Julia Hertel – författare
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PDF, Tyska, 2020751 kr
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Der Saarbrucker Runde Tisch fur Dialektsyntax (SaRDiS) findet einmal im Jahr an der Universitat des Saarlandes statt. Als Forum fur theoretisch informierte Studien zur Syntax deutschsprachiger und verwandter Varietaten wird er mittlerweile auch rege von Wissenschaftlern auerhalb Deutschlands genutzt und geschatzt. Dieser Band umfasst die Forschungsbilanz des dritten SaRDiS und erste Ergebnisse des vierten. Die Autorinnen und Autoren beruhren die Syntax-Morphologie-Schnittstelle (Kasusmarkierung im Oberdeutschen, zu-Infinitiv, Einheitsplural im Mittelniederdeutschen). Weitere untersuchte Phanomene sind die intrapersonelle Variation in schweizerdeutschen Dialekten, die Verwendung unterschiedlicher Artikelformen im Sudhessischen, varietatenubergreifende wie -spezifische Verbalkonstruktionen (kommen und Bewegungsverb, der schwabische "e;Propositiv"e;). Theoretische Rahmen bilden neben generativ-minimalistischen gepragten Ansatzen (Doubly Filled COMP und polare Fragen im Hochdeutschen, Fragepartikel im Thuringischen) diesmal auch die Konstruktionsgrammatik (Entstehung literater Konstruktionen im Mittelniederdeutschen). Den Abschluss bilden wieder zwei Beitrage der Rubrik "e;Schaufenster Saarland"e;.
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PDF, Tyska, 2021713 kr
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Das Interesse an der Erforschung und an der Erklarung dialektsyntaktischer Strukturen ist ungebrochen. So erhalt der jahrlich stattfindende Saarbrucker Runde Tisch fur Dialektsyntax (SaRDiS) anhaltend Zuspruch. Dass sich diese Tagung als Forum fur theoretisch informierte Studien zur Syntax deutschsprachiger und verwandter Varietaten inzwischen vollends etabliert hat, davon zeugen die in diesem vierten Band gesammelten Beitrage. Das objektsprachliche Spektrum umfasst nicht nur neuhochdeutsche Dialekte wie Hessisch, Rhein- und Moselfrankisch sowie Bairisch, sondern auch das Ostniederdeutsche in Brandenburg, ausgewahlte sudniederlandische Dialekte, das Jiddische und das Zimbrische. Auch an Belegen aus historischen deutschsprachigen Varietaten fehlt es nicht. Ein untersuchtes Phanomen, Kausalsatze mit nachdem, sind in standardnahen Varietaten im Suden des deutschen Sprachgebiets beobachtbar. Weitere hier thematisierte Strukturen sind Relativsatzeinleiter, eine (nicht mehr nur) negative Partikel, morphologische Variation beim Partizip II und beim Objektpronomen sowie der Aufbau von Determiniererphrasen. Den Abschluss bildet wieder die studentische Rubrik "e;Schaufenster Saarland"e;.