Joseph Hillebrand – författare
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Häftad, Tyska, 2014
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Häftad, Tyska, 2017
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Häftad, Tyska, 2017
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PDF, Tyska, 2022272 kr
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Es ist weithin bekannt, dass Georg Büchner im Frühjahr und Sommer 1834 den Hessischen Landboten, eine der radikalsten Flugschriften des Vormärz, verfasste, druckte und verteilte. Weniger bekannt ist, dass er zum gleichen Zeitpunkt in einer Vorlesung saß, die dem Thema »Naturrecht und Allgemeine Politik« gewidmet war.Gehalten wurde diese Vorlesung im Sommersemester 1834 von dem Gießener Professor für Philosophie Joseph Hillebrand, der Mitte der 1830er Jahre weit über Gießen hinaus als idealistischer Philosoph bekannt war. Diese Vorlesung zur politischen Philosophie, die in der Mitschrift durch einen Kommilitonen Büchners überliefert wurde, bietet grundlegende Ausführungen zum Natur- und Staatsrecht und deren anthropologischen Voraussetzungen, aber auch zum Privat- und Strafrecht sowie zu Fragen der politischen Ökonomie und damit zu den staatlichen Pflichten gegenüber dem die 1830er Jahre prägenden Phänomen des Pauperismus. In kritischer Anbindung an Kant und insbesondere Hegel stellt die Vorlesung ein paradigmatisches Modell für eine Philosophie des Politischen im Vormärz dar. Erstmals bietet sie zudem umfassende Einblicke in das Konzept wissenschaftlicher Politik, das Georg Büchner im Sommersemester 1834 vorgestellt bekam und das ihn weithin prägen sollte. Der Text dokumentiert also, was Büchner hörte, bevor er den Hessischen Landboten verfasste.
Häftad, Tyska, 2025
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»Meine Lieben und Getreuen, ich wollte Euch hiermit kund und zu wissen thun – denn entweder verheirathet sich mein Sohn, oder nicht … Ein drittes giebt es nicht.« In der Frage der Verheiratung seines Sohnes verliert sich König Peter aus Leonce und Lena auf das Gebiet der klassischen Logik – es zeigt sich, dass Georg Büchner während seines Studiums in Gießen – neben der Vorlesung über »Naturrecht und allgemeine Politik« (PhB 757) – auch die Logikvorlesung Joseph Hillebrands besuchte.Der Hegelanhänger Hillebrand unterrichtete während seiner fast dreißigjährigen Lehrtätigkeit an der Universität Gießen wohl um die tausend Studenten im Fach Logik. Die hier edierte Nachschrift aus dem Wintersemester 1838/39, die eine wichtige Quelle zu Büchners akademischer Ausbildung darstellt, gibt Auskunft über Hillebrands Logikkonzeption im Kontext der philosophischen Entwicklungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nach der Dominanz von Hegels »Wissenschaft der Logik« setzt eine allmähliche Distanzierung und Hinwendung zur Kantischen Philosophie ein, die in Hillebrands Logikeinführung spürbar wird: Einerseits ist Logik für Hillebrand »speculative Wissenschaft«, andererseits nähert er sich insbesondere mit der Zweiteilung seiner Logik in Elementar- und Methodenlehre der Kant''schen Auffassung an.Die Einleitung der Herausgeberin gibt ausführliche editorische Hinweise und ordnet die Vorlesung in den philosophiehistorischen Kontext ein.