Joy Steigler-Herms - Böcker
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3 produkter
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Del 62 - Sprache Und Wissen (Suw)
Sprachprestige Und Glaubwürdigkeitsattribution
Zum Einfluss Bildungssprachlicher Merkmale Auf Die Aussagenbeurteilung Bei Der Vernehmung Auf Dem Schriftweg
Inbunden, Tyska, 2024
1 480 kr
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Del 12 - Literatur und Recht
Wie und warum zitieren Gerichte?
Intertextuelle Bezugnahmen in den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und des Supreme Court of Canada
Häftad, Tyska, 2024
761 kr
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Gerichtsentscheidungen können ohne Bezugnahmen auf andere Texte weder getroffen noch verfasst werden, Zitate sind in Gerichtsentscheidungen omnipräsent. Jede Entscheidung berücksichtigt einschlägige Normtexte oder Präjudizien, in erster Linie zur Sicherstellung einer kohärenten Rechtsprechung. Durch den Akt des Bezugnehmens demonstrieren Gerichte, dass sie in ihren Entscheidungen auf einer etablierten Rechtsdogmatik aufbauen. Diese Integration in die bestehende Dogmatik legitimiert die Entscheidung und schafft damit Rechtssicherheit durch Rechtsvorhersagbarkeit. In Gerichtsentscheidungen finden sich darüber hinaus Bezugnahmen auf Texte, die nicht über rechtliche Autorität verfügen und denen entsprechend keine derartige Funktion zugeschrieben werden kann. Unter den von Gerichten zitierten Quellen finden sich neben Gesetzestexten z.B. auch Bezüge auf ausländisches Recht, auf wissenschaftliche Quellen oder sogar auf literarische Texte. Die vorliegende Arbeit beschäftigtsich in Anbetracht dessen mit der Frage, wie und warum Gerichte zitieren. Am Beispiel von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und des Supreme Court of Canada schlägt die interdisziplinäre Studie sowohl philologische als auch rechtswissenschaftliche Auswertungskriterien zur empirischen Rekonstruktion von Zitatfunktionalisierungen vor und nimmt dabei ferner auch eine komparative Perspektive auf rechtskreisbedingte Unterschiede zwischen den Zitationspraktiken vor Gericht ein.
How and Why Do Courts Cite?
Intertextual References in the Decisions of the Federal Constitutional Court of Germany and the Supreme Court of Canada
Häftad, Engelska, 2026
987 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Court decisions can neither be made nor drafted without references to other texts; citations are omnipresent in judicial rulings. Every decision takes relevant normative texts or precedents into account, primarily to ensure coherent case law. Through the act of referencing, courts demonstrate that their decisions are based on an established legal doctrine. This integration into the existing doctrine legitimizes the decision and thus creates legal certainty through predictability.Moreover, court decisions also contain references to texts that do not possess legal authority and therefore cannot be assigned such a function. Among the sources cited by courts, alongside statutory texts, are—for example—references to foreign law, scholarly sources, or even literary texts.In view of this, the present study addresses the question of how and why courts cite. Using decisions from the Federal Constitutional Court of Germany and the Supreme Court of Canada as examples, the interdisciplinary study proposes both philological and legal evaluation criteria for the empirical reconstruction of citation functions and furthermore adopts a comparative perspective on jurisdiction-related differences in citation practices in courts.