Jorg Kilian – författare
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Sprachkritik ‑ so der Ausgangspunkt ‑ ist die linguistisch begründete, positive wie negative Würdigung der menschlichen Sprache und ihrer Leistungen. Diese Einführung konzentriert sich auf das System, die Normen und den Gebrauch grammatischer und lexikalisch-semantischer Strukturen der deutschen Sprache. In diesem Rahmen wird vornehmlich die Kritik der Leistungen des Deutschen in Bezug auf die Aneignung, Wahrnehmung, Erkenntnis und Darstellung der so genannten außersprachlichen Wirklichkeit aus drei Perspektiven fokussiert: Aus der Perspektive der Linguistik steht der sprachliche Ausdruck im Mittelpunkt, dessen kommunikative Funktion als Element des sprachlichen Handelns unter dem Gesichtspunkt der Angemessenheit bewertet wird. Aus der Perspektive der Sprachdidaktik wird vor diesem Hintergrund „Sprachkritik im Deutschunterricht“ als die sprachdidaktisch fundierte und unterrichtsmethodisch modellierte kritische Auseinandersetzung mit Sprache und Sprachgebrauch zum Zweck des sprachlichen Lernens sowie, hauptsächlich, der sprachlichen Bildung in den Blick genommen. Ansätze und Methoden sprachkritischen Denkens und Handelns in der laienlinguistischen Öffentlichkeit schließlich werden als Kritik an Sprachgebrauchsnormen beschrieben, der nicht linguistische, sondern meist ästhetische oder politische Motive zugrunde liegen.
2 250 kr
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Das Handbuch Sprache in der Bildung versammelt Beiträge, in denen die Aushandlung, sprachliche Konstruktion und Konstitution von gesellschaftlich für relevant erachtetem und bildungspolitisch normiertem Wissen untersucht und dargestellt wird. Es bietet eine theoretische Grundlegung der sprachlichen Konstruktion und Konstitution von „Bildung“ sowie eine Nachzeichnung der ideengeschichtlichen Rolle, die der Sprache in der Bildung zugewiesen wird. Für zentrale Bereiche der institutionellen Bildung (Wissenschaftsdisziplinen, Schulfächer) werden die Erzeugung, Vermittlung und Verfügung sowie die institutionelle Normierung von sprachlich repräsentiertem Bildungs-Wissen rekonstruiert. Das Handbuch nimmt eine interdisziplinäre Perspektive auf die Sprachlichkeit von Bildung als Prozess oder/und als Produkt ein und befasst sich über die theoretische Grundlegung hinaus mit Ansätzen zur Lösung unmittelbar praxisnaher Probleme, die u.a. aufgrund unterschiedlicher Versprachlichungsformen und Gegenstandskonstitutionen von Bildung erklärbar sind. Das Handbuch hat insgesamt zum Ziel, den Diskurs der Aushandlung und Konstitution von Bildungs-Wissen zu untersuchen, zu dokumentieren und kritisch zu hinterfragen (auch z.B. in Bezug auf Ausschluss, Dominanz, Kanonisierung von Wissen).
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Das Handbuch Sprache in der Bildung versammelt Beiträge, in denen die Aushandlung, sprachliche Konstruktion und Konstitution von gesellschaftlich für relevant erachtetem und bildungspolitisch normiertem Wissen untersucht und dargestellt wird. Es bietet eine theoretische Grundlegung der sprachlichen Konstruktion und Konstitution von „Bildung“ sowie eine Nachzeichnung der ideengeschichtlichen Rolle, die der Sprache in der Bildung zugewiesen wird. Für zentrale Bereiche der institutionellen Bildung (Wissenschaftsdisziplinen, Schulfächer) werden die Erzeugung, Vermittlung und Verfügung sowie die institutionelle Normierung von sprachlich repräsentiertem Bildungs-Wissen rekonstruiert. Das Handbuch nimmt eine interdisziplinäre Perspektive auf die Sprachlichkeit von Bildung als Prozess oder/und als Produkt ein und befasst sich über die theoretische Grundlegung hinaus mit Ansätzen zur Lösung unmittelbar praxisnaher Probleme, die u.a. aufgrund unterschiedlicher Versprachlichungsformen und Gegenstandskonstitutionen von Bildung erklärbar sind. Das Handbuch hat insgesamt zum Ziel, den Diskurs der Aushandlung und Konstitution von Bildungs-Wissen zu untersuchen, zu dokumentieren und kritisch zu hinterfragen (auch z.B. in Bezug auf Ausschluss, Dominanz, Kanonisierung von Wissen).
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Sprachkritik ist die linguistisch begründete, positive wie negative Würdigung der menschlichen Sprache und ihrer Leistungen. Diese Einführung konzentriert sich auf das System, die Normen und den Gebrauch grammatischer und lexikalisch-semantischer Strukturen der deutschen Sprache. Die Kritik der Leistungen des Deutschen in Bezug auf die Aneignung, Wahrnehmung, Erkenntnis und Darstellung der so genannten außersprachlichen Wirklichkeit wird aus drei Perspektiven fokussiert: Aus der Perspektive der Linguistik steht der sprachliche Ausdruck im Mittelpunkt, dessen kommunikative Funktion als Element des sprachlichen Handelns unter dem Aspekt der Angemessenheit bewertet wird. Aus der Perspektive der Sprachdidaktik wird Sprachkritik als die sprachdidaktisch fundierte und unterrichtsmethodisch modellierte kritische Auseinandersetzung mit Sprache und Sprachgebrauch zum Zweck des sprachlichen Lernens sowie, hauptsächlich, der sprachlichen Bildung in den Blick genommen. Ansätze und Methoden sprachkritischen Denkens und Handelns in der laienlinguistischen Öffentlichkeit schließlich werden als Kritik an Sprachgebrauchsnormen beschrieben, der nicht linguistische, sondern meist ästhetische oder politische Motive zugrunde liegen.
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Sprachkritik ist die linguistisch begründete, positive wie negative Würdigung der menschlichen Sprache und ihrer Leistungen. Diese Einführung konzentriert sich auf das System, die Normen und den Gebrauch grammatischer und lexikalisch-semantischer Strukturen der deutschen Sprache. Die Kritik der Leistungen des Deutschen in Bezug auf die Aneignung, Wahrnehmung, Erkenntnis und Darstellung der so genannten außersprachlichen Wirklichkeit wird aus drei Perspektiven fokussiert: Aus der Perspektive der Linguistik steht der sprachliche Ausdruck im Mittelpunkt, dessen kommunikative Funktion als Element des sprachlichen Handelns unter dem Aspekt der Angemessenheit bewertet wird. Aus der Perspektive der Sprachdidaktik wird Sprachkritik als die sprachdidaktisch fundierte und unterrichtsmethodisch modellierte kritische Auseinandersetzung mit Sprache und Sprachgebrauch zum Zweck des sprachlichen Lernens sowie, hauptsächlich, der sprachlichen Bildung in den Blick genommen. Ansätze und Methoden sprachkritischen Denkens und Handelns in der laienlinguistischen Öffentlichkeit schließlich werden als Kritik an Sprachgebrauchsnormen beschrieben, der nicht linguistische, sondern meist ästhetische oder politische Motive zugrunde liegen.
2 367 kr
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Der Band versammelt 29 ausgewählte Studien zu Germanistik und Linguistik von Helmut Henne aus den Jahren 1968 bis 2003. Germanistik und Linguistik finden zusammen in der Fachbezeichnung »Germanistische Linguistik«. Dieses Fach hat Helmut Henne in gemeinsamer Arbeit mit anderen zu Beginn der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts im wissenschaftlichen Diskurs der Philologien wie auch im institutionellen Gefüge der Universitäten etabliert - ohne die Brücken zu Altgermanistik, Literaturgeschichte und Philologie einzureißen. Auf vier Arbeitsfeldern der germanistischen Linguistik wird in den vier Kapiteln des Bandes der Reichtum der Sprache entfaltet: Semantik und Lexikographie, Gruppensprachen - gestern, heute, morgen, Linguistik des Gesprächs sowie Sprachgeschichte und literarische Linguistik. Die versammelten Studien binden die Geschichte des Fachs ein, spiegeln sie und weisen zugleich in dessen Zukunft - etwa im Bereich der kognitiven Semantik und der Hypertext-Lexikographie, der Varietätenlinguistik und der Angewandten Dialogforschung, der philologisch beschlagenen und linguistisch begründeten Sprachkritik.
1 544 kr
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Das Lebenswerk Hermann Pauls (1846-1921) liegt in seinen "Prinzipien der Sprachgeschichte", in seinem "Deutschen Wörterbuch" und seiner mehrbändigen "Deutschen Grammatik" vor. Diese Arbeiten werden vorbereitet u.a. durch Pauls Münchener Akademieabhandlungen; überdies zieht Paul am Ende in zwei Spätschriften ein Fazit. Darüber hinaus mischt er sich ein: mit Reden über Deutsche Philologie und ihren Stellenwert im Leben der Nation und über das Universitätsstudium, zudem mit Stellungnahmen zur Rechtschreibung und Rechtlautung. Der Band versammelt diese prägnanten und heute noch aktuellen Schriften und Reden, zusammen mit einem Kapitel zur Biographie Pauls (mit ausgewählten Nachrufen und Briefen) und einer vollständigen Bibliographie seiner Schriften und der Sekundärliteratur (in Auswahl). Einführung und Kommentare der Herausgeber erschließen den Band, der der lebhaften ''Paul-Philologie'' neue Anstöße geben soll.
2 239 kr
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Das kumulierte Register enthält die Namen der Dichter und aller weiteren beteiligten bzw. erwähnten Personen sowie die Titel der anonymen Werke - insgesamt ca. 30.000 Eintragungen. Es ermöglicht einen umfassenden und bequemen Zugang zu den Daten des Referatenorgans »Germanistik« über einen Zeitraum von 10 Jahren.
Die über die Jahre schwankenden Namenformen wurden (soweit machbar) vereinheitlicht, die Verweisungen vervollständigt. Um die Benutzung zu erleichtern, wurden die Titel kursiv gedruckt; bei den Referenzen wurden die einzelnen Jahrgänge der »Germanistik« durch Fettschrift hervorgehoben. Das 10jährige Namenregister spiegelt die Entwicklung der Forschung zu einzelnen Dichtern wider und zeigt die wissenschaftliche Aktivität und Interessen von Germanisten aus aller Welt.
1 576 kr
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Sprache, Politik und Geschichte werden im Rahmen einer pragmatischen Sprachgeschichtsschreibung zusammengeführt, um die Anfänge der politischen Gegenwartssprache vor dem historisch-politischen Hintergrund der Demokratiegründung im Parlamentarischen Rat zu beschreiben und zu interpretieren. Dies erfolgt einmal auf der kommunikativ-pragmatischen Ebene mit ihren politischen Dialogsorten, Textsorten und Sprechakttypen und sodann auf der lexikalisch-semantischen Ebene mit politischem Wortschatz und Wortgebrauch. Die empirische Erkundung des sprachgeschichtlichen Ortes der politischen Gegenwartssprache beruht auf der Grundlage eines breit angelegten Korpus, bestehend aus Quellen zur Verfassunggebung im Parlamentarischen Rat 1948/49 und Vergleichsmaterial aus der Paulskirche und der Weimarer Nationalversammlung sowie aus der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur. Die Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Sprach-, Politik- und Geschichtswissenschaft, wobei jedoch die Schwerpunktsetzung durch das sprachgeschichtliche Erkenntnisinteresse erfolgt.
Im kommunikativ-pragmatischen Teil der Untersuchung werden die den Grundrechte-Diskurs im Parlamentarischen Rat tragenden fünf Dialogsorten als Indikatoren demokratischer Sprache historisch-synchronisch und historisch-diachronisch beschrieben: Debatte und Diskussion, Aussprache, Beratung und interfraktionelle Besprechung repräsentieren die kommunikativ-pragmatische Semantik des nach der Nazi-Diktatur erneuerten ''Demokratie''-Begriffs in dialogischer Form. Die Untersuchung der diese Dialogsorten konstituierenden Normen macht in den diachronischen Längsschnitten Veränderungen der normativen Bestimmung dieser Sprachhandlungsmuster deutlich, doch hat es einen grundlegenden Wandel im Sinne einer ideologiesprachlichen Veränderung des Kommunikationsprofils nach 1945 nicht gegeben. Die politische Kommunikation früherer Epochen sowie demokratie- und parlamentarismustheoretische Ansätze berücksichtigend, muß hier vielmehr eine sprachgeschichtliche Tradition festgestellt werden. Der politische Wortschatz wird 1948/49 im Rahmen der erneuerten Demokratie idealnormativ auf parlamentarisch-demokratische Traditionen, dabei allerdings auf eine offene Semantik innerhalb eines nicht-kontroversen Rahmens verpflichtet. Die Wiederaufnahme dieses Wortschatzes wie auch die geforderte offene Semantik erweisen sich als Antwort auf die nationalsozialistische Sprache; der durch den Begriff der ''kämpferischen Demokratie'' gezogene nicht-kontroverse Sektor hingegen erweist sich als sprachnormative Antwort auf die ideologiesprachliche semantische Beliebtheit der Weimarer Republik. Die historisch-diachronischen Studien zu Demokratie und Menschenwürde, zu Recht, Freiheit und Gleichheit können zeigen, daß die Wortgeschichten 1933 zwar nicht abbrachen, 1948/49 im Zuge der Erarbeitung des Grundrechte-Textes für das Grundgesetz jedoch tiefgreifende Veränderungen auf der Ebene der Sprachnormen erfahren, die es gestatten, hier von einem Neuanfang zu sprechen.
310 kr
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Das Arbeitsheft bietet eine systematische Zusammenfassung der wichtigsten Ansätze, Methoden und Kategorien der sprachgermanistischen historischen Dialogforschung. Nach einem detaillierten Überblick über Gegenstandsbereiche, Erkenntnisinteressen und Forschungsstand und im Anschluss an ein Kapitel zur Quellenkunde und Quellenkritik werden die drei bedeutendsten Ansätze vor dem Hintergrund der Forschung kritisch referiert und an zahlreichen Beispielen ‑ vom »Hildebrandlied« bis hin zu Chat und E-Mail ‑ veranschaulicht: die ethnomethodologisch orientierte, induktiv operierende historische Gesprächsanalyse, die sprechakttheoretisch orientierte, deduktiv operierende historische Dialoggrammatik und die kultur- und sozial-, mentalitäts- und ideengeschichtlich orientierte kulturhistorische Diskursanalyse.
Im systematischen Zuschnitt des integrativen Ansatzes dieses germanistischen Arbeitsheftes ergibt sich daraus eine dreifach gestufte Rekonstruktion historischer Dialogexemplare und Dialogsorten: die sprachstrukturelle, die sprachpragmatische und die sprachsoziologische Rekonstruktion. Sprachwandeltheoretische Erörterungen und Analysen vor dem Hintergrund einer zu rekonstruierenden Dialoggeschichte des Deutschen beschließen das Arbeitsheft.
Den meisten Abschnitten sind Aufgaben für das Selbststudium oder für Unterrichtszwecke angeschlossen, zu denen im Anhang Lösungshinweise gegeben werden. Ein Glossar leistet erste Hilfe bei der Erklärung dialoglinguistischer Termini und dient zugleich als Sachregister.
2 388 kr
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Die linguistische historische Dialogforschung ist auch knapp 40 Jahre nach der ''pragmatischen Wende'' noch nicht vom Schicksal der ständig wiederholten programmatischen Forderungen erlöst worden. Im Zentrum der Untersuchungen steht deshalb der Versuch einer methodologischen, sprachtheoretischen und empirischen Grundlegung der historischen Dialogforschung. Diese Grundlegung erfolgt vermittels einer historischen Wendung und empirischen Erprobung gesprächsanalytischer und dialoggrammatischer Ansätze der linguistischen Dialogforschung auf der Grundlage einer kultur- und sozialgeschichtlichen, ideen- und mentalitätsgeschichtlichen Erkundung des deutschen Lehrgesprächs im 17. und 18. Jahrhundert. Die Untersuchungen sind insofern zweigeteilt und richten sich zum einen auf theoretische und methodologische Fragen, deren Beantwortung die historische Dimension der linguistischen Dialogforschung systematisieren und operationalisieren soll; und sie richten sich zum anderen empirisch auf das deutsche Lehrgespräch im 17. und 18. Jahrhundert, das zwischen geschlossener Katechetik und offener Sokratik seinen Ort suchte und auf diesem Weg seinen Beitrag zur Herausbildung und Standardisierung des Deutschen als Gesprächssprache leistete - in einem Kommunikationsbereich, der in den deutschen Territorien während dieser ''Sattelzeit'' den Mundarten gehörte oder gar zu weiten Teilen der lateinischen und der französischen Sprache das Gesprächsfeld überlassen hatte.
1 376 kr
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Das kumulierte „Sachregister Germanistik 1990‑1994“ schließt sich an die bereits in den letzten Jahren publizierten Kumulierungen 2000‑2004 und 1995‑1999. Die Register ermöglichen einen umfassenden und bequemeren Zugang zu den Daten. Die dieses Mal ausgewerteten Jahrgänge umfassen 36.688 Titel.
Die über Jahre schwankenden Begriffe wurden (soweit machbar) vereinheitlicht und vervollständigt. Die Benutzung wurde durch ein System der Verweisungen und die verfeinerte Form der Kolumnentitel erleichtert. Zusätzlich zu den im Register verstreuten Begriffen, wurden die Motive, lexikologischen Untersuchungen, Namen, Inschriften, Runen unter dem entsprechenden Terminus, wie „Motiv“, „Lexikologie“ gruppiert.
Das Register der vor 18 Jahren entstandenen Jahrgänge des Referatenorgans spiegelt die wissenschaftliche Interessen der Germanisten wider und zeigt, wie sich die Anwendung der Methoden ändert. Während man gegenwärtig häufig auf die interdisziplinäre Sichtweise der Literatur- und Sprachforschung trifft, tauchte in den Jahren 1990‑1994 der Begriff „Kulturwissenschaften“ nur sporadisch, der der „Gender studies“ überhaupt noch nicht auf.
1 125 kr
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Sprachkritik ist – in einem ganz allgemeinen Verständnis – die positive wie negative Würdigung der menschlichen Sprache und ihrer Leistungen sowie des Gebrauchs, der von ihr gemacht wird. Diese Würdigung kann sich auf verschiedene Sprachbeschreibungsebenen beziehen: etwa auf das Wort und auf den Satz, auf den Text und auf den Diskurs, auf die Rechtschreibung und auf den Stil. Als wissenschaftliche Handlung setzt Sprachkritik theoretische Grundlagen, systematische Ansätze und Methoden der Beschreibung und Bewertung von Sprache und Sprachgebrauch voraus. Ausgehend von dem Konzept der funktionalen Angemessenheit präsentiert das Handbuch den aktuellen Forschungsstand der linguistisch begründeten Sprachkritik.
Historische Muendlichkeit
Beitraege zur Geschichte der gesprochenen Sprache
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