Jens Westemeier – författare
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Del 71 - Krieg in der Geschichte
Himmlers Krieger
Häftad, Tyska, 2019
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PDF, Tyska, 2014859 kr
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Joachim Peiper (1915-1976), Liebling Himmlers und 1938 bis 1941 sein Adjutant, war der idealtypische "Vorzeigeoffizier" der Waffen-SS, ein Exponent der Junkerschulgeneration, deren Angehörige in der zweiten Kriegshälfte als junge Kommandeure den rücksichtslosen Geist ihrer Trup-pe präg-ten. Nach 1945 wurde der hochdekorierte Regimentskommandeur der "Leibstandarte", obwohl als Kriegsverbrecher überführt, zur Ikone aller Apologeten der Waffen-SS.In seiner umfassenden Biographie, 2012 mit dem Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte ausgezeichnet, demontiert Jens Westemeier den Mythos Peiper und den der Waffen-SS. Und er tut noch mehr: Er zeigt, wie einflussreiche Kreise der jungen Bundesrepublik mit der NS-Vergangenheit umgingen. Erstmals wird klar, wie und warum der 1946 wegen des Massakers von Malmedy zum Tode Verurteilte zehn Jahre später zum geachteten Angestellten von Porsche avancieren konnte - mit Hilfe eines Netzwerks "alter Kame-raden" in Politik und Gesellschaft.
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PDF, Tyska, 2019785 kr
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Ein eindrucksvolles Buch über die zwei Karrieren des SS-Standartenführers Joachim Peiper (1915-1976). Die erste führte den "Vorzeigeoffizier" der Waffen-SS in den engsten Kreis um Himmler, dessen Adjutant er von 1938 bis 1941 war. Bis Kriegsende stieg der Liebling des Reichsführers-SS zum hochdekorierten Regimentskommandeur in der 1. SS-Panzerdivision Leibstandarte Adolf Hitler auf.In seiner zweiten Karriere nach dem Krieg, die bislang fast völlig im Dunkeln lag, gelangte Peiper bei Porsche in nächste Nähe der Chefetage. Eine einflussreiche Lobby hatte den wegen des Massakers von Malmedy zunächst zum Tode Verurteilten zum Helden und zum "Opfer der Siegerjustiz" stilisiert. Über seinen geheimnisumwitterten Tod hinaus blieb er bis heute eine Ikone aller Apologeten von Himmlers Kriegern.Gestützt auf eine Fülle von bisher unbekanntem Material demontiert Jens Westemeier den "Mythos Peiper" und mit ihm den der Waffen-SS. Und er zeigt überdies, wie und warum in der jungen Bundesrepublik schon bald eine Vergangenheitspolitik des Vergessens und Verzeihens betrieben wurde. Seine Arbeit wurde 2012 mit dem Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte ausgezeichnet.