Isidore Kaulbach – författare
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Tyska, 202521 kr
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In einer Villa in der Nähe des Tiergartens findet der Kunstmaler Richard Claasen in seiner Atelierwohnung eine Leiche. Es handelt sich um Maria Goladtka, Schauspielerin am Lessing-Theater, die öfter für Claasen Modell gestanden hat. Claasen beteuert seine Unschuld, aber die Indizien sprechen gegen ihn.Der Staatsanwalt Seydel übernimmt den Fall – und gerät in einen Konflikt: Seine Tochter Elisabeth ist mit Claasen verlobt und versucht alles, um dessen Unschuld zu beweisen. Schließlich beauftragt Elisabeth den Privatdetektiv August Fluth, Licht ins Dunkel zu bringen.Isidore Kaulbachs Krimidrama lässt das Flair des "alten" Berlins zwischen Invalidenpark und Tiergarten lebendig erscheinen. Mit dieser Ausgabe ist "Die weiße Nelke" erstmals seit den 1920er Jahren wieder erhältlich – an die neue Rechtschreibung angepasst und mit erklärenden Fußnoten versehen.Null Papier Verlag
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PDF, Tyska, 202521 kr
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In einer Villa in der Nähe des Tiergartens findet der Kunstmaler Richard Claasen in seiner Atelierwohnung eine Leiche. Es handelt sich um Maria Goladtka, Schauspielerin am Lessing-Theater, die öfter für Claasen Modell gestanden hat. Claasen beteuert seine Unschuld, aber die Indizien sprechen gegen ihn.Der Staatsanwalt Seydel übernimmt den Fall – und gerät in einen Konflikt: Seine Tochter Elisabeth ist mit Claasen verlobt und versucht alles, um dessen Unschuld zu beweisen. Schließlich beauftragt Elisabeth den Privatdetektiv August Fluth, Licht ins Dunkel zu bringen.Isidore Kaulbachs Krimidrama lässt das Flair des "alten" Berlins zwischen Invalidenpark und Tiergarten lebendig erscheinen. Mit dieser Ausgabe ist "Die weiße Nelke" erstmals seit den 1920er Jahren wieder erhältlich – an die neue Rechtschreibung angepasst und mit erklärenden Fußnoten versehen.Null Papier Verlag
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Tyska, 202128 kr
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Auszug: "Mühsam richtete er sich im Sessel empor und ließ die Hände sinken, mit denen er das Gesicht verhüllt hatte. Verwirrt, verstört schaute er umher. Vor dem Anblick der Wirklichkeit verwehte die leise, unklare Hoffnung, die ihn während der Minute künstlich geschaffener Dunkelheit umspielt hatte: die Hoffnung, dass er all das Schreckliche nur geträumt haben möge. Nein, es war kein Traum! Dies war sein Zimmer, in dem er jeden Gegenstand kannte! Dort zur Rechten die Tür zum Hausflur, links weiter vor die dunkle, mit Läden verschlossene, die über die Veranda zum Garten führte; ihr gegenüber die dritte: der Eingang zum Atelier. Auf dem Mitteltisch leuchtete ruhig in der schwülen Luft die Flamme einer halb herabgebrannten Kerze und breitete ein mattes Licht über das Gemach. Sie zeigte ihm alles, wenn auch zum Teil in Dämmerung versinkend: die Bilder, die Möbel, die Vorhänge, das zarte Ornament der Decke. Sie zeigte ihm auch das Eine, Grässliche, das nicht hinein gehörte in diesen Raum: den Leichnam, der dalag, niedergesunken auf den Boden, gestützt von einem Sessel, gegen den er gefallen war, halbaufrecht gehalten durch den Widerstand – die blasse, blutüberströmte Mädchengestalt, die mit ihren großen, weit geöffneten Augen, in denen das Entsetzen des Todes noch wohnte, unverwandt zu ihm herzublicken schien."