Jorg van Norden – författare
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PDF, Tyska, 2019430 kr
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Geschichtsunterricht soll historisches Denken fördern und fordern. Ob das gelingt, wird in dieser Studie am Lernfortschritt von 450 Schüler_innen an Waldorf- und Regelschulen untersucht. Als Gütemaßstab für Progression wird die Ausprägung der narrativen Kompetenz – repräsentiert durch die Bereiche Wissen, Chronologie, Argumentation, Gegenwartsbezug und Werturteil – herangezogen. Es werden sowohl schüler- als auch lehrerzentrierte Unterrichtsformen untersucht.Im Ergebnis zeigt sich, dass unabhängig von der Schulform auf den Feldern Wissen, Chronologie und Argumentation Fortschritte erzielt werden. Die Bereiche Gegenwartsbezug und Werturteil erweisen sich hingegen als problematisch.
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PDF, Tyska, 2021332 kr
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Dieser Band benennt in weit über 30 knappen und gut lesbaren Beiträgen alte und neue Herausforderungen für den Geschichtsunterricht in Gegenwart und Zukunft. Er bietet somit einen einzigartigen Überblick über Interessengebiete und Forschungsfelder der deutschsprachigen Geschichtsdidaktik.Der Band ist Joachim Rohlfes (*1929) gewidmet, der weit über seine Tätigkeit als Professor in Bielefeld hinaus über mehrere Jahrzehnte hinweg die Disziplin geprägt hat. Brennpunkte des Geschichtsunterrichts waren immer wieder Gegenstand seiner zahlreichen Publikationen.
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PDF, Tyska, 2022418 kr
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Was ist eigentlich historische Erfahrung? Mal wird sie zur Grundlage historischen Denkens gemacht, mal in Frage gestellt, dass es sie überhaupt gibt. Obwohl geschichtsdidaktisch bedeutsam, ist nicht recht klar, was darunter eigentlich zu verstehen ist. Der Sammelband will diese Lücke schließen, indem er historische Erfahrung als Begriff sowie von ihrem medialen Kontext, ihrem emanzipatorischen Charakter und ihren Berührungspunkten zu Zeit und Raum kritisch beleuchtet.
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PDF, Tyska, 2022320 kr
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Geschichtsdidaktik braucht den Dialog mit anderen Wissenschaften. Selbstgenügsame Isolation wäre der Weg in Bedeutungslosigkeit und Stillstand. Der vorliegende Band will diesen Dialog befördern: Zu einem zentralen Begriff der Disziplin äußern sich je ein*e Kolleg*in aus der Geschichtsdidaktik und aus der zugehörigen Wissenschaftsdomäne. Neben viel Übereinstimmung zeichnen sich dabei immer auch deutliche Kontroversen ab – bisweilen schmerzhaft, aber stets bereichernd. Die andere Sicht auf liebgewonnene Überzeugungen regt an, sich zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. "Geschichtsdidaktik im Dialog" ist das Ergebnis interdisziplinärer Verständigung und Auseinandersetzung und ermutigt dazu, diesen Prozess weiterzuführen.
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PDF, Tyska, 2022344 kr
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Helfen uns materielle Gegenstände aus der vermeintlich guten alten Zeit, uns ein Bild von der Vergangenheit zu machen? Dieser Band erörtert, welche Rolle materielle Überreste und ihre Handhabung für historisches Denken spielen. Er greift dazu auf Technikgeschichte, Anthropologie, Kognitionspsychologie sowie Geschichtstheorie zurück und kommt zu dem überraschenden Ergebnis, dass Neugier ein zentraler Faktor historischen Denkens ist. Vergangenheit als das Fremde, das diese Neugier auslöst, geht in ihrer narrativen Aneignung verloren. Dieser gerade für Historiker*innen schmerzhafte Verlust aber hat Bildungswert. Er nimmt der Gegenwart ihre Alternativlosigkeit und eröffnet damit den Möglichkeitsraum, Zukunft zu gestalten.
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PDF, Tyska, 2023369 kr
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Ist Geschichtsdidaktik, ist Geschichtsunterricht politisch und sollen sie es sein? Diese Frage hat sich immer wieder gestellt, wenn die Abgrenzung des eigenen Faches vom Politikunterricht und der Gesellschaftslehre wichtig erschien. Heute stellt sich die Frage in einem anderen Zusammenhang und drängender, weil die freiheitlich demokratische Grundordnung der Bundesrepublik einerseits von der politischen Rechten eingeschränkt und andererseits im Blick auf die heterogene Gesellschaft ausgebaut werden soll. Historisch-politische Bildung kann im positiven Sinne Demokratieerziehung sein, im negativen auf Überwältigung der Lernenden setzen, anstatt ihre Mündigkeit zu fördern. Wie sind bundesdeutsche Probleme und Globalisierung auszubalancieren? Einfache Lösungen verbieten sich. Der vorliegende Band beschreibt die Dilemmata, regt zur Diskussion an und ist "politisch".
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PDF, Tyska, 2025799 kr
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Historisch-politische Bildung hat die Aufgabe, demokratische Werte zu vermitteln, gesellschaftliche Teilhabe zu ermoglichen und zur Selbstbestimmung in der Gesellschaft zu befahigen. Gerade in Krisenzeiten kann es aber fatal sein, politische Errungenschaften nur zu verteidigen. Geschichte als Kritik zielt darauf ab, auch im Bestehenden uber eine bessere Zukunft nachzudenken. Kritik heit hier zu unterscheiden zwischen dem, was es zu bewahren gilt, und dem, was es zu verandern, auszubauen und weiterzuentwickeln gilt und wo Widerstand notwendig ist. Dieser differenzierte Blick umfasst im vorliegenden Band Race und Gender, Historiographie, Geschichtsdidaktik, Erinnerungskultur und Digitalitat.
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PDF, Tyska, 2025528 kr
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Theorie und Empirie gleichzeitig in den Blick zu nehmen und ihr konkretes Verhältnis in Forschungsprojekten zu diskutieren, war Ziel der 2023 an der Universität Bielefeld veranstalteten Tagung der Early Career Researcher der Konferenz für Geschichtsdidaktik. Auf der Tagung wurden verschiedene Qualifikationsprojekte vor dem Hintergrund theoretischer Reflexionen und empirischer Ausgestaltung vorgestellt und diskutiert. Dabei zeigten sich viele erfreuliche Ansätze, das Fach weiterzuentwickeln.Focusing theoretical and empirical research and balancing its proportions in current projects was the aim of the Early Career Researcher''s congress, organized by the Conference of History Didactics in July 2023. There, Early Career Researchers presented and discussed their projects reflecting on their theoretical background and empirical design. In doing so, several new approaches were introduced for developing the field of history didactics.
Del 37 - Beihefte Zur Zeitschrift Fur Geschichtsdidaktik
Theorie Und Empirie. Ein Unzertrennliches Paar?
Tagung Der Early Career Researcher Der Konferenz Fur Geschichtsdidaktik in Der Universitat Bielefeld 2023
Inbunden, Tyska, 2025
614 kr
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PDF, Tyska, 2017475 kr
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Der Autor entwickelt das Konzept eines narrativen Konstruktivismus und grenzt sich von der Vorstellung ab, Historiographie sei in der Lage, vergangenes Geschehen abzubilden. Vielmehr konstruiert der Historiker Geschichtsbilder, die seinen Intentionen und Denkmustern entsprechen. Historiographie artikuliert sich vor allem in Narrationen, die Dauer und Wandel im Laufe der Zeit darstellen. Der narrative Konstruktivismus hat unmittelbare Konsequenzen für die Hermeneutik, aber auch für die Gestaltung des Geschichtsunterrichts.Hier geht es um die Frage, ob SchülerInnen größere Fortschritte machen, wenn sie in lehrerzentrierten, instruktiven oder in konstruktiven Situationen lernen, in denen sie die Fragestellung, die Sozialform, die Methode und das Endprodukt ihrer Arbeit selbst bestimmen dürfen. In diesem Zusammenhang wird auf erste empirische Untersuchungen zurückgegriffen, die Lernprogression mit Hilfe von concept maps und Kurzessays erfassen. Außerdem werden konkrete Beispiele von Projektarbeit analysiert und ein Modell entwickelt, wie konstruktiver Unterricht geplant werden kann. Die Darstellung schließt mit dem Vergleich verschiedener Kompetenzmodelle und entwickelt einen eigenen Entwurf, der den Schwerpunkt auf narrative und hermeneutische Kompetenz legt.Das Buch knüpft an die Geschichtsphilosophie Jörn Rüsens und die Wissensoziologie Peter Berger und Thomas Luckmanns an und verbindet sie unter anderem mit den allgemeindidaktischen Entwürfen Kersten Reichs und Rolf Arnolds sowie der Projektmethode Karl Freys. Es richtet sich an an geschichtstheoretisch Interessierte, an GeschichtsdidaktikerInnen, an die KollegInnen in der Schule und an Studierende der Fächer Geschichte, Philosophie und Pädagogik.