezeption, die Popularisierung seiner Musik durch mechanische Musikinstrumente und fruhe Aufnahmetechniken, Strauss in popularer Musik und in neuen Medien im 20. Jahrhundert, Strauss in Sudosteuropa sowie in Zusammenhang mit den musikalischen Topoi der ungarischen Roma sowie die Frage, ob Strauss & Co. eine Familie oder eine Dynastie waren. Mit Beitragen von Barbara Babic | Michele Calella | Marion Linhardt | Anita Mayer-Hirzberger | Gunhild Oberzaucher-Schuller | Oliver Rathkolb | Isabella Sommer | Wolfgang Stanicek | Melanie Unseld