Julia Hertel – författare
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PDF, Tyska, 2020739 kr
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Der Saarbrücker Runde Tisch für Dialektsyntax (SaRDiS) findet einmal im Jahr an der Universität des Saarlandes statt. Als Forum für theoretisch informierte Studien zur Syntax deutschsprachiger und verwandter Varietäten wird er mittlerweile auch rege von Wissenschaftlern außerhalb Deutschlands genutzt und geschätzt. Dieser Band umfasst die Forschungsbilanz des dritten SaRDiS und erste Ergebnisse des vierten. Die Autorinnen und Autoren berühren die Syntax-Morphologie-Schnittstelle (Kasusmarkierung im Oberdeutschen, zu-Infinitiv, Einheitsplural im Mittelniederdeutschen). Weitere untersuchte Phänomene sind die intrapersonelle Variation in schweizerdeutschen Dialekten, die Verwendung unterschiedlicher Artikelformen im Südhessischen, varietätenübergreifende wie -spezifische Verbalkonstruktionen (kommen und Bewegungsverb, der schwäbische "Propositiv"). Theoretische Rahmen bilden neben generativ-minimalistischen geprägten Ansätzen (Doubly Filled COMP und polare Fragen im Hochdeutschen, Fragepartikel im Thüringischen) diesmal auch die Konstruktionsgrammatik (Entstehung literater Konstruktionen im Mittelniederdeutschen). Den Abschluss bilden wieder zwei Beiträge der Rubrik "Schaufenster Saarland".
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PDF, Tyska, 2021711 kr
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Das Interesse an der Erforschung und an der Erklärung dialektsyntaktischer Strukturen ist ungebrochen. So erhält der jährlich stattfindende Saarbrücker Runde Tisch für Dialektsyntax (SaRDiS) anhaltend Zuspruch. Dass sich diese Tagung als Forum für theoretisch informierte Studien zur Syntax deutschsprachiger und verwandter Varietäten inzwischen vollends etabliert hat, davon zeugen die in diesem vierten Band gesammelten Beiträge. Das objektsprachliche Spektrum umfasst nicht nur neuhochdeutsche Dialekte wie Hessisch, Rhein- und Moselfränkisch sowie Bairisch, sondern auch das Ostniederdeutsche in Brandenburg, ausgewählte südniederländische Dialekte, das Jiddische und das Zimbrische. Auch an Belegen aus historischen deutschsprachigen Varietäten fehlt es nicht. Ein untersuchtes Phänomen, Kausalsätze mit nachdem, sind in standardnahen Varietäten im Süden des deutschen Sprachgebiets beobachtbar. Weitere hier thematisierte Strukturen sind Relativsatzeinleiter, eine (nicht mehr nur) negative Partikel, morphologische Variation beim Partizip II und beim Objektpronomen sowie der Aufbau von Determiniererphrasen. Den Abschluss bildet wieder die studentische Rubrik "Schaufenster Saarland".