Jonathan Voges – författare
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PDF, Tyska, 2022764 kr
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So eindeutig eine alltagsweltliche Definition von Luxus zu sein scheint, so komplex wird es, wenn man sich dem schillernden Phanomen wissenschaftlich nahern mochte: Welche Objekte und Praktiken gelten als Luxus? Wer kann bestimmen, was luxurios ist, und was folgt aus einer derartigen Festlegung? Wo liegt der Unterschied zwischen Luxus und Protz? Besteht ein Zusammenhang zwischen Luxuskonsum und Regierungsformen? Noch komplexer wird der Fragehorizont, wenn es nicht um eine synchrone Betrachtung von Luxus geht, sondern der diachrone Vergleich ins Zentrum der Betrachtung geruckt wird. Was einst dem Luxus zugeschlagen wurde, kann heute zum Alltag einer wachsenden Bevolkerungszahl gehoren. Die Autorinnen und Autoren befassen sich mit diesen Fragen in epochenubergreifender Perspektive. Ausgehend von den grundlegenden Luxustheorien (Sombart, Veblen) entwickeln sie jeweils an konkreten empirischen Fallbeispielen Thesen daruber, welche Rolle Luxus fur die von ihnen betrachtete Gesellschaft hatte. Zusammengenommen ergibt sich so eine empirisch dichte Probebohrung uber die Potentiale einer historischen Luxusforschung quer durch die Epochen von der Antike bis zur Neuzeit.
Del 86 - Medizin, Gesellschaft und Geschichte - Beihefte
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Häftad, Tyska, 2026
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Eine Kulturgeschichte des Heimwerkens in der Bundesrepublik.Noch in den 1950er Jahren hatten sich westdeutsche Beobachter erstaunt gezeigt über das Ausmaß der Do-it-yourself-Begeisterung in den USA. Doch seit den 1980er Jahren sind auch die Deutschen als »Volk der Bohrer und Bastler" bekannt.Der Historiker Jonathan Voges untersucht diese Entwicklung aus sozial-, kultur-, konsum- und unternehmenshistorischer Perspektive. Er zeigt, wie im Laufe von nur wenigen Jahrzehnten das Heimwerken zu einer »Massenbewegung" wurde, welche Voraussetzungen dafür nötig waren und welche Folgen dies hatte. Auf Grundlage einer breiten Quellenbasis analysiert er die Entwicklung einer der populärsten Freizeitaktivitäten der Gegenwart. So ergeben sich unerwartete Perspektiven auf zentrale Themen der deutschen Nachkriegsgeschichte – u. a. auf das Verhältnis von Arbeit und Freizeit, Geschlechterbeziehungen und die Geschichte des Einzelhandels am Beispiel der Hornbach AG.Die Arbeit wurde mit dem Wissenschaftspreis Hannover ausgezeichnet.