Jorg Volbers – författare
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Der Begriff der „Performativität“ gilt als eine Schlüsselkategorie postmoderner Theoriebildung und wird vor allem mit Namen wie Derrida oder Butler verbunden. Das Buch geht über diesen unnötig eng gefassten Kanon hinaus. In fundierten Analysen von Klassikern wie „Außenseitern“ des Performativen wird dokumentiert, wie stark die Geistes- und Sozialwissenschaften im 20. Jahrhundert auch dann von der Denkfigur des Performativen durchdrungen sind, wenn sie das Wort selbst nicht verwenden – überall dort, wo der produktive Eigensinn von Kultur und sozialer Praxis in den Blick kommt. Das Buch gibt der „performativen“ Kulturbetrachtung eine verständliche Definition, die es erlaubt, dem oft eher obskuren Begriff eine klare und theorieübergreifend einschätzbare Bedeutung abzugewinnen.
308 kr
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Der Begriff der Praxis hat Konjunktur in den Sozialwissenschaften und Kulturtheorien. Doch bietet er mehr als nur eine Kritik des Subjekts im Namen von Körper, Materialität und Performativität? Themen wie Ethik, Sprache und Reflexivität werden fallen gelassen oder nur als Beobachtungsobjekte gesehen. Die Praxistheorie kann so ihren eigenen kritischen Anspruch nicht verteidigen. Der Band zeigt, wie anstößig und fruchtbar Praxistheorie dagegen sein kann, wenn es die Themen der Tradition neu zu denken versucht, anstatt sie nur zurückzuweisen.
113 kr
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268 kr
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Das »Performative« ist in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im Theorierepertoire der Geisteswissenschaften geworden. Seine nachgerade ubiquitäre Verwendung verdankt sich dabei vielfach einem wenig präzisen Verständnis, das - teilweise gegenstrebige - Aspekte von Performanz, Wirklichkeitskonstitution, Emergenz und Präsenzeffekten verbindet.Dieser Band zieht eine kritische Bilanz, ohne dabei ein bestimmtes Verständnis zu verabsolutieren. Die Beiträge bereiten das aktuelle Theoriefeld erstmals so auf, dass es einem breiteren, interdisziplinären Leserkreis zugänglich wird.