Jan Szaif – författare
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Gut des Menschen
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Dieses Referenzwerk vermittelt einen repräsentativen und verlässlichen Überblick über die antike, mittelalterliche und neuzeitliche Geschichte des philosophischen Begriffs der Wahrheit. Ein ähnlich umfassendes und zugleich nicht nur für Fachphilosophen, sondern auch für Interessierte und Studierende anderer Fachbereiche konzipiertes Werk zur Geschichte dieses zentralen philosophischen Begriffs gibt es bislang noch nicht.
Im Einzelnen werden behandelt: die Geschichte des philosophischen Wahrheitsbegriffs in der griechischen Antike, im philosophischen Neuplatonismus, in der Bibel und in der frühen christlichen Kirche, bei Augustinus und im frühen Mittelalter, im Hoch- und Spätmittelalter, in der Philosophie der Renaissance, in der Frühen Neuzeit und im Zeitalter der Aufklärung, im deutschen Idealismus, im Historismus, im Neukantianismus und in der Existenzphilosophie des 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus enthält dieser Band zwei ausführliche Überblicke über die bedeutendsten wahrheitstheoretischen Traditionen in der Philosophie des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart.
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Die ethischen Herausforderungen der Gegenwart haben die Grenzen der gegenwärtig dominierenden Regel- und Prinzipienethik gezeigt, weshalb Ansätze zu einer Ethik der Tugenden und des guten Lebens international wieder an Bedeutung gewonnen haben. Dadurch erlebt auch die Frage eine Renaissance, welche Rolle der Reflexion auf die menschliche Natur für die Ethik zukommt.
Der Band vereint philosophiehistorische Untersuchungen namhafter amerikanischer, britischer und deutscher Forscher zur antiken und mittelalterlichen Tugend- und Glücksethik mit Beiträgen zur zeitgenössischen Ethikdebatte.
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Dieser Studie liegt die Annahme zugrunde, dass die Ausformulierung einer normativen Ethik nicht ohne eine ethische Güterlehre möglich ist. Damit eine solche Güterlehre nicht einfach an kulturspezifische Vorstellungen gebunden bleibt, bedarf es einer praktisch-ethischen Konzeption der menschlichen Natur, die auf einer Reflexion über die menschlichen Grundbedürfnisse, Verhaltenstendenzen und Entwicklungspotentiale aufbaut. Der aristotelische Ansatz in der Ethik liefert hierzu wertvolle Ausgangspunkte. In diesem Sinne setzt sich die vorliegende Studie das Ziel, den Zusammenhang zwischen Glückskonzeption, Güterlehre und einer ethisch-praktischen Konzeption der menschlichen Natur in der aristotelischen Ethik zu analysieren. Sie bezieht sich im ersten Teil auf die von Aristoteles selbst verfassten Ethiken und im zweiten Teil auf Positionen seiner späthellenistischen Nachfolger, die auf die stoische Ethik reagieren und den aristotelischen Ansatz in interessanter Weise weiterentwickeln. Letzteres ist ein bislang stark vernachlässigtes Forschungsfeld. Im Schlusskapitel wird der aristotelische Ansatz durch eine Erörterung des Verhältnisses von prudentieller und moralischer Rationalität und durch den Entwurf einer Konzeption homologer Lebensführung systematisch weiterentwickelt.