Jorg Jochen Berns – författare
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Der Band dokumentiert die Referate eines interdisziplinären Symposions, das im Frühjahr 1993 unter internationaler Beteiligung an der Universität Marburg stattfand. Die 28 Beiträge erörtern an Fallbeispielen, in historischen Überblicken oder theoriegeschichtlich, wie spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Zeremoniellehren und zeremonielle Praxis zur ästhetischen Bestimmung höfischer (und daneben auch kirchlicher und städtischer) Kultur zu nutzen sind. Dabei werden kunst-, literatur-, theater-, kirchen- und wissenschaftsgeschichtliche Aspekte angesprochen.
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Die zweibändige Edition macht kenntlich, was im 16. Jahrhundert im deutschsprachigen Europa über Bilder - vor allem über kultisch genutzte Bilder - gedacht wurde. Die Zusammenstellung der 60 Texte von 47 Autoren dient der Rekonstruktion der ersten Mediendebatte, die fast ausschließlich in deutscher Sprache geführt wurde. Viele der Texte werden hier nach mehr als 400 Jahren erstmals wieder publiziert, wobei das Ziel war, möglichst viele konfessionell und politisch verschiedenartige Autoren zu Wort kommen zu lassen, z.B. Johannes Butzbach, Geiler von Kaysersberg, Hieronymus Emser, Ludwig Hätzer, Martin Bucer, Hugo von Hohenlandenberg, Paracelsus, Sebastian Franck, Martin Chemnitz, Johann Arndt, Hippolyt Guarinonius u. a. m. Die Texte werden durch Anmerkungen und ein umfängliches Nachwort kommentiert. Ausführliche Begriffsregister bieten Möglichkeiten gezielten Zugriffs auf die deutsche Fachterminologie zu fachhandwerklichen, kunsthistorischen, wahrnehmungspsychologischen, frömmigkeitsgeschichtlichen, ästhetischen und bildtheologischen Themen. Der Herausgeber J. J. Berns ist bekannt durch Forschungen zur Geschichte des Verhältnisses von Ästhetik und Technologie, zur Mnemonik und zur Geschichte der höfischen Kultur in der Frühen Neuzeit.
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Die zweibändige Edition macht kenntlich, was im 16. Jahrhundert im deutschsprachigen Europa über Bilder - vor allem über kultisch genutzte Bilder - gedacht wurde. Die Zusammenstellung der 60 Texte von 47 Autoren dient der Rekonstruktion der ersten Mediendebatte, die fast ausschließlich in deutscher Sprache geführt wurde. Viele der Texte werden hier nach mehr als 400 Jahren erstmals wieder publiziert, wobei das Ziel war, möglichst viele konfessionell und politisch verschiedenartige Autoren zu Wort kommen zu lassen, z.B. Johannes Butzbach, Geiler von Kaysersberg, Hieronymus Emser, Ludwig Hätzer, Martin Bucer, Hugo von Hohenlandenberg, Paracelsus, Sebastian Franck, Martin Chemnitz, Johann Arndt, Hippolyt Guarinonius u. a. m. Die Texte werden durch Anmerkungen und ein umfängliches Nachwort kommentiert. Ausführliche Begriffsregister bieten Möglichkeiten gezielten Zugriffs auf die deutsche Fachterminologie zu fachhandwerklichen, kunsthistorischen, wahrnehmungspsychologischen, frömmigkeitsgeschichtlichen, ästhetischen und bildtheologischen Themen. Der Herausgeber J. J. Berns ist bekannt durch Forschungen zur Geschichte des Verhältnisses von Ästhetik und Technologie, zur Mnemonik und zur Geschichte der höfischen Kultur in der Frühen Neuzeit.
1 888 kr
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2 802 kr
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Die Serie »Documenta Mnemonica« wird in insgesamt 8 Bänden die Quellen von Gedächtnislehre und Gedächtniskunst von der Antike bis zum Ende der Frühen Neuzeit zugänglich machen. Band I stellt der interdisziplinären Forschung erstmals die wichtigsten philosophischen, rhetorischen, theologischen und medizinischen Zeugnisse der Mnemonik zur Verfügung. Der jetzt erscheinende erste Teilband (von insgesamt drei) bietet 33 Texte von Autoren in historischer Folge aus der Entstehungs- und Frühgeschichte der Mnemonik.
Vertreten sind die Autoren und Texte: (Anon.), »Dialexeis«. - Platon/Marsilio Ficino, »Menon«; »Phaidon«; »Theaitetos«. - Aristoteles/Johannes Argyropoulos, »De memoria et reminiscentia«. - Cicero, »De oratore«. - (Anon.), »Rhetorica ad Herennium«. - Seneca maior, »Controversiae«. - Seneca minor, »De beneficiis«. - Plinius maior, »Historia naturalis«. - Quintilian, »Institutio oratoria«. - Galen, »Opera medica«. - Sextus Empiricus/Gentien Hervet, »Adversus mathematicos«. - Tertullian, »De anima«. - Alexander von Aphrodisias/Guillelmus Dorotheus, »In VIII Libros Topicorum Aristotelis Commentatio«. - Alexander von Aphrodisias/Johannes Genesius Sepulveda, »Commentaria in duodecim Aristotelis libros de prima Philosophia«. - Alexander von Aphrodisias/Gentien Hervet, »Quaestiones naturales, de anima, morales«. - Alexander von Aphrodisias/Hieronymus Donatus, »De anima liber cum mantissa«. - Plotin/Marsilio Ficino, »Enneades«. - Chirius Fortunatianus, »Ars rhetorica«. - Claudius Julis Victor, »Ars rhetorica«. - Nemesius/Nicasius Ellebodius, »De natura hominis«. - Augustinus, »De rhetorica«; »Epistulae«; »Confessiones«; »De trinitate«. - Martianus Capella, »De nuptiis Philologiae et Mercurii«. - Claudianus Mamertus, »De statu animae«. - Cassiodor, »De anima«. - Gregor der Große, »Registrum epistolarum libri«. - Beda, »Liber de loquela per gestum digitorum, et temporum ratione«; »De elementis philosophiae«. - Alkuin, »De anima ratione liber ad Eulaliam virginem«. - Eriugena, »De divisione naturae«.
Der Band wird abgeschlossen durch mehrsprachige Begriffs- und Namensindices, ein reiches Literaturverzeichnis und ein perspektivierendes Nachwort.
2 034 kr
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Der Band präsentiert die 21 wichtigsten Enzyklopädie- und Lexikonartikel des 16. bis 19. Jahrhunderts zum Themenfeld "Gedächtnis, Gedächtnislehre, Gedächtniskunst" mit Kommentaren, Übersetzungen (aus dem Lateinischen, Italienischen und Spanischen), ausführlicher Bibliographie und einem Nachwort, das das Verhältnis von frühneuzeitlicher Mnemonik und Enzyklopädik erörtert. Vertreten sind die Autoren und Editoren Gregor Reisch (1503), Raffaele Maffei (1526), William Caxton (1527), Paulus Scalichius (1559), Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim (1589), Thomaso Garzoni (1589), Petrus Gregorius (1610), Rudolph Goclenius (1613), Christóbal Suárez de Figueroa (1615), Robert Fludd (1619), Francis Bacon (1662), Johann Heinrich Alsted (1630), Sebastian Izquierdo (1659), Antoine Furetière (1690), Gerg Pasch (1700), Daniel Georg Morhof (1708), Johann Georg Walch (1726), Johann Heinrich Zedler (1735), Denis Diderot/Jean le Rond d''Alembert (1751), Johann Georg Krünitz (1779) und Johann Samuel Ersch/Johann Gottfried Gruber (1852).
Die Sammlung gibt umfassend Auskunft über das im frühneuzeitlichen Europa gängige Wissen und Meinen zum Problem der künstlichen Optimierung des Gedächtnisses mittels verschiedener Mnemotechniken von der Rhetorik bis hin zu Kombinatorik und ars inveniendi. Eröffnet wird hiermit zugleich eine mehrbändige Reihe »Documenta Mnemonica« (ca. 6 Bände), die die wichtigsten einschlägigen Zeugnisse seit der Antike bis zum Ende der Frühen Neuzeit in mehrsprachigen, kommentierten Quelleneditionen, Quellenverzeichnissen und Forschungsbibliographien dem internationalen Wissenschaftsdiskurs bequem und verläßlich zugänglich macht.