Johanna Zorn – författare
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Tyska, 2017617 kr
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In seinen letzten, nach der Krebsdiagnose im Jahr 2008 entstandenen Inszenierungen rückte der Theaterregisseur Christoph Schlingensief das persönliche Aufbegehren gegen den eigenen Tod in das Zentrum seines Schaffens. Die Publikation widmet sich dieser totalen künstlerischen Ich-Geste und stellt Schlingensiefs theatrale Selbstinszenierung dabei einerseits in den Horizont autobiographischer Selbstkonstruktion und beleuchtet andererseits die Relevanz der philosophischen Formel des Sterbenlernens für seine letzten Bühnenarbeiten.
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PDF, Tyska, 2017617 kr
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In seinen letzten, nach der Krebsdiagnose im Jahr 2008 entstandenen Inszenierungen rückte der Theaterregisseur Christoph Schlingensief das persönliche Aufbegehren gegen den eigenen Tod in das Zentrum seines Schaffens. Die Publikation widmet sich dieser totalen künstlerischen Ich-Geste und stellt Schlingensiefs theatrale Selbstinszenierung dabei einerseits in den Horizont autobiographischer Selbstkonstruktion und beleuchtet andererseits die Relevanz der philosophischen Formel des Sterbenlernens für seine letzten Bühnenarbeiten.
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PDF, Tyska, 2022160 kr
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Mit dem Begriff der Intervention ist eine Überschreitung der Kunst durch die Kunst selbst aufgerufen. Damit einher geht nicht nur das Versprechen einer spezifischen Wirksamkeit, sondern eine Praxis des Aushandelns ästhetischer und politischer Sphären. Im Theater scheint die Rede von Intervention dann besonders prägnant zu sein, wenn die komplexen Wechselwirkungen von Öffentlichkeit, Gesellschaft und Medienwirklichkeit über die Szene hinaus thematisiert werden. Der aus einer Tagung an der Ludwig-Maximilians-Universität München hervorgehende Band versammelt Beiträge, die kritische Perspektiven auf Theaterprojekte und theatrale Aktionen werfen, die mit unterschiedlichen Strategien des Eingreifens arbeiten. Dabei wird die Pluralität der interventionistischen Ästhetiken und ihre Theoriebildung aufgezeigt.
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Mit dem Begriff der Intervention ist eine Überschreitung der Kunst durch die Kunst selbst aufgerufen. Damit einher geht nicht nur das Versprechen einer spezifischen Wirksamkeit, sondern eine Praxis des Aushandelns ästhetischer und politischer Sphären. Im Theater scheint die Rede von Intervention dann besonders prägnant zu sein, wenn die komplexen Wechselwirkungen von Öffentlichkeit, Gesellschaft und Medienwirklichkeit über die Szene hinaus thematisiert werden. Der aus einer Tagung an der Ludwig-Maximilians-Universität München hervorgehende Band versammelt Beiträge, die kritische Perspektiven auf Theaterprojekte und theatrale Aktionen werfen, die mit unterschiedlichen Strategien des Eingreifens arbeiten. Dabei wird die Pluralität der interventionistischen Ästhetiken und ihre Theoriebildung aufgezeigt.
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PDF, Engelska, 2017295 kr
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Ist Theater eine Kunst? Ein Medium? Eine Institution? Ein wenig von allem, ließe sich sagen. Es verfügt, gegenwärtig wie historisch, über einen Facettenreichtum wie kaum eine andere Kunst, Institution, wie kaum ein anderes Medium. Theater ist ein Verhandlungsspielraum: ein Ort und Raum des Spiels, der Gleichzeitiges mit Ungleichzeitigem konfrontiert, Gegenwärtiges mit Historischem, ästhetische Konvention und Subversion sowie Konflikte – subjektive, politische, globale – in den Raum stellt.Spätestens seit den Theatralitätsdebatten, den Studien zu Interkulturalität und Intermedialität und dem Aufkommen der Performance Studies in den 1990er und 2000er Jahren ist deutlich geworden, dass nicht nur Theater vielschichtig ist, sondern auch die Lesarten des Begriffs selbst. Diese Vielgesichtigkeit und Weite ihres Gegenstands hält die Theaterwissenschaft stets lebendig.Die Beiträge in Theater-Wissen quer denken beleuchten Facetten szenischer Künste und gewähren einen Einblick in Arbeitsfelder, die den theaterwissenschaftlichen Diskurs in den vergangenen drei Jahrzehnten mitbestimmt haben: Theater und Medien, Theater-Ökonomie, Theater und/als Institution, Theater-Praxis und -Probe, Theater und urbane Kulturen, transnationale Theatergeschichte sowie Theater als ''Interdisziplin''. Der vorliegende Band ist eine Festschrift für den Theaterwissenschaftler Christopher B. Balme. Die Autor*innen – allesamt Theaterwissenschaftler* innen und ehemalige Doktorand*innen und Habilitand*innen Balmes – sind in Forschung und Lehre sowie in theater-, kultur- und mediennahen Berufen tätig.
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PDF, Engelska, 2020273 kr
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Art and politics are related through repetition. Both realms are structured by practices of repetition and share a common room of sens(e)uality – aesthetics in the emphatic sense of the word. It is the aesthetics and practices of repetition that reveal the relation between both realms. This volume proposes to explore aesthetic and cultural phenomena that effect change in the non-aesthetical realm, not so much in spite, but precisely because of their being ''mere'' repetitions.Repetition shapes art works through procedures and processes of reproduction, copying, depiction, or reenactment. As representation of the world, mimetic art''s relationship to the political and social world can be conceived as repetition. When can mimetic works of art nonetheless become a trigger, participant in or vehicle for political and social transformation? How do mimetic practices as diverse as those of the Research Institute Forensic Architecture, the theater of Milo Rau, video installations with found footage from social media and the fictional NSK State address and change regimes of visibility? How can practices such as performative gender constitution and propaganda, which (ostensibly) affirm regimes of visibility, be understood as processes of change through repetition? How do commemorative cultures and practices of documentation interrelate? How is historical reality produced through mimesis with a view to an imaginary political future?By exploring works of art from a wide range of historical periods, places, media and contexts – from the political thought hidden in Hegel''s Aesthetics through Hélène Cixous''s practice of writing difference(s), from contemporary applied theater through the Gezi Park Uprising in 2013, and from installations of fictional national museums through to the artistic commemoration of assassinated political activists in Iran – all contributions in this volume attempt to show how a concept of change through repetition can help redefine the relationship between art and politics and to enlighten us on the transformative potential of repetition in ''political art''.