Jan-Robert Schmidt – författare
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Häftad, Tyska, 2023
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Die Beitrage des vorliegenden Bandes vereint ein zentrales Anliegen: der Wunsch nach einer neuen normativen Ordnung. Im Fokus steht dabei die kritische Auseinandersetzung mit dem zentralen Instrument zeitgenossischer sozialer Ordnungen, dem liberalen Recht. Es wird der Frage nachgegangen, ob eine neue normative Ordnung auf Alternativen im bestehenden Recht aufbauen kann oder ob sie sich bewusst als Alternative zum gegenwartigen Recht positionieren muss. Die Beitrage bieten vielfaltige Antworten, die sich jeweils mit spezifischen Aspekten des Rechts und seiner Kritik befassen: seinem hierarchisierenden Subjektivierungsregime, seiner tragischen Gewalt, seiner bereichsspezifischen Unfahigkeit zur Konfliktbeilegung. Dazu werden weitere Anschlussfragen aufgeworfen: Kann das liberale Recht (erneut) uber sich hinauswachsen oder bleibt es notwendigerweise hinter seinem revolutionaren Anspruch an radikaler Gleichheit zuruck? Hat das Recht noch das Potenzial zur Befreiung, oder hat es sich unrettbar in den Mechanismen der Repression verfangen? Nicht zuletzt wird eine grundlegende Uberlegung angestellt, ob eine neue Form benotigt wird, um unsere sozialen Beziehungen zu ordnen.
Del 113 - Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts
Will das Kind sein Wohl?
Eine Untersuchung über Kindeswille und Kindeswohl im Sorge- und Umgangsrecht nach Scheidungen von 1946 bis 2016
Inbunden, Tyska, 2020
1 982 kr
Tillfälligt slut
Das deutsche Kindschaftsrecht ist maßgeblich durch den Begriff des Kindeswohls geprägt. Doch bis heute ist nicht klar, was dieser Begriff eigentlich bedeuten soll. Auch ist sein Verhältnis zum Willen des Kindes bisher weitgehend ungeklärt. Klar ist nur, dass es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff handelt. Die Interpretation dessen, was Kindeswohl ausmachen soll, ist von rechtlichen wie gesellschaftlichen Entwicklungen, aber auch durch den Dialog von Recht und anderen Wissenschaftsdisziplinen wie der Psychologie geprägt. Jan-Robert Schmidt spürt der Entwicklung des Kindeswohlbegriffs seit der Nachkriegszeit nach und zeigt auf, welchen Wandlungen er über die Jahrzehnte unterworfen war. Gleichzeitig setzt er sich umfassend mit den Problemen auf rechtstheoretischer Ebene bei der Nutzung eines solchen Rechtsbegriffs auseinander.