Jean-Pierre Wils – författare
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Inbunden, Tyska, 2026
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Inbunden, Tyska, 2022
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Inbunden, Tyska, 2021
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Häftad, Tyska, 2023
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Inbunden, Tyska, 2024
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Häftad, Tyska, 2025
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PDF, Tyska, 2022287 kr
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Die Welt verändern, unentwegt an uns selbst arbeiten, das ist die Ambition der Moderne. Folglich fällt es uns schwer, über uns anders als im Modus des Tuns nachzudenken. Die Ethik der letzten Jahrzehnte ist gekennzeichnet durch eine Art Vergessen des Lassens: Das Nicht-Tun mutierte zu einem Fremdwort, der Wille zur Unverfügbarkeit ist schwach ausgebildet – die Bereitschaft zur Intervention umso mächtiger. Heute befinden wir uns jedoch an einer Weggabelung. Mit ihr ist die Überprüfung unserer Lebensstile in Sicht gekommen, denn längst ist der Krieg gegen die Natur zu einem Krieg gegen uns selbst geworden. Aus dem Modus der Konfrontation und der Domination müssen wir in den Modus der Kooperation wechseln. Das wird uns aber nicht gelingen, wenn wir nicht mit Übungen in der Kunst des Lassens anfangen, wie dieser Band verdeutlicht.
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PDF, Tyska, 2019402 kr
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Die Geltung der Menschenrechte kann verteidigt werden. Wer zwischen der imperialen Behauptung, die Menschenrechte seien ein triumphales Produkt des "Westens", und der relativistischen Beteuerung, sie seien "bloß" westlich, nicht wählen möchte, tut gut daran, die Debatte um die "affirmative Genealogie", die Hans Joas in seiner Apologie der Menschenrechte entwickelt hat, genau zu verfolgen. In "Der Westen und die Menschenrechte" plausibilisiert Joas noch einmal seinen Standpunkt und reagiert scharfsinnig auf die Debatte, die in diesem Buch durch namhafte Wissenschaftler geführt wird. Wer mit menschenrechtlichen Fragen zu tun hat – sei es akademisch, politisch oder in anderen Engagements – und diese gegen ihre Ideologisierung oder Relativierung in Schutz nehmen will, wird zu diesem Buch greifen müssen.Mit Beiträgen vonHeiner Bielefeldt, Daniel Bogner, Bernd Irlenborn, Christian Hillgruber, Hans Joas, Michael Kühnlein, Hans Maier, Christoph Möllers, Matthias Sellmann, Ludwig Siep, Tine Stein, Jean-Pierre Wils und Rolf Zimmermann.
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PDF, Tyska, 2019367 kr
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Gesundheitswesen sind krisengeschüttelte Institutionen. Politisch stehen sie unter Dauerbeobachtung; in Zeiten angesagter Einsparungen und Sanierungen öffentlicher Haushalte werden an ihnen häufig Amputationen vorgenommen, die erhebliche Teile der Bevölkerung betreffen. Ihrer ökonomischen Bedeutung wegen wecken sie aber auch Begehrlichkeiten, denn Gesundheit ist ein ranghohes Gut, das wir uns einiges kosten lassen. "Ökonomisierung" lautet das Treffwort, das die anhaltenden Spannungen anzeigt, die das Ethos von medizinischen und pflegerischen Berufen bedrängen. Darüber hinaus führen medizinische Innovationen nicht selten zu moralischen Konflikten. Vielleicht müssen wir zu einigen grundlegenden Fragen zurückkehren: Was ist ein Gesundheitswesen überhaupt, und wozu ist es da? Ist Gesundheit ein privates oder ein öffentliches Gut und was folgt daraus? Gibt es Gerechtigkeitskriterien, die dem Charakter der Gesundheitsinstitutionen zugrunde liegen, oder sollten wir darüber hinaus auch von "gerechter Gesundheit" sprechen? Gibt es eine Idee des Gesundheitswesens?
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PDF, Tyska, 2018401 kr
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Die Zeit von Modernitätstheorien philosophisch-soziologischen Zuschnitts ist keineswegs abgelaufen, wie manchmal vermutet wird. Im Gegenteil - unsere Gegenwart scheint solche Theorien geradezu zu benötigen und nach ihnen zu verlangen. Die Suche nach einer Standortbestimmung und nach Orientierung mit Blick auf die Zukunft ist allgegenwärtig. Hartmut Rosa erhebt hier seine Stimme und mit seinem Buch "Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung" hat er eine umfassende Positionierung vorgenommen. Die Resonanz auf sein Resonanz-Buch war und ist enorm. Offenbar hat Rosa einen Nerv getroffen. Trotz ihres akademischen Gewichts hat diese Publikation eine große, über das Fachpublikum hinausgreifende Leserschaft gefunden. Wie nicht anders zu erwarten, hat Rosa Diskussionen ausgelöst, in denen sich das Für und Wider hinsichtlich seiner Thesen spiegeln. Dieses Buch liefert einen substanziellen Beitrag zu diesem Disput.
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PDF, Tyska, 2018332 kr
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"Eid und Ethos" informiert umfassend über die überraschende Renaissance des ärztlichen Eides und über den "Schweizer Eid" im Besondern. Lange Zeit galt der ärztliche Eid als ein veraltetes Instrument der Standeswahrung, das modernen Gesundheitswesen nicht angemessen sei. Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass der wachsende marktwirtschaftliche Druck auf die medizinische Tätigkeit das Berufsethos zu entkernen beginnt. Monetäre Erwartungen dominieren und die ärztliche Praxis wird ihnen untergeordnet. Das ist gemeint, wenn von einer "Ökonomisierung des Gesundheitswesens" die Rede ist. Dieses Buch zeigt den Weg auf, der zu dieser Umkehrung der Prioritäten geführt hat, erinnert an die essentiellen Aufgaben der Medizin und führt zu einem Eidvorschlag, der bereits in etlichen Institutionen in der Schweiz implementiert worden ist. An die Ärzteschaft wird appelliert, sich einem solchen Eidprojekt anzuschließen und die Würde des Berufs zu verteidigen.
Häftad, Tyska, 2018
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PDF, Tyska, 2019242 kr
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Als Motiv, Bedeutungsträger und Arbeitsmaterial bilden Tiere seit jeher eine Konstante in Kunst und Kultur. Mit dem Auftreten lebender und toter Tiere in Kunstwerken seit Mitte des 20. Jahrhunderts erfahren diese lange Zeit unangefochtenen Funktionszuschreibungen jedoch erstmals ein radikales Umdenken. Seitdem werden Tiere auch in ihrer realen Präsenz in Installationen eingebunden, sie agieren in Performances, befeuern oder durchkreuzen künstlerische Konzepte und werden mitunter sogar selbst künstlerisch tätig.Dieser Band setzt sich erstmals mit den vielfältigen Aspekten auseinander, die sich ergeben, wenn lebende und tote Tiere Gegenstand der Kunst sind und in Ausstellungen präsentiert werden. Beiträge aus den Bereichen Kunstwissenschaft, Philosophie, Biologie, Soziologie, Ethik und Recht fordern zu einer differenzierten Neubetrachtung von Kunstwerken auf, die Tiere als Akteure integrieren oder als Material verwerten. Durch seine interdisziplinäre Ausrichtung soll der Band Impulse für eine offene und kritische Diskussion über das Ausstellen sowie die Ausstellbarkeit von lebenden und toten Tieren in der Kunst geben.