Ismail El Mossadeq – författare
Visar alla böcker från författaren Ismail El Mossadeq. Handla med fri frakt och snabb leverans.
2 produkter
2 produkter
E-bok
PDF, Tyska, 20221 991 kr
Läs direkt efter köp
Erst in Husserls und Heideggers Spatzeit ruckt die kritische Besinnung auf das gegenwartige, durch die Herrschaft der naturwissenschaftlich-technischen Rationalitat gepragte Zeitalter ins Zentrum ihres Denkens. Der eigentliche Ursprung dieser Besinnung liegt aber in dem phanomenologischen Denkweg, den beide Philosophen von fruh an beschritten haben. Nur weil sie der Urmaxime der Phanomenologie Zu den Sachen selbst! verpflichtet waren, konnte ihnen eine Wissenschaftsanalyse gelingen, durch die sich die wissenschaftliche Erkenntnis als ein abgeleitetes Verhalten des Menschen gegenuber den Dingen herausstellt, das auf ein ursprungliche Weise der Welterfahrung zuruckweist. Wenn die so angesetzte Zeitkritik bei beiden Denkern erst spat in den Vordergrund tritt, so nicht, weil sie sich vom ursprunglichen Ansatz der Phanomenologie abgekehrt hatten, sondern umgekehrt deswegen, weil sie erst allmahlich zur vollen Entfaltung der in diesem Ansatz liegenden Moglichkeiten vordrangen. Allein hierdurch konnten sie die Geschichte entdecken und sich das Rustzeug erarbeiten, um den geschichtlichen Hintergrund der modernen Wissenschaft in die Grundlagen ihrer Betrachtung einzubeziehen. Die phanomenologische Wissenschaftskritik wird so zu einer Ortsbestimmung der Gegenwart. Diese Zusammenhange rechtfertigen einen Vergleich von Husserls und Heideggers Denken in ihrer Spatzeit. Er zeigt, da die Positionen, von denen aus die beiden Philosophen Perspektiven fur einen Ausweg aus der gegenwartigen Situation entwerfen, entgegengesetzte Grundeinstellungen zur technisch-wissenschaftlichen Weltauffassung reprasentieren.
Del 64 - Elementa
Kritik der neuzeitlichen Naturwissenschaft
Phänomenologie in der Alternative zwischen Husserl und Heidegger
Häftad, Tyska, 1995
1 986 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Erst in Husserls und Heideggers Spätzeit rückt die kritische Besinnung auf das gegenwärtige, durch die Herrschaft der naturwissenschaftlich-technischen Rationalität geprägte Zeitalter ins Zentrum ihres Denkens. Der eigentliche Ursprung dieser Besinnung liegt aber in dem phänomenologischen Denkweg, den beide Philosophen von früh an beschritten haben. Nur weil sie der Urmaxime der Phänomenologie Zu den Sachen selbst! verpflichtet waren, konnte ihnen eine Wissenschaftsanalyse gelingen, durch die sich die wissenschaftliche Erkenntnis als ein abgeleitetes Verhalten des Menschen gegenüber den Dingen herausstellt, das auf ein ursprüngliche Weise der Welterfahrung zurückweist. Wenn die so angesetzte Zeitkritik bei beiden Denkern erst spät in den Vordergrund tritt, so nicht, weil sie sich vom ursprünglichen Ansatz der Phänomenologie abgekehrt hätten, sondern umgekehrt deswegen, weil sie erst allmählich zur vollen Entfaltung der in diesem Ansatz liegenden Möglichkeiten vordrangen. Allein hierdurch konnten sie die Geschichte entdecken und sich das Rüstzeug erarbeiten, um den geschichtlichen Hintergrund der modernen Wissenschaft in die Grundlagen ihrer Betrachtung einzubeziehen. Die phänomenologische Wissenschaftskritik wird so zu einer Ortsbestimmung der Gegenwart. Diese Zusammenhänge rechtfertigen einen Vergleich von Husserls und Heideggers Denken in ihrer Spätzeit. Er zeigt, daß die Positionen, von denen aus die beiden Philosophen Perspektiven für einen Ausweg aus der gegenwärtigen Situation entwerfen, entgegengesetzte Grundeinstellungen zur technisch-wissenschaftlichen Weltauffassung repräsentieren.