Jolanta Pacyniak – författare
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Del 5 - Lubliner Beiträge Zur Germanistik Und Angewandten Linguistik
Zwischen Orten, Zeiten und Kulturen
Zum Transitorischen in der Literatur
Inbunden, Tyska, 2015
754 kr
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Del 11 - Beitraege Zur Germanistik Und Angewandten Linguistik / Contributions To German Studies And Applied L
Von Menschen, Dingen und Raeumen
Konstruktionen literarischer Gegenstaendlichkeit in ausgewaehlten Werken der deutschen und polnischen Gegenwartsliteratur
Inbunden, Tyska, 2019
830 kr
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PDF, Tyska, 2023527 kr
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Der vorliegende Band enthält Beiträge zur Problematik der Grenzen und ihrer Erscheinungsformen im Modus literarischer Texte. Die Narrative der Grenze betreffen sowohl ihre historische und territoriale Form als auch den Aspekt ihrer Relativität und ihres Konstruktionscharakters. Im Fokus stehen Schriftsteller:innen als Reisende, Grenzgänger:innen, Migrant:innen, Exilant:innen sowie entsprechende literarische Figuren. Grenzen erscheinen in ihrer ambivalenten Struktur als unüberwindbar und schutzbietend, aber auch durchlässig und offen. Dabei wird der Abschottungswille gegen das Andere und Fremde als Energieverlust kritisiert und gleichzeitig die Notwendigkeit der Grenzen im ethischen Sinne unterstrichen. Die Autor:innen heben die Aspekte der räumlichen, sprachlichen oder zeitlichen Grenzüberschreitungen sowie die Überschreitung der Text- und Gattungsgrenzen hervor.This volume features contributions addressing the issues of borders and their manifestations in literary texts. Border narratives refer to different aspects of the border – its historical and territorial form, its relativity and the very nature of this construct. At the centre there are authors – as travellers, borders crossers, migrants, exiles– and corresponding literary figures. In their ambivalent structure, borders appear as insurmountable and protective, but also permeable and open entities. The collected texts criticise the will to isolate oneself against the other and foreign elements as a loss of energy, but also stress the ethical necessity of borders. Furthermore, the authors emphasise the aspects of crossing spatial, linguistic or temporal borders as well as going beyond textual and genre boundaries.
Inbunden, Tyska, 2023
628 kr
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PDF, Tyska, 2018275 kr
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Durch den Zerfall der großen Imperien des 20. Jahrhunderts entstanden in Mittelosteuropa einige Grenzräume wie Galizien, die Bukowina, das Banat, die Walachei und die ungarische Provinz. Sie zeichneten sich dadurch aus, dass sie für jeweils bestimmte historische Phasen eine gewisse Vielfalt an Ethnien, Religionen und Kulturen bargen, die nebeneinander und auch miteinander existieren konnten, dann aber aufgrund hegemonialgeschichtlicher Entwicklungen zerteilt und neu geprägt wurden. Die Alltagspraxis, die sich hieraus ergab, war zumeist eine konfliktreiche, sie lässt sich aber auch als ein durchaus erprobter (Lebens-)Zusammenhang beschreiben. Karl Schlögel hat von solchen Übergangsräumen als dem "Reichtum Europas" gesprochen: "Sie bringen Kunstwerke zustande, die nur dort möglich sind, wo sich etwas mischt."Gerade die Kunst und die Literatur erweisen sich als Stätten, an denen sichtbar und erfahrbar wird, was in der politischen Realität unkenntlich gemacht wurde. Ihnen widmen sich die vorliegenden Beiträge, in denen Werke von Jurij Andruchowytsch, Andrzej Stasiuk, Joanna Bator, Maria Matios, Pál Závada, Herta Müller und anderen polnisch-, ukrainisch-, ungarisch- und deutschsprachigen Autorinnen und Autoren analysiert werden, die nach 1989 entstanden und die sich mit dem Phänomen der grenzbestimmten Erfahrung in Mittel- und Osteuropa befassen. Literatur wird dabei zum Ausgangspunkt einer vielschichtigen und notwendig interdisziplinären Auseinandersetzung mit der ebenso abgründigen wie reichen Geschichte und Gegenwart einer dezidiert europäischen Erfahrungswelt.